Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Do 24. Mai 2018, 20:25 
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Tunnelmensch
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Sich aus der Umwelt zu ernähren Heisst anderer Leute Gärten plündern? Ich würde toeten fuer so was.
Und Wasser kost nix. Kommt vom Himmel. Wenn es denn endlich kommt.

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"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
"Sonne, Freiheit und eine kleine Blume muß man haben!"


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Verfasst: Do 24. Mai 2018, 20:25 


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BeitragVerfasst: Do 24. Mai 2018, 21:58 
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Träumer

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Megalitiker hat geschrieben:
Sich aus der Umwelt zu ernähren Heisst anderer Leute Gärten plündern? Ich würde toeten fuer so was.
Und Wasser kost nix. Kommt vom Himmel. Wenn es denn endlich kommt.


weiss ja nicht, wo du lebst, aber hier ist praktisch alles privatbesitz,
in der freien natur wächst wenig essbares.
und wasser kommt schon lange nicht mehr vom himmel.
ohne bewässerung geht garnix.
wofür würdest du töten und wen??? :bindagegen:


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BeitragVerfasst: Fr 25. Mai 2018, 04:06 
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Tunnelmensch
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Serena, denjenigen der meinen Garten pluendert. Das alles Privatbesitz ist, ist kein Grund zum klauen.
Gut, ich kenne nicht deine Situation. Zumindest in De kostet Wasser nix.

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BeitragVerfasst: Fr 25. Mai 2018, 08:02 
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wenn mich jemand fragen würde, ob er/sie aus meinem Garten etwas bekommen kann, so bestünde die gute Chance, dass ich ja sage. Wenn aber jemand einfach so rauben geht, da hätte ich entschieden was dagegen.... denn da steckt jahrelange heftige Arbeit von mir drin in diesem Stückchen Land und es ist mir heilig. Für übergriffige Leute ist da kein Platz.

Würd mal behaupten, dass in Deutschland es gut möglich ist, mit wenig Bewässerung auszukommen, bei Beachtung der Regel, den Boden nie nackt zu lassen, sondern immer gut bedeckt. Funktioniert ja sogar hier damit ganz gut, dieses Jahr werde ich vor Ende Juni wohl überhaupt nix giessen, sobald es gekeimt ist und halbwegs gross geworden. Tomaten werden eh wässrig bei zuviel Bewässerung...

In D wächst auch so recht viel Essbares, meine hier jetzt im öffentlich zugänglichen Raum. Hatte dort keinen Garten, hab aber im Sommer und Herbst fast nix gekauft an Obst und Gemüse... da geht schon was.... zumal eh fast alle Leute die essbaren Pflanzen nicht mehr kennen und ihr Zeug lieber gleich kaufen gehen

... in Ulm hatte ich Kornelkirschen und Walnüsse satt, standen direkt an der Bushaltestelle in nem Vorort, die wollte niemand ausser mir... solche Beispiele gibts tausende :schaf:


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BeitragVerfasst: Fr 25. Mai 2018, 08:35 
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@legostein
Das war Theorie von mir. Da ich eh ein Eigenbrötler bin, versuche ich nirgends mit zu machen. Finanzieren tue ich mich ueber H IV und einen Nebenjob.
Da du es vermutlich nicht Weisst, stelle ich noch mal kurz mein Traumkonzept vor. Ein abgeschiedenes Dorf, ohne Strom und Autos. Jeder macht aber sein eigenes Ding.

@Strega
Sehe ich auch so. Fragen kann man, aber stehlen geht gar nicht.

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BeitragVerfasst: Sa 26. Mai 2018, 18:58 
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.
legostein hat geschrieben:
Kann man einen pool ökologisch rechtfertigen?


Warum nicht ?
Du nimmst doch der Natur kein Wasser weg (gibst es nach Gebrauch zurück),
übermäßig verschmutzen tust Du/ihr es wohl auch nicht ...
und überhaupt, wenn es Deiner Seele wohl tut
und Du nach Poolbenutzung und Sonnenbad gut gelaunt
positive Energie verbreitest tust Du ggaaaannz viel für die Umwelt,
zumindest fürs Umfeld.
Viel mehr als mit grünem Gesicht schlechte Laune verbreiten :wink:

Ich habe heute wieder unseren riesigen Rasen gemäht -
da frage ich mich allerdings nicht nur,
ob ich es ökologisch rechtfertigen kann, sondern ob es überhaupt sinnvoll ist.
Naja, jetzt sieht es wieder Parkähnlich aus
und wenn ich nicht mähe verwuchert eben alles und zuletzt setzen sich Disteln und Nesseln durch -
aber die wären eben für besondere Schmetterlinge wichtig, sagt mein weltbester Schatz.
Ich könnte einfach alles pflastern -
dann bräuchte ich mich nicht mehr zu entscheiden
und hätte Samstags frei :wink:
.

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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 05:15 
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Beiträge: 1474
Wohnort: Chak Ngaeo, THA
Andi hat geschrieben:
.
...positive Energie verbreitest tust Du ggaaaannz viel für die Umwelt,
...Viel mehr als mit grünem Gesicht schlechte Laune verbreiten ...

Das hat was.
(Swimming) pools haben ja ein dekadent kapitalistisches Image. Aber zum Strand gehen ist ok.
Die meisten pools, allerdings, die mir unter die Augen kommen werden kaum benutzt, machen aber viel Muehe, sie sauber zu halten. Der Platz koennte -oft- anders und besser genutzt werden. Aber wenn er schon mal da ist...


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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 09:00 
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Beiträge: 10
Andi hat geschrieben:
.
Ich habe heute wieder unseren riesigen Rasen gemäht -
da frage ich mich allerdings nicht nur,
ob ich es ökologisch rechtfertigen kann, sondern ob es überhaupt sinnvoll ist.
Naja, jetzt sieht es wieder Parkähnlich aus
und wenn ich nicht mähe verwuchert eben alles und zuletzt setzen sich Disteln und Nesseln durch -
aber die wären eben für besondere Schmetterlinge wichtig, sagt mein weltbester Schatz.
Ich könnte einfach alles pflastern -
dann bräuchte ich mich nicht mehr zu entscheiden
und hätte Samstags frei :wink:
.


Eine grandiose Antwort, @Andi, illustrierst Du eingängig die naturgesetzliche Paradoxie und Trinität aus Raum-Zeit-Bewusstsein! Sinnbildlich drückt der Schuh der Zeit: Das Gras wächst ständig nach (Karma) und daraus der immer wiederkehrende Konflikt ob Du den Rasen nun a.) belassen, b.) mähen und/oder c.) ausmerzen sollst, wozu eigentlich noch die Option d.) nichts von all dem gehört, eben dann, wenn so ein Rasen außerhalb deines Wissens/Einflussbereiches wächst. Dieses in allem erkennbare Prinzip ist in der indischen Philosophie als Tetralemma bekannt, Punkt d zudem analog zur Zenphilosophie, das „Nichts und Alles“, das Zen, welches nach dem Prinzip vom „Full Circle“ - Begriff von Hazel Brugger (erklärt ab 13.50min) – funktioniert, dass man einmal den gesamten Kreislauf durchmachen muss, von 1 und 1 (1001) resp 0 und 0 (0110), wobei eben der Unterschied ist, dass man beim Vollenden dieses Kreislauf das eigentliche Wissen erworben hat, ohne selbst am Wissen scheitern zu müssen! Was im Endresultat bedeutet „Alles in Einem“ und „Eins in Allem“!

Das angesprochene „Zen“ ist die Paradoxie, dass 1 (a-c) eben nicht 0 (d) ist, vorstellbar wie Du, @Andi, ja nicht drumherum kommst, dich irgendwie um DEINEN Rasen zu kümmern; ähnlich wie die Welt als Vorstellung „Alles ist Eins“ und/oder auch die Philosophie „Hier und Jetzt!“ daran scheitern muss, dass man sich eben um seinen Rasen (das Selbst) kümmern muss! („man lebt halt, was zum Teufel soll man also machen..“) Analog zur Weltformel und Robotern, die uns im Denken „Identität“ mit uns „selbst“ versprechen und daraus ganze Ideologien erwachsen – uns als Mensch zwar nie berühren, aber dennoch völlig vereinnahmen können! (das drohende Zeitalter der Roboter etc.) - UND das alles nur, weil wir uns dieses „ZEN“ nicht vorstellen können, es paradox nachweislich als Gedankenmodell „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“ und/oder erlebbar „In der Ruhe liegt die Kraft!“ existiert! So gesehen steht „Das Ziel im Weg“, @germanskipper. Nicht an rosa Elefanten denken dürfen, bedeutet gerade dieses zutun..

Ja, deshalb bediente ich auch in meinem letzten Eintrag Juice Newtons Poesie:

Zitat:
Playing with the Queen of Hearts
Knowing it aint really smart
The Joker aint the only fool
Who`ll do anything for you.


Der Joker ist in dieser Poesie übersetzbar mit dem Punkt d, dem Zen, der eben – weil wir uns Zeiten vorstellen können – auch latent in „ich bin immer so“ existiert, existieren muss, darf und sollte (@Andi!); das Nachwachsen des Grases (Karma) muss ja auch die Option haben umgekehrt zu existieren und dieses auch mitteilen zu können, sonst könnte es sich gar nicht im „Zen“ vereinen, mit anderen Worten, Zeit existiert gedanklich nicht nur linear, sondern auch funktional rückwärts und daher auch in die Höhe und Tiefe, was wir uns aber nicht vorstellen können, weil die Zeit selbst – Analogie zum Zahlenstrahl im letzten Beitrag – immer weiter läuft!

Der Joker ist eben der unfassbare Geist, der aber gerade deshalb – aus welchen Gründen auch immer; „Thema der Philosophie“ – auch einen Ausweg aus seiner paradoxen Fassbarkeit benötigt, d.h. überall wo er fassbar ist, will er unfassbar sein und um dieses auch sprachlich übermitteln zu können, benötigt er eben das Bewusstsein, neben der Spiegelung und Polarität noch die Optionen der Parallelität und Zeitgleichheit, die mit dem Denken allein nicht zu verstehen sind! (Zitat aus „A beautiful mind“: „Sie können das Problem nicht mit ihrem Verstand lösen, durch den Verstand ist das Problem erst entstanden“) Wie sonst soll sich der Kreislauf des Werdens mit dem Haben und Sein verbinden resp. das Haben und Werden wieder in das Sein ein- und ausfalten können?!.

Die Herzdame dagegen, Mutter Natur, die uns hierarchisch als Erste und Oberste als Individuum hervorbrachte, es sinnbildlich schaffte den Geist fassbar zu machen (vgl. wie unser Körper analog zur Formel in der Mathematik/zu einem Gemälde/Musikstück etc. ein Gefäß darstellt) und erlaubt abgeschlossene Räume (Zeiteinheiten) auf andere abgeschlossene Räume zu spiegeln, bewirkt eine permanente Möglichkeit der Relativierung, Polarisierung und Tarierung, je nach bewusst und/oder unbewusster Bedeutung, Zweck, Funktion, im Prozess "Es gibt keinen Zeitpunkt in dem wir nicht üben" (Peter Sloterdijk), erkennen, handeln, wandeln, mutieren, im "Spiel des Lebens".

Wenn man sich nun noch vorstellt, dass dieser Prozess nicht nur „im Großen“, sondern auch „im Kleinen“ funktioniert, also nicht nur in externen Zusammenhängen der Politik, Wirtschaft, Mathematik, Physik etc. gedacht wird, sondern und eben eigentlich auch auf interne Zusammenhänge übertragen werden kann, im bewussten Umgang – und einer bewussten Zielführung der jeweiligen Elemente - mit der Intuition, Verstand, Sinne, Wissen und Fantasie!

Je nach Betrachtung wird dieser Sachverhalt dann aber das Problem „kompatible Menschen“ zu finden resp. überhaupt das Problem der Konsumgesellschaft, denn einerseits ist in unserer hohen individualisierten vergeistigen Welt das Feld des andererseits „exponentiell“ und derart lasziv – z.B. Phänomen der Zitaten resp. Assoziationenflut -, dass die karmische Funktion der Assoziation, selbst zum Problem wird, wodurch die Konzentration/Vertiefung (Redefluss als Zeit) nicht mehr linear, sondern nur noch punktuell (ggf. gar unter einer lasziven Aggressivität) funktioniert – eben mit der Malerei vergleichbar, statt Linienführung, einzelne Punkte. Phänome der Fliege und dem Fenster. etc.

Anbei lässt sich dann Fragen, warum wir uns nicht darüber unterhalten können wie Musik schmeckt, welche Geometrie dem Geschmack zugrundeliegt und wie sich die Geometrie auf der Haut anfühlt.. Wären das nicht eigentlich Fragen, die das Selbst beschäftigen könnten/müssten, neben den Fragen, die die Welt bislang an uns stellt.. Mit Hilfe der Fantasie lässt sich offensichtlich eine Ebene erzeugen, die einer bewusst erlernten Synästhesie gleichkommt – und daher nachweislich ohne LSD-Trip, ja bereits ohne bewusstes Zutun existiert!

Wenn solche Ebenen vorsätzlich ignoriert werden, sowohl „weder“ Intuition, Verstand, Sinne, Wissen als auch „noch“ Fantasie wie soll dann psychisch überhaupt eine Ordnung in dieses Weltenchaos kommen? So sind „die Fragen der Zeit“ mit ihrem Rechtspopulismus, Kapitalismus, Roboterisierung, Digitalisierung etc. doch eigentlich nur Ursachen einer - eben ja paradox - unbewussten Wahrnehmung, die sich vgl. mit dem Orakelspruch von Delphi „Ein großes Reich wirst Du zerstören!“ nur „Selbst“ mitteilen will, obwohl es nicht unbedingt das Gleiche IST, ein Fass mit ausgeschlagenem Boden und ein Fass ohne Boden!?. (c und/oder d)

Das modulare Baukastenprinzip der Psyche (vgl. mit Legosteinen) beträfe dann noch neben Intuition, Verstand, Sinne, Wissen und Fantasie, die Sprachwelten: Gebärden, Musik, Klang, Wort, Zahl, Farbe, Symbol, Geometrie etc..

Andi hat geschrieben:
Fast Alle, eigentlich Alle, welche kommen möchten,
haben irgendwo einen kleinen oder großen Knick in ihrer Seele - nicht schlimm -
jede(r) darf kommen wie er/sie ist, aber nicht so bleiben.
Wir erbitten, dass Jede(r) bereit ist an sich zu arbeiten und das Beste aus sich selbst zu machen -
dann ist er/sie glücklicher und auch i.d.R. für die Gemeinschaft wertvoll.

@Andi
Die Seele kann keinen Knicks haben, nur die Psyche..

@Legostein
Eure Mini-Golf-Anlage würde ich mitten in und zwischen die Anbaugebiete bauen, dann habt ihr als künftige Einnahmequelle für die Gäste noch Food-to-Go, könnt Euch neben der Gästebetreuung um die Arbeit kümmern und statt der langweiligen 1-18-Bezeichnung das Auberginen-, Gurken- und Zucchiniloch einführen, samt der entsprechenden Bildchen auf dem Zettelchen..


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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 12:07 
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Registriert: Di 27. Dez 2016, 22:33
Beiträge: 1500
.
Lieber delacroix,

Du hast Deine weiten Gedanken und großen Erkenntnisse in noch größere Worte gefasst und weit erklärend hier präsentiert.
Ich muss jedoch wiederholt gestehen, dass ich zu klein bin um all dies zu fassen
- daher und weil legostein mit diesem seinem Thema anderes erreichen wollte -
darf ich Dir abschließend eine Frage stellen:

Bewirken Deine Erkenntnisse, dass Du aus eigener Lebenstüchtigkeit
einen Teller Bratkartoffel auf Deinen Tisch stellen kannst ?

Wenn "Ja" dann werde ein Meister und schaffe es soweit, dass Du auch noch zwei drei andere Menschen einladen kannst.
Wenn "Nein" dann erkenne deren Unnutz für die Realität des hiesigen Daseins
und werfe sie weg.

Lieber nackt neu geboren werden,
als in Lumpen durchs falsche Leben hinken (Andi). :wink:

Ich danke für Deine Geduld meine Zeilen zu lesen
und wünsche Dir einen schönen Sonntag.
LG Andi
.

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BeitragVerfasst: So 27. Mai 2018, 15:31 
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Registriert: Fr 23. Feb 2018, 15:04
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hey Andi, Danke!

Deine Betrachtungsweise fühlt sich stimmig an, ich werde sie übernehmen.
Zur Wiesen"pflege", wenn es eine große Wiese ist, dann bieten sich Kamerunschafe an. Dann drittelst Du die Wiese, säst Wildblumen wachsen und regulierst mit den Schafen. Es sind winterfeste, robuste Tier mit geringen Ansprüchen, die selbst Nesseln fressen. Und sie sind fruchtbar :D ... oder meinte ich furchtbar lecker? Wenn Du wirklich eine große Wiese hast, dann reicht es vielleicht sogar für einen Bienenstock ... und Flatterlinge sowieso

Allerdings fiel mir in meiner Zeit in Spanien auf, dass der Pool keinen unerheblichen Einfluss auf den Zisternenstand hatte. Der tägliche Schwund durch Verdunstung war teuer. Aber vielleicht sollte der Schwimmteich noch einmal in Erwägung gezogen werden, vielleicht in Verbindung mit einem Permakulturkreislauf.
Da muss ich mich mal auf die Suche nach jemanden machen, der sich damit auskennt, besonders wenn man weiß dass das Wasser aus einem Tiefbrunnen stammt. Die Dinger sind ökologisch betrachtet Zeitbomben.

Und noch zur Unterhaltung ...

find what you love and let it kill you.
C. Bukowski

Noch einen schönen Sonntag,
legostein

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BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 05:18 
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Registriert: Do 3. Mai 2018, 15:09
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So ist es @Andi, Du winkst mit Lumpen, machst Schmollmünder mit grünen Gesichtern und Erkenntnisse müssen profitabel sein. (auch so ein fun fact des Materialismus) Ist das die von Dir erwähnte Authentizität? So bleibt dein „falsches Leben“ halt auch nur eine Variable, die sich nach deinem Begehr beliebig verändern lässt. Und mit diesen Voraussetzungen soll man sich Dir dann anvertrauen? Deine Bratkartoffeln sind sicher besser als meine, aber mich wegen Bratkartoffeln wegzuschmeißen ist selbst mir zu billig.

So schmeiß ich mich lieber in die Fluten meines von Herzensfeuer hervorgetriebenen Schweisses und gehe elendig zu Grunde.

Ich wünsche Dir einen gütlichen Montag mit deinem weltbesten Schatz.


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BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 06:49 
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Registriert: Di 27. Dez 2016, 22:33
Beiträge: 1500
.
guten morgen legostein,

spontan und unreflektiert gedanken zur verdunstung
und absenkung des grundwasserspiegels:

- könntest du die verdunstung nicht erheblich reduzieren,
wenn du einfach eine plane über den pool spannst -
klar musst du sie dann jedesmal vor gebrauch entfernen
und danach wieder drüberspannen / legen etc.,
aber wie oft nutzt du das/den pool tatsächlich ?

- das verbrauchte wasser aus dem pool kannst du vielleicht
in eine drainage (gelbes plastikrohr mit vielen löchern drin),
etwa einen meter unter der erde leiten und abfliessen lassen.
würde es dann nicht tiefer sickern, also dahin woher es herkam,
und gleichzeitig biologisch gereinigt ?

rasen, mähen und schafe:
- ja kamerunschafe hatte ich auch schon mal überlegt,
weil sie auch echt gut aussehen.
wir haben rundherum schafe und andere tiere,
aber leider keine eigenen auf dem hof wegen allergikern.
das problem wäre, dass der kontakt mit eigenen tieren ins haus getragen würde. schade.
aber ich kann auch nicht schlachten, sowohl wegen der fehlenden nötigen kenntnisse als auch so ...
ich könnte keinem vieh den hals rumdrehen.
ist nicht ganz konsequent, denn essen tu ich sie gerne und viel.
und ob schafe wirklich weniger arbeit wären als mähen weiß ich auch nicht.

heute werden es hier fast 30 grad und wir haben seit 2 wochen dauersonnenschein
mit blauem himmel und etwas kühlendem wind-
der ostseesommer ist schon herrlich :wink:

also rein in die woche ....

lg
.

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BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 08:47 
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Wohnort: Sachsen-Anhalt
Ich würde grundsätzlich nur eine gewisse Flaeche "sauber" halten und den Rest der Natur überlassen.

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BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 13:29 
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Backpacker

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moin Andi,

ich danke Dir für Deine Überlegungen. Den Pool abzudecken ist auf jeden Fall sinnvoll, bzw. ich habe auch über eine Beschattung nachgedacht (Windsegel). Allerdings hast Du es auch auf den Punkt gebracht, es ist lediglich eine Reduktion (etwas weniger falsch).
Allerdings ist im Hochsommer mit Temps ~ 35-40°C am Tag nicht wirklich etwas zu machen, tiefer Schatten, kalte Getränke, vielleicht ein bisschen Büroarbeit oder Körbe flechten, aber bestimmt keine körperliche Arbeit. Daher auch der Pool, der würde sich bestimmt als (gerne & oft genutzte) Alternative anbieten.

@ Wiese
Vielleicht Leihschafe? ... und Disteln / Nesseln immer vor der Blüte mit der Sense beseitigen?

@ richtig & falsch ... Authentizität
Das Eine will man, das Andere kann man ... und manches muss man. Das spiegelt sich, wie delacroix schon bemerkte, im Micro- sowie auch im Makrokosmus für jeden Organismus wider. Der Mensch hat noch eine weitere Option, "er möchte", was zugleich die Büchse der Pandora ist.
Doch sind wir in der Lage in dieser komplexen Welt unser Handeln in allen Konsequenzen zu durchdenken?

Ich für meinen Teil nicht, ich bemühe mich "richtige Entscheidungen" zu treffen und bin mir trotzdem bewusst Fehler zu machen. Ich hoffe sie werden keine zu große Tragweite haben und reversibel sein, jedoch zeigten die Erfahrungen der Vergangenheit, ich werde weiter Fehler machen. Daher suche ich die Gemeinschaft, um Entscheidungen gemeinsam zu tragen, sie aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und auf größerer Erfahrungsbasis "bessere" Entscheidungen zu treffen.

Es macht keinen Sinn sich von seinen Ängsten und Zweifeln lenken zu lassen, sie führen nur in den Stillstand.
Letztendlich bleibt das Leben tödlich, egal ob man geht oder steht,
beides ist ein Weg zum unvermeidlichen Ziel.

@ Gemeinschaft - größere Erfahrungsbasis
Ich bin der Überzeugung das Dichter, Denker und Philosophen eine Bereicherung für jede Gemeinschaft sind, selbst wenn die Bratkartoffeln nur durchschnittlich sind, jedoch muss sich die Gemeinschaft auch diesen "Luxus" erlauben können.

Was würdet ihr erwarten, wenn ihr das Angebot als Mitgründer etwas aufzubauen bekommen würdet? ... Dach über dem Kopf, Bett, Taschengeld, Kost, Pool, Klima ... ?

Und was würdet ihr einbringen?

Ich wünsche Allen einen kühlen Platz im Schatten oder am Pool :)
noch 'nen sonnigen Tag
legostein

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Zuletzt geändert von legostein am Mo 28. Mai 2018, 13:37, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 28. Mai 2018, 13:34 
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Registriert: Fr 23. Feb 2018, 15:04
Beiträge: 28
Megalitiker hat geschrieben:
Ich würde grundsätzlich nur eine gewisse Flaeche "sauber" halten und den Rest der Natur überlassen.


Das ist mit den Regeln der deutschen Kulturlandschaft nicht immer so leicht zu vereinbaren. Und wer die Regeln verletzt ist selten geliebter Nachbar ...

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