Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: WG - Gemeinschaft ... keine Ahnung
BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 18:57 
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Backpacker

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Beiträge: 28
moin community,
nachdem ich mich lange gefragt habe wo ich anfangen soll, habe ich einfach angefangen.

Ich habe über das i-net einen Menschen kennengelernt, der seit ~ 30 Jahren in Spanien lebt, 2,5 ha Land besitzt, ohne finanzielle Sorgen ... aber alleine. Jetzt sucht er Mitbewohner, eine Gemeinschaft von Menschen, die sich unterstützen.

Mir gefällt daran, es ist nicht wirtschaftliche Not, sondern das Bedürfnis nach Menschen.

na, wir sind jetzt schon seit ein Paar Wochen in Kontakt, haben uns auch über Persönliches ausgetauscht, und stellen jetzt für uns fest, zu jung zu sterben und noch nicht einmal Erben. Also wollen wir noch mal was aufbauen, was dann an die Gemeinschaft ... weitergegeben wird.
Ziel ist ein nachhaltiges Leben.

Wie man vielleicht herausliest ist ein finanzieller background nicht gefordert, allerdings - wie es in einer Gemeinschaft nunmal ist - jeder trägt zur Gemeinschaft bei.

Vom "Gründer" weiß ich - und es ist ja auch hier im Forum zu lesen - es ist nicht einfach kompatible Menschen zu finden. Wie würdet ihr es angehen?

Würde mich freuen eure Gedanken zu lesen
legostein

_________________
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C. Bukowski


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Di 22. Mai 2018, 18:57 


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BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 19:35 
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Guru
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Registriert: Di 27. Dez 2016, 22:33
Beiträge: 1500
legostein hat geschrieben:

Mir gefällt daran, es ist nicht wirtschaftliche Not, sondern das Bedürfnis nach Menschen.

Vom "Gründer" weiß ich - und es ist ja auch hier im Forum zu lesen - es ist nicht einfach kompatible Menschen zu finden. Wie würdet ihr es angehen?


Ja, das ist auch meine/unsere Erfahrung
- "kompatible" Menschen zu finden ist nicht einfach,
besonders wenn man/frau/ich selber nicht einfach sind :wink:

Wir machen es in unserer Land-WG so,
dass wir zunächst signalisieren grundsätzlich Jede(n) aufzunehmen
(nach vorherigem gründlichen Kennenlernen).
Wir sieben nicht aus nach irgendwelchen Gesichtspunkten,
aber sagen auch klar unsere Grenzen und Regeln.
Fast Alle, eigentlich Alle, welche kommen möchten,
haben irgendwo einen kleinen oder großen Knick in ihrer Seele - nicht schlimm -
jede(r) darf kommen wie er/sie ist, aber nicht so bleiben.
Wir erbitten, dass Jede(r) bereit ist an sich zu arbeiten und das Beste aus sich selbst zu machen -
dann ist er/sie glücklicher und auch i.d.R. für die Gemeinschaft wertvoll.

Klingt nach einfachem Rezept - ist es eigentlich auch - aber die Praxis hat Tücken.
Viele wollen sich nicht ändern und meinen die Anderen müssen sie ertragen wie sie sind -
Andere kommen und meinen damit das Glück bereits gepachtet zu haben und merken erst später,
dass eine Aussteiger-WG nicht innere Gefängnistüren automatisch sprengt.
Andere wollen überhaupt nicht arbeiten oder haben sonst irgendwelche komischen Vorstellungen ....

Ich suche dennoch zuversichtlich weiter, habe schon manchen Griff daneben getan,
viel gelernt und werde noch mehr lernen müssen -
vor allem Geduld und den Glauben an mich selbst und unsere gute Sache .... :wink:

Haustiere sind wegen Allergiker leider nicht möglich !

Liebe Grüße
Andi
.

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Zuletzt geändert von Andi am So 3. Mär 2019, 14:38, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 20:19 
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Tunnelmensch
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Beiträge: 5965
Wohnort: NRW
legostein hat geschrieben:
Wie würdet ihr es angehen?


vielleicht mal einen besuch abstatten und persönlich kennenlernen.
mal ne zeitlang dort verweilen

alles andere virtuelle kannst dir ersparen
nur live zählt

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Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
http://schwarwel-karikatur.com/wp-conte ... warwel.jpg


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BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 20:22 
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Backpacker

Registriert: Fr 23. Feb 2018, 15:04
Beiträge: 28
Andi hat geschrieben:
Klingt nach einfachem Rezept - ist es eigentlich auch - aber die Praxis hat Tücken.
Viele wollen sich nicht ändern und meinen die Anderen müssen sie ertragen wie sie sind -
Andere kommen und meinen damit das Glück bereits gepachtet zu haben und merken erst später,
dass eine Aussteiger-WG nicht innere Gefängnistüren automatisch sprengt.
Andere wollen überhaupt nicht arbeiten oder haben sonst irgendwelche komischen Vorstellungen ....

Ich suche dennoch zuversichtlich weiter, habe schon manchen Griff daneben getan,
viel gelernt und werde noch mehr lernen müssen -
vor allem Geduld und den Glauben an mich selbst und unsere gute Sache .... :wink:

Liebe Grüße
Andi
.


hey, das war ein netter Zuspruch nicht zu verzagen. Eigentlich finde ich es "strange" mit diesem Problem zu kämpfen, aber wie du schon schreibst, sind eine Menge "komische Vorstellungen" unterwegs.
na, wir sind um die 50, vielleicht sammeln wir noch zwei-drei "Senioren" und bauen nach der Solar-Anlage einen minigolf-Platz.

Kann man einen pool ökologisch rechtfertigen?

Freundliche Grüße
legostein

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BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 20:35 
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Tunnelmensch
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legostein hat geschrieben:
Kann man einen pool ökologisch rechtfertigen?


pool nicht, aber schwimmteich..als wasserreserve und zum feuer löschen

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BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 20:59 
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Also ich bin gerade auf dem Aussteigertrip, weil ich mich nicht fuer andere verbiegen moechte. Wenn es nicht passt, passt es eben nicht.

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"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
"Sonne, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"


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BeitragVerfasst: Di 22. Mai 2018, 21:11 
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Megalitiker hat geschrieben:
Also ich bin gerade auf dem Aussteigertrip, weil ich mich nicht fuer andere verbiegen moechte. Wenn es nicht passt, passt es eben nicht.


Das ist gerade die Einstellung, die gesucht wird, allerdings "sozial verantwortlich". Was machst du wenn es nicht passt?
Wenn ich mich mit dem "Gründer" nicht vertrage kaufe ich mir das Nachbargrundstück. Das stimmt mich ... ~ entspannt.

Was machst du?

Und wie finanzierst du dich über den Monat, das Jahr ... die Jahrzehnte?

Löschwasserreservoir ist in Spanien auch ein Pool, wenn es brennt und der Hubschrauber kommt ....

Ein Schwimmteich ist bei den Temperaturen nicht ohne Anspruch, da scheint eine Aufgabe vakant zu werden :)

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BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2018, 04:39 
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legostein hat geschrieben:
Würde mich freuen eure Gedanken zu lesen

Genau DAS lasse ich nicht zu. Da tippe ich es lieber.
legostein hat geschrieben:
...Wie würdet ihr es angehen?...

Gemeinsam etwas anfangen ist leicht. Es durchzuleben nicht ganz so.
Miteinander auszukommen ist wohl die groesste Kunst in der Welt. Da muss man sich gegenseitig kennen. Ich finde es nicht gar so wichtig sich in jeder Hinsicht zu moegen. Die Bilanz muss stimmen. Mir ist wichtig, meine 'Anderen' zu verstehen. Wenn man den Hintergrund ueber dieses oder Jenes Denken oder Handeln kennt kann man oft akzeptieren ohne zuzustimmen.
Ich stelle mir vor wie die neu zu werdende Gruppe sich beschnueffelt. Sich wie beim Vorstellungsgespraech ganz positiv, opportun und von der besten Seite zu zeigen macht mir wenig Sinn. Das ist nicht nur Schauspielerei, sonder die eigene schlechteste Seite ist ja oft der Grund warum etwas nicht klappt. Diese muss man zwar nicht -emm- kultivieren, aber verbergen ist keine Loesung. Ausserdem ist es besser wenn jemand mich von Anfang an nicht mag und ich aussen vor bleibe, anstatt mich monate- oder jahrelang durch ein geheucheltes Miteinander quaele.
Das soll nicht heissen dass ich fuer einen Stress-Test waere. Eher, alles ganz der Wahrheit entsprechend leben. Wahrheit erzeugt mehr Wahrheit.
Das geht wohl nur, wenn man gemeinsam in den pool springt und eine Weile miteinander schwimmt. Zwang los, und ohne falsche Versprechungen aber mit ehrlichen Versprechungen. Anderen gegenueber und gguebr. sich selbst.
Ich weiss nicht wie es DIR geht, aber selber brauche ich hin und wieder Ich-Zeit. Man kann nicht dauernd aufeinander hocken. Ein eigenes Kurzzeit-Versteck sollte jeder haben. Und wenn man nur kurz um die Ecke geht und gegen die Wand tritt. Das nutzt nichts, aber es hilft.


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BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2018, 10:38 
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moin Andreas,
stimmt schon wie du es beschreibst. Und ja, ich brauche einen Rückzugsort.
Ich habe mich vor ein Paar Jahren für community building (Scott Peck), ZEGG, Polyamorie undso interessiert.
Mir ist das zu ~radikal gewesen, denn auf einmal drehte sich alles nur noch um individuelle Befindlichkeiten.
Eigentlich war es eine fortwährende Gruppentherapie.

Die finanzielle Seite war auch ein Problem. Nicht alle hatten die gleichen Möglichkeiten, was dann zu Diskussionen über Genossenschaften etc. pp. führte, sowie auch die Frage nach Entscheidungsträgern. Letztendlich zerbröselte die polyamore Familie.

Ich sehe ein Problem bei der Integration von finanziell schwächer gestellten Mitgliedern der Gemeinschaft. Wie kann man deren Abhängigkeit auffangen? ... über eine Sozialkasse?
Wer ist dafür zuständig wenn ein Mitglied der Gemeinschaft aus familiären Gründen nach D muss und keine Kohle hat?

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BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2018, 14:02 
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dann trampt das besagte Mitglied der Gemeinschaft halt nach Deutschland, wenn er/sie keine Kohle hat...?
Ich denk halt, Gemeinschaft ist schön und gut. Aber wenns zu symbiotisch wird, dann entmündigt das die einzelnen auch irgendwo, bzw. sie sind gar nicht gefordert, irgendwie für sich selbst Verantwortung zu übernehmen... für Embryos ist das gut, aber für Erwachsene...?


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BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2018, 14:08 
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Beiträge: 1474
Wohnort: Chak Ngaeo, THA
Mal so dahin geplappert: Eine Sozialkasse koennte man ja als Sparschwein halten. Was drin ist muss reichen. Wer davon abbekommt, bestimmt die Mehrheit. Wer nicht rechtzeitig nett war muss dann eben alleine krank sein. Klar: Mutter Staat hat groesstes Interesse, mich weiterhin zu melken. Da muss man sich eben vor Mutter verstecken. Ihre bekloppte Krankenkasse kann meinen Krebs auch nicht heilen, und mit meinem Schnupfen kann ich selber umgehen.
Vom Geld an sich muss man sich als Einzelner abnabeln koennen; das ist Teil des Planes - zumindest meiner. Duerfte aber nicht allzu schwer sein. Mit Geld kaufe ich essen. Wenn ich pflanze, habe ich doch auch zu essen.
Interne Beitraege (als Wert) sehe ich im Wesentlichen in Lebenszeit als Waehrung. Klar: Manche stellen sich dumm an und brauchen laenger beim Umgraben. Da muss man sich flexibel zeigen. Und wenn jemand dauerhaft faul waere, dann muss er/sie eben gehen.
Und wenn man Einkaufen nicht vermeiden kann, muss der Laden eben mal eine Weile kapitalistisch laufen bis man hat was man braucht. Hat ja auch was romantisches: Keiner fuer alle, und einer mit den Anderen. In etwa.
In einer buergerlichen Kleinfamilie wird das immerhin auch so gemacht. In etwa.
Ich stutze ein wenig ueber die 'familiaeren Gruende'. Als meine Mutter gestorben war bin ich nicht zurueckgeflogen. Und da war sie immer noch tot. Vielleicht ist das jetzt etwas grob, aber: Wenn ich mich ausklinke, dann nicht nur ein bisschen. Kommt die Familie (wer auch immer von denen) nicht mit, dann sind die eben nicht mehr mit mir. Man muss sich ja nicht gleich die Augen auskratzen. Ich glaube nicht dass mein Vater oder der Bruder mich vermissen. Falls es sie noch gibt. Es hat ja auch kein Erwachsener behauptet, dass nach dem 'Aussteigen' alles einfacher wird. Es geht um die Aenderungen an sich. Fuer mich.


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BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2018, 20:22 
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Backpacker

Registriert: Fr 23. Feb 2018, 15:04
Beiträge: 28
strega hat geschrieben:
dann trampt das besagte Mitglied der Gemeinschaft halt nach Deutschland, wenn er/sie keine Kohle hat...?
Ich denk halt, Gemeinschaft ist schön und gut. Aber wenns zu symbiotisch wird, dann entmündigt das die einzelnen auch irgendwo, bzw. sie sind gar nicht gefordert, irgendwie für sich selbst Verantwortung zu übernehmen... für Embryos ist das gut, aber für Erwachsene...?


Eigentlich stimme ich dir zu, andererseits fürchte ich eine Zwei-Klassen-Gesellschaft.
Um das zu vermeiden müssten "mittellose Mitbewohner" eine Einkommensmöglichkeit haben.

Leider wird in Anfragen lediglich darüber informiert das man weg will, nicht jedoch wie man zukünftig sein Leben bestreiten will.
Ich habe kein Vergnügen daran Menschen beim Scheitern zusehen zu müssen. Mit einem Dach über dem Kopf kann man in Spanien günstig überleben, aber es ist karg im Vergleich mit D und HARTZ4.

Vielleicht wäre es doch vernünftig eine "Miete" zu nehmen, die für einen Sozialfonds verwendet wird.

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BeitragVerfasst: Mi 23. Mai 2018, 20:57 
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Backpacker

Registriert: Fr 23. Feb 2018, 15:04
Beiträge: 28
Andreas hat geschrieben:
...
Vom Geld an sich muss man sich als Einzelner abnabeln koennen; das ist Teil des Planes - zumindest meiner. Duerfte aber nicht allzu schwer sein. Mit Geld kaufe ich essen. Wenn ich pflanze, habe ich doch auch zu essen.
...


Ich habe nicht vor mich vom Geld abzunabeln, ich will aus dem Konsum aussteigen.

Selbstversorgung ist auf der Farm nicht wirtschaftlich, allenfalls als Hobby. Vielleicht würde es für einen veganen Menschen reichen ... ich plane aber nicht vegan zu werden, auch nicht mit dem Rauchen aufzuhören ...

Es soll eine Gemeinschaft werden, die sich gegenseitig unterstützt, offen, tolerant, ohne Dogmen und nachhaltig

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BeitragVerfasst: Do 24. Mai 2018, 08:40 
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Aussteiger

Registriert: So 3. Dez 2017, 13:19
Beiträge: 165
Also mal meine 5 cents dazu:

Ich kenne den Gründer/Eigentümer und seine Vergangenheit nicht. Nicht jedem fällt das Kontakte knüpfen leicht deshalb nicht falsch verstehen. Wenn jemand aber 30 Jahre in Spanien lebt sollte er in der Zeit schon einige Leute kennen und insoweit macht mich das nachdenklich.
Möglicherweise suchte er in jungen Jahren Ruhe und Einsamkeit und meint nun das etwas Gesellschaft nicht schaden kann. Alles aber nur Hypothese.

Wenn ihr euch gut versteht dann lernt euch kennen dann geht die Sache zunächst unverbindlich an und wenn es passt dann alles gut. Man kann darauf aufbauen.

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Andreas. Wenn man etwas tut dann richtig und konsequent. Dafür muss man dann bereit sein die Konventionen über Bord zu werfen und zur Not wenn es gar nicht anders geht auch mit allem brechen. Eigenverantwortliches Leben ist generell eine Herausforderung aber machbar. Und unter Gleichgesinnten findet man i.d. R. Auch einige die bereit sind mit zuziehen und die auch die Zielsetzung teilen und dafür alles geben.


Also hinfahren kennenlernen wenns passt ok falls nicht sollte Plan B eben greifen. Aber versuchen solltest du es

_________________
"Burn Out"ist für Anfänger ,ich hab schon "Fuck Off"


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BeitragVerfasst: Do 24. Mai 2018, 15:49 
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Träumer

Registriert: Fr 13. Okt 2017, 18:13
Beiträge: 6
hallo in die runde!
also, jetzt muss ich ja doch mal meinen senf dazugeben. auch wenn ich wohl nix wirklich neues zu schreiben hab´... aber viell. zusammenfassend:
-irgendwo "auszusteigen" heisst immer auch woanders "einzusteigen".
es ändern sich zwar gewisse umstände, aber nicht die tatsache, dass man irgendwovon leben muss.
- selbstversorgung ist heutzutage (fast?) unmöglich,
man braucht geld, um dies und jenes zu bezahlen. ganz ohne is´ schlecht,
auch wenn man sich aus der umwelt ernährt, dh anderer leute gärten plündert,
containert, marktreste ergattert oder zur tafel geht. auch ein eigener garten erfordert zeit,
arbeit und kosten (wasser zb) und das ist noch lange keine selbstversorgung,
jedenfalls nicht, wie ich das wort verstehe.
denn die frage nach transportmittel, (mir reicht pedes oder fahrrad nicht.)
kerzen, solar, strom? ,
tel., internet, krankenvers., usw....
ohne matratze ist auch hartes schlafen.
ohne dach auch blöd.
heisst doch, dass man geld braucht. und das irgendwie zu erwirtschaften.
-habe noch garnicht von kindern gesprochen, denn das ist auch teuer.
und ein sicheres "nest" zu bauen erfordert mehr, als man -selbst in einer
äusserst fruchtbaren gegend- anbauen kann.
sonst wär´ ja alles ganz einfach und es gäbe keinen hunger auf der welt.
ein bisschen realismus ist schon angesagt.
plus tatkraft und wille.
hätte noch mehr themen auf lager,
aber erstmal soviel.
sonnige, warme grüsse!!!


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