Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Mo 22. Jul 2019, 22:17 
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Aussteiger
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Pardon... man kann halt nicht alles wissen.


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 22. Jul 2019, 22:17 


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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Di 23. Jul 2019, 12:01 
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Jo, da war ja noch was... dass jede autarke Biosphäre bis jetzt gescheitert ist.

Wo wir dann wieder bei der Natur und kontrollieren und diese Geschichten wären.

m0rph3us hat geschrieben:
Pepperoni denk dran wir haben noch ne wette laufen um 5 Gläser marmelade ;)


Scheiße, hat er doch nach geschaut. :intrigant:

---------------

Wenn der Preis nach Kilogramm geht, würde ich auf jeden Fall erst mal diese "Licht und Liebe"-tm Diät probieren. :lupe:
Dann können die mich vielleicht als Hungerhaken am Bügel hängen und mit nehmen, wenn ich ganz lieb frag. :gruebel:

------------

Hmmm
Industrie um Ressourcen zu extrahieren braucht Sauerstoff, also das mit der Biosphäre scheint nicht zu klappen und so eine große wird man eh nie von der Erde aus bauen können.
Bleibt also nur Elektrolyse.
Da man sich aber wohl lieber nicht selbst vergasen möchte (warum weiß ich auch nicht :gruebel: ) und das lieber dem Mars schenkt, braucht man auf dem Mars externe Wasservorkommen die man dafür raus blasen kann.
Bleibt also noch die Frage, wie man die Hitze erzeugen will.
So ein schönes fossiles Lagerfeuer wie auf der Erde, kann man wohl vergessen.
Lichtbogenofen funiktioniert glaub nicht mit Erze.
Probleme, Probleme... die Industrie muss erst noch erfunden werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Di 23. Jul 2019, 19:03 
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Jo ein admin vergisst nie ;)

Das mit der Atmosphäre wäre beim mars noch machbar. Sauerstoff gibt es da genug.
Eine Idee ist es dort einen kernereaktor hin zu fliegen (was schon ganz schöner Aufwand ist) und mit dessen energie das eisenoxid (roter planet) wieder in eisen und Sauerstoff zu Spalten.
Leider fehlt es dort aktuell an Kohlenstoff(dioxid) und genug Wasser.
Das mit den turbokompressoren klappt leider nicht oder nicht gut genug, sonst könnte man auf der Erde ja das co2 aus der Luft filtern.

Der mars ist dann aber nix für aussteiger, höchstens was für Pioniere.

Mfg

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Was wir in dieser Welt brauchen sind ein paar Verrückte mehr, denn seht wohin uns die Normalen gebracht haben. "George Bernard Shaw"
Glaubt an morgen und pflanzt einen Baum.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Di 23. Jul 2019, 19:56 
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Freak

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Auf dem Mars geht das, weil das CO2 dort eine vielgrössere Gesamtfraktion der Atmosphäre ist nämlich 95%... das lohnt sehr wohl weil deshalb der aufwendige Schritt mit dem Atmosphärenzerleger wegfällt - das CO2 kann mit den richtigen Kats direkt mithilfe der Kurzwelligen Strahlung gespalten werden, die dort auf der Oberfläche ankommt.

Auf der Erde ist das ja lediglich eine winzige Spurenmenge, und die würde nach wenigen Wochen zu einem Bruchteil dessen werden, wenn die Emission geringer würden und wieder mehr Wald und Feuchtgebiete entstünden. CO2 auf der Erde ist kein Problem, habe bis heute nicht verstanden, warum da so ein Terz drum gemacht wird. Wasserdampf ist viel wichtiger für Wärmespeicherung allein wegen des Phasenübergangs den das CO2 in dem Temperaturrange nicht durchläuft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Di 23. Jul 2019, 21:07 
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Schamane
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Peperoni:
Zitat:
"Bleibt also noch die Frage, wie man die Hitze erzeugen will...
Probleme, Probleme... die Industrie muss erst noch erfunden werden."



Erfindung läuft ! :lupe:
Aerogel, (das auch als "gefrorener Rauch" bezeichnet wird) ist ein ultraleichtes, schaumähnliches Geflecht auf Silikatbasis, das zu 99 Prozent aus Luft besteht und auch als gefrorener Rauch bezeichnet wird.
Aerogele, von denen es verschiedene Typen gibt, isolieren Wärme hervorragend und sind zu diesem Zweck unter anderem bei allen Marsrovern der US-Raumfahrtbehörde Nasa eingesetzt worden. Zugleich ist das Material nahezu durchsichtig, so dass es einen starken Treibhauseffekt erzeugt: Sonnenlicht kann das Aerogel passieren und etwa den darunter liegenden Boden erwärmen, die Wärme kann aber kaum entkommen.
"Wenn man es auf einer ausreichend großen Fläche ausbreitet, benötigt man keine andere Technologie oder Physik - man braucht nur eine Schicht dieses Stoffs auf der Oberfläche, und darunter hätte man permanent flüssiges Wasser"
"Dieser regionale Ansatz, um Mars bewohnbar zu machen, ist sehr viel besser umsetzbar als eine globale Veränderung der Atmosphäre."(Zitate)
Echt interessante Artikel zum Thema !

https://www.n-tv.de/wissen/Spezial-Gel- ... 50795.html
und:
https://futurezone.at/science/gel-aus-l ... /400556183

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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Di 23. Jul 2019, 22:49 
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Tunnelmensch
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das mit dem wasser/eis...ist noch so eine sache :wink:

79428100nx63163/buecher-filme-und-medien-f2/aussteigen-auf-dem-mars-t4557.html#p58265

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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Mi 24. Jul 2019, 10:51 
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Es bringt wohl nichts die Atmosphäre zu "bearbeiten" aber sich das daraus zu holen was man dann in einem Hub braucht.
Ja CO2 ist der größte Anteil in der Marsatmosphäre, aber der Oberflächendruck liegt bei 0,006Bar. Wäre aber machbar.

Man kann auch ein stück Kohle zum Mars schicken oder genug Kohlenstoffeinheiten (Kolonisten...)

Mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Mi 24. Jul 2019, 11:28 
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Beiträge: 2533
silvi73 hat geschrieben:


Wenn es wirklich nur um flüssiges Wasser ging, wäre das ja nicht sooo schlimm.

Moon hat geschrieben:
Peperoni:
Zitat:
"Bleibt also noch die Frage, wie man die Hitze erzeugen will...
Probleme, Probleme... die Industrie muss erst noch erfunden werden."


Erfindung läuft ! :lupe:
Aerogel, (das auch als "gefrorener Rauch" bezeichnet wird) ist ein ultraleichtes, schaumähnliches Geflecht auf Silikatbasis, das zu 99 Prozent aus Luft besteht und auch als gefrorener Rauch bezeichnet wird.
Aerogele, von denen es verschiedene Typen gibt, isolieren Wärme hervorragend und sind zu diesem Zweck unter anderem bei allen Marsrovern der US-Raumfahrtbehörde Nasa eingesetzt worden. Zugleich ist das Material nahezu durchsichtig, so dass es einen starken Treibhauseffekt erzeugt: Sonnenlicht kann das Aerogel passieren und etwa den darunter liegenden Boden erwärmen, die Wärme kann aber kaum entkommen.
"Wenn man es auf einer ausreichend großen Fläche ausbreitet, benötigt man keine andere Technologie oder Physik - man braucht nur eine Schicht dieses Stoffs auf der Oberfläche, und darunter hätte man permanent flüssiges Wasser"
"Dieser regionale Ansatz, um Mars bewohnbar zu machen, ist sehr viel besser umsetzbar als eine globale Veränderung der Atmosphäre."(Zitate)
Echt interessante Artikel zum Thema !


Achso, ne ich war da schon in gedanken bei der Erzverarbeitung, dafür die Hitze.
Aber das mit dem Aerosol ist interessant, keine Ahnung wie das hergestellt wird aber wenn man das vor Ort herstellen kann um Volumen zu sparen wäre das natürlich perfekt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Mi 24. Jul 2019, 11:34 
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m0rph3us hat geschrieben:
Es bringt wohl nichts die Atmosphäre zu "bearbeiten" aber sich das daraus zu holen was man dann in einem Hub braucht.
Ja CO2 ist der größte Anteil in der Marsatmosphäre, aber der Oberflächendruck liegt bei 0,006Bar. Wäre aber machbar.

Man kann auch ein stück Kohle zum Mars schicken oder genug Kohlenstoffeinheiten (Kolonisten...)

Mfg


Hmmm.... verstehe nicht so ganz was du mit Kohle meinst. Bezüglich des Aufbauens einer Atmosphäre. Pflanzen macht so ein Gravitationsunterschied nicht soviel aus. Es wäre also vllt durchaus möglich auf dem Mars was zu pflanzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Mi 24. Jul 2019, 13:20 
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Braunkohle, Holzkohle, Graphit... Einfach alles was zu CO2 oxidiert werden kann, damit Pflanzen daraus Biomasse produzieren können.
Ist ein Kreislauf. Für den Anfang wird das Problem eher andersrum sein, das die "Einwohner" mehr CO2 ausatmen als die wenigen Pflanzen recyceln können.

Mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Mi 24. Jul 2019, 13:46 
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m0rph3us hat geschrieben:
Braunkohle, Holzkohle, Graphit... Einfach alles was zu CO2 oxidiert werden kann, damit Pflanzen daraus Biomasse produzieren können.
Ist ein Kreislauf. Für den Anfang wird das Problem eher andersrum sein, das die "Einwohner" mehr CO2 ausatmen als die wenigen Pflanzen recyceln können.

Mfg



Wenn es nur darum geht, die in ihrem Eimer am leben zu halten, reicht es doch auch, es in etwa so wie auf der ISS zu machen.
Wasserkreislauf und Wasser wird im Eimer wo die drin hocken mit Strom wieder zu Sauerstoff jemacht.
Aber wenn das mal alles von selbst mehr werden soll, die Behausungen usw. und man eben Industrie braucht, wie viel Pflanzen willst du dafür hinstellen?
Zudem, wie gesagt, das mit der Biosphäre klappt nicht mal auf der Erde unter einem Glasdach, also muss alles genauestens kontrolliert werden.

Mal eine andere Sache.
Wem gehört es?
Wer stellt die Sicherheit und Regeln auf?

Rechtlich ist so, dass das Land keinem Staat gehören darf.
Die Einrichtung und Menschen gehören dem Staat, wo das Zeug weg kommt.
Nach welchen Regeln die leben müssen, habe ich nichts zu gefunden.
Anzunehmen, da es ja den jeweiligen Staaten gehört, die dann die Regeln aufstellen.
Auch anzunehmen, dass wenn der erste Schritt getan werden würde, es zu einem neuen Wettlauf um die Vorherrschaft kommt,
denn wer das meiste Zeug zuerst da hat, der hat am Ende am meisten vom Kuchen.
Kann mir auch vorstellen, dass der Einfluss von Unternehmen hinter den Kulissen enorm sein wird.
Besonders, wenn das die Investoren sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Mi 24. Jul 2019, 15:58 
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Hi, mal meine Gedanken dazu.

Wem gehört es? Keinem ("Internationales Gewässer), aber jeder darf dort eigentlich machen was er will.
Wer als erstes dort ist bestimmt für seinen Hub auch die Regeln. Wem Kann ja einer vorbei kommen und sich beschweren oder nur per Briefpost... ;)

Da jedes Unternehmen was sich auf dem Mars breit macht auch auf der Erde einen Sitz hat wird wohl jeglicher Streit auf der Erde ausgetragen (ist einfach "billiger").

Pflanzen braucht man nicht um zu überleben, man kann alles mit Strom lösen und Nachschub schicken.
Aber mit Pflanzen und halbwegs geschlossenen Kreisläufen kann man halt Kosten sparen. Man braucht dann weniger Sauerstoff produzieren oder Nahrungsmittel transportieren, weil die Pflanzen das dann machen.

Mfg

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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Mi 24. Jul 2019, 18:14 
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Schamane
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Registriert: Sa 27. Okt 2012, 14:39
Beiträge: 585
m0rph3us schreibt:
Zitat:
"Wem gehört es? Keinem ("Internationales Gewässer), aber jeder darf dort eigentlich machen was er will"

Ist nicht ganz richtig. :lupe:
Es gibt tatsächlich Leute,die allen ernstes Anspruch erheben!
Der Mond (z.Bsp.) gehört seit 1980 Dennis M. Hope, weil er sagt, dass es so ist!
Mittlerweile besitzt er jedoch nicht mehr 100 Prozent, weil er Teile des Monds verkauft und damit ein Vermögen macht.
(Quelle:untenstehender Link)
Dieser Dennis M. Hope erhebt ebenfalls Anspruch auf die anderen Planeten.
Er hats offiziell den Vereinten Nationen mitgeteilt,welche ihm das bis heute nicht untersagt haben
>darauf beruft er sich.
Der folgende Artikel (siehe Link) ist von 2013 und sehr amüsant.
https://www.vice.com/de/article/dpka7j/ ... -es-so-ist
Er sagt auch,das er 2020 (also nächstes Jahr) den Mars besetzt>da hat er aber 2013 n bissel übertrieben...Nix als heisse Luft.
Er ist sozusagen schon überholt worden...
Und->gehört Neuland nicht demjenigen,der seine Flagge zuerst in den Boden rammt ? :gruebel

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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: Do 25. Jul 2019, 11:19 
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 18:40
Beiträge: 2533
Moon hat geschrieben:
m0rph3us schreibt:
Zitat:
"Wem gehört es? Keinem ("Internationales Gewässer), aber jeder darf dort eigentlich machen was er will"

Ist nicht ganz richtig. :lupe:
Es gibt tatsächlich Leute,die allen ernstes Anspruch erheben!
Der Mond (z.Bsp.) gehört seit 1980 Dennis M. Hope, weil er sagt, dass es so ist!
Mittlerweile besitzt er jedoch nicht mehr 100 Prozent, weil er Teile des Monds verkauft und damit ein Vermögen macht.
(Quelle:untenstehender Link)
Dieser Dennis M. Hope erhebt ebenfalls Anspruch auf die anderen Planeten.
Er hats offiziell den Vereinten Nationen mitgeteilt,welche ihm das bis heute nicht untersagt haben
>darauf beruft er sich.
Der folgende Artikel (siehe Link) ist von 2013 und sehr amüsant.
https://www.vice.com/de/article/dpka7j/ ... -es-so-ist
Er sagt auch,das er 2020 (also nächstes Jahr) den Mars besetzt>da hat er aber 2013 n bissel übertrieben...Nix als heisse Luft.
Er ist sozusagen schon überholt worden...
Und->gehört Neuland nicht demjenigen,der seine Flagge zuerst in den Boden rammt ? :gruebel


Wohl nur ein VTler oder einer mit einer guten Geschäftsidee um Leute ab zu zocken.
Der kann sich darüber ja freuen, aber real ist daran bestimmt nichts.
Laut wiki bezieht er sich auf amerikanisches Claim recht.
Da der Mond aber nicht den USA gehört... jo

Und für Staaten gibt es ja Weltraumrecht und der Vertrag, dass das Land keinem Staat gehören darf ist von nahezu allen Ländern unterschrieben worden.
Laut wiki sogar der meist unterschriebene Vertrag der UN, nirgendwo war man sich mal so einig über etwas.
Ich schätze, damit sollten vor allem Grenzkriege um irgendwelche imaginären Linien ausgeschlossen werden.
Trotzdem, die Anlagen usw und wer sich am meisten ausbreitet hat es damit ja indirekt aber ich denke eh, dass da vor allem Konzerne das rennen machen.
Was eigentlich nichtmal das alle schlechteste ist, immer noch besser als sich beballernde Staaten, Konzerne haben normalerweise kein Interesse an Kriege - schlecht für die Kurse.

m0rph3us hat geschrieben:
Da jedes Unternehmen was sich auf dem Mars breit macht auch auf der Erde einen Sitz hat wird wohl jeglicher Streit auf der Erde ausgetragen (ist einfach "billiger").


Du, du, du Optimist, du. :motz:
Der Mars gehört damit praktisch den Unternehmen, erledigt doch alles die hauseigene Security, wenn nötig. :motz:
Dauerüberwachung, damit nichts wertvolles kaputt geht. :motz:
Da ruft maximal einmal einer von der Human Resources Abteilung an und wenn man dann immer noch nicht spurt, kommt der Reinigungsmann. :motz:
Es sei denn man ist einer von denen, dann kann man machen was man will. :motz:

Da bekomm ich ja Schnappatmung, bei so viel Optimismus, ich will doch auch noch ein bisschen leben. :motz:


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 Betreff des Beitrags: Re: Aussteigen auf dem Mars
BeitragVerfasst: So 28. Jul 2019, 01:32 
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Registriert: Mo 17. Jun 2019, 17:46
Beiträge: 256
Also bisher hört sich das alles nach Himmelfahrtskommando an, aber das haben sich bei der Mondsache sicher auch viele gedacht.

Vielleicht wäre es möglich die Stürme zu überstehen, indem man unterirdisch etwas baut.

Es soll auf Mars ja auch einen gigantischen Canyon geben, größer als jeder auf der Erde. Dort könnte man dann vielleicht andocken.


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