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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Di 9. Apr 2019, 19:36 
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Ich grabe doch und jaete :)

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Di 9. Apr 2019, 19:36 


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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Sa 1. Jun 2019, 07:01 
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aus Thema: "Abmelden aus Deutschland"
Minoki hat geschrieben:
Hi,
Ich habe mich gerade mal informiert wegen dem abmelden aus Deutschland. Ist das echt so mega einfach? Zum Bürgeramt in die Stadt und sagen "Tschüssikofski. Ich bin dann mal wech." ? o.O
Das währe ja echt mega einfach xD


Ja, Deutschland ist ein freies Land ! :wink:

Du kannst jederzeit raus (wenn evtl. Altlasten geklärt sind) -
kannst jederzeit zurück ...
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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Di 4. Jun 2019, 09:26 
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Beiträge: 1699
Andi hat geschrieben:

Ja, Deutschland ist ein freies Land ! :wink:


.


Ich muss dazu einfach mal folgenden Text einfügen, der auch hier aus dem Forum stammt

Zitat:
Aber was viel wichtiger in Deutschland ist, worüber deine Wohnung geheizt wird. Sofern Strom benötigt wird, um die Pumpe der Heizung zu betreiben, musst du Strom haben. Sofern Heizung unabhängig ist, sollte es gehen. Du wirst aber durch die Gebäudenebenkosten weiter für den Allgemeinstromzähler mitbezahlen, ob du willst oder nicht. Wenn deine Heizung an Strom gebunden ist, und du diesen abstellst, handelst du gegen Gesetze. Denn eine gemietete Wohnung muss eine Mindesttemperatur haben, um Schimmel usw. Zu vermeiden. Solltest du rausgeworfen werden oder ausziehen, der Eigentümer mitbekommen, und das tut er, dass du nicht geheizt hast, kann er dir alle Kosten in Rechnung stellen, die zur Behebungen der Mängel entstehen. Die Folge kann eine enorm hohe Rechnung werden. In Deutschland gibt es so gut wie nichts was dich wirklich minimalistisch leben lässt. Wer also in Deutschland gewollt oder ungewollt ohne Strom und Heizungen lebt, wird am Ende die Wohnung verlieren und mit einem Arsch voll Schulden behaftet. Ich als ehemaliger Hausbesitzer verstehe diese Regelung, denn die Schadensbeseitigung kann von den Kosten sehr hoch sein. Naja und irgendwo einfach in einem Garten leben in einem Zelt oder Hütte ist auch verboten. Denn es gelten für Wohnzwecke Bauvorschriften. Tja selbst ein Zelt darf nur für kurzfristige Übernachtung außerhalb der gesetzlich erlaubtem Flächen benutzt werden. Ich benötigte damals sogar für ein Zelt Pavillon eine Baugenehmigung. War damit sogar in der Zeitung weil ich es als dreist ansah. Die Teile kann man überall für teilweise 30€ kaufen und der Hinweis in der Beschreibung, dass gegebenenfalls eine Aufbaugenehmigung vorliegen muss beachtet kaum jemand. Wenn die Gemeinden wollten, könnten sie auf Schlag Millionen machen. Sie benutzen mittlerweile auch Google Maps und dergleichen. Je nachdem was du da auf dem Grundstück hast kann es teuer werden. Aber vor allem muss jeder bei Gesetzesbruch eine Strafe zahlen. Bei mir kam dann heraus, dass sich Presse, Bauamt und Bürgermeister trafen, und mir inoffiziell erlaubt wurde es stehen zu lassen. In der Zeitung stand dann ein riesen Artikel, mit dem Schlussatz, manchmal einfach machen ohne nachzufragen. Alleine der Satz war für mich unglaublich. Denn wenn es hart auf hart kommt, bist immer du Schuld. Und wenn di Presse den Menschen rät sich nicht an Gesetze zu halten, empfinde ich dies als ein Unding! Alleine weil ich wegen so etwas scheinbar unwichtigem an die Presse ging, was aber weitreichende Folgen hätte gaben können für die Gemeindepolitik, wurde ich und meine Frau im Konzern (damaliger Arbeitsplatz) ermahnt doch solche Dinge zukünftig zu lassen.

Die wenigsten Menschen in Deutschland wissen wirklich bescheid über das was sie dürfen und was nicht.

Was lohnt es sich in Deutschland ein Haus zu kaufen, wenn ich auf meinem Grund und Boden nicht machen kann was ich möchte? Ob nun ein versenkter Pool oder nur ein Regenschutz (Vordach am Anbau oder Garage) Kompost usw, nichts darf ohne vorherige Erlaubnis gschehen.

Was man darf ist zahlen und das bitte ständig, regelmäßig.


Jetzt könnte man natürlich noch Seitenweise texten, was man in Deutschland nicht ohne Genehmigung, Zertifikat, Erlaubniss oder anderen Scheinen, Zetteln oder gebührenpflichtigen Krimskrams darf....
Doch. das würde nur den Server belasten.
Daher möchte ich anfangen zu texten, was man in unserer schönen Heimat OHNE Genehmigung darf..
Ich beginne in dem Feld zwischen den Sternchen.

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Guten Tag Euch....

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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Di 4. Jun 2019, 10:35 
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Beiträge: 1097
.
Hallo Spencer, peace and love :wink:

Trotzdem : Deutschland ist ein freies Land !

Dass die Freiheit des Einzelnen dort aufhört,
wo die Freiheit des Anderen anfängt,
ist eine Deiner Erkenntnisse lieber Spencer !

Dass ein Mieter heizen muss um die Wohnung nicht verschimmeln zu lassen,
also dem Vermieter keinen Schaden zuzufügen,
ist doch keine schlechte Regelung.
Wenn er seine eigene Bude vergammeln lässt ist das was anderes.

Das Du nicht einfach als reicher (und auch armer) Mann
bauen kannst wie Du willst, ist doch ein Schutz für Andere :!:
Stell Dir vor es wäre anders ... jeder könnte auf seinem Land
bauen und machen was er will:
Dein Nachbar zur Rechten baut auf seinem Acker neben Deinem Haus
riesige Windkraftanlagen 140m hoch
und links von Dir eine 2000 Megawatt Trafostation ...

Natürlich gibt es viele Vorschriften, die an der Realität vorbeigehen -
aber wenn Jede(r) machen könnte was er/sie wollte
würde die Reichen und Starken ihren Vorteil gegenüber
Schwachen und Armen durchsetzen können.

Natürlich gibt es Krankenkassen-Pflicht -
aber wäre es fairer dass Jemand der nie bezahlt hat,
im Bedarfsfall auf Kosten derer, die immer bezahlt haben,
versorgt wird ?

Gesetze und Regeln und Vorschriften sind auch Schutz !
Nicht nur Einschränkungen.

Es lohnt sicher, Vorschriften und Regeln zu überprüfen,
und bei Unrecht dagegen vorzugehen -
aber meistens sind es garnicht die Vorschriften an sich,
sondern die Menschen die damit umgehen -
der Sachbearbeiter, die Behörde, der Richter etc..
Das Problem sind (fast) immer die Menschen unseres Landes.

An sich ist Deutschland ein tolles freies Land !
Damit es so bleibt (und noch besser wird)
müssen wir das Gute verteidigen, das Schlechte abwehren,
konstruktiv mit aufbauen und mit tragen :wink:

P.S.: Es ist hilfreich wenn bei Zitaten auch die Quelle angegeben wird.

Ich wünsche Dir/Euch heute einen tollen Tag :wink:
.

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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Di 4. Jun 2019, 11:16 
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Beiträge: 164
Wohnort: Hildesheim
Moin,

Gesetze und Regeln können Vor und Nachteile haben. Es kommt darauf an, wer sie macht und zu welchem Zweck.
Wenn ein Volk sich eine Verfassung gibt, Regeln und Gesetze, nach freiem Willen, dann geht das völlig in Ordnung.
Und man kann ja in gewissem Maße wählen wo man leben möchte, wenn einem Regeln und Gesetze hier nicht passen, kann man gehen oder versuchen aktiv daran zu arbeiten diese zu ändern. Wenn ein Volk zu blöd ist zu erkennen das es belogen, betrogen, ausgepresst und ausgetauscht werden soll, dann verdient es auch nichts anderes.

Woran wir alle kranken ist die Unwahrheit die uns umgibt, die Scheinheiligkeit, die Unnatürlichkeit, Abgehobenheit. Wir wissen und merken nicht einmal, dass wir schon von Geburt an in ein System der Wertschöpfung hineingeboren werden. Mittlerweile ist schon unsere Geburt ein riesen Ding im Wertschöpfungsprozess, Frauenarzt, Mutter-Kind Beratung, alberne Atemtechniken zusammen erlernen und dabei den Namen tanzen, Krankenhaus, Kreissaal, Arzt, Schwestern..etc... . Das Kind zu Hause zur Welt bringen, mit Hebamme, so wie vor nicht ganz 100 Jahren, wie verantwortungslos! Doch wem Gegenüber? Dem Kind oder allen die an seiner Geburt verdienen?
Und das geht dann munter so weiter, Konsum bis zum totalen Kollaps, konsumieren, konsumieren, konsumieren..... bis irgendwann langsam das Ende der Fahnenstange erreicht wird und die Puppenspieler den Resetknopf drücken.

Wir müssen uns mit der Wahrheit beschäftigen, und mit der Natur, nur sie kann uns den richtigen Weg zeigen. Und wir müssen uns fragen was eigentlich unsere Aufgabe hier ist, was machen wir hier eigentlich? Wenn es Evolution sein soll, dann haben wir wohl z.Z. den Rückwärtsgang eingelegt.

Grüße Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Di 4. Jun 2019, 11:51 
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maulwurfn hat geschrieben:
dass wir schon von Geburt an in ein System der Wertschöpfung hineingeboren werden. Mittlerweile ist schon unsere Geburt ein riesen Ding im Wertschöpfungsprozess, Frauenarzt, Mutter-Kind Beratung, alberne Atemtechniken zusammen erlernen und dabei den Namen tanzen, Krankenhaus, Kreissaal, Arzt, Schwestern..etc... . Das Kind zu Hause zur Welt bringen, mit Hebamme, so wie vor nicht ganz 100 Jahren, wie verantwortungslos! Doch wem Gegenüber? Dem Kind oder allen die an seiner Geburt verdienen?
Und das geht dann munter so weiter, Konsum bis zum totalen Kollaps, konsumieren, konsumieren, konsumieren..... bis irgendwann langsam das Ende der Fahnenstange erreicht wird und die Puppenspieler den Resetknopf drücken.


aber dann wäre doch alle welche das abieten beschäftigungslos :lol:
es geht gar nicht um konsum, sondern um beschäftigung.
so wie banken geld aus dem nichts generieren, so generiert die gesellschaft aus dem nichts nachfrage.
jeder muss seine rechnungen zahlen und jeder überlegt wie er dies bewerkstelligen könnte...dann kommen solche dienstleistungen raus.

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Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Di 4. Jun 2019, 13:07 
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silvi73 hat geschrieben:
es geht gar nicht um konsum, sondern um beschäftigung.


Da hast Du völlig recht, es geht um Beschäftigung, um Ablenkung. Wir konsumieren Schwachsinn, und zwar in fast allen Belangen.

Es geht um Kontrolle.

ca. 75% unserer Lebenszeit verwenden wir darauf, Dinge zu erlangen die wir selbst nicht brauchen, um Menschen damit zu beeindrucken die wir meistens noch nicht einmal mögen.


Grüße Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Di 4. Jun 2019, 20:07 
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Beiträge: 1699
:roll: na so'n Scheiß....
Wo wir doch auch 30% unserer Lebenszeit verpennen.
Dann sind wir ja schon bei 105 %.... Das ist ja wie bei der Erfüllung des Fünfjahresplanes...

:P

Aber der Deutsche schafft das !!!
Ihr wisst ja...

flink wie Windhunde....
zäh wie Leder....
und hart wie Kruppstahl !!!

Oh sorry, falscher Faden
:happy: :lol: :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Mi 5. Jun 2019, 02:55 
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Dein 'guter Wille' in allen Ehren. Jedoch:
Andi hat geschrieben:
Deutschland ist ein freies Land !

Ueber-reglementierte Freiheit ist Keine. Freiheit kann es nicht in kleinen Stueckchen hier oder da geben.
Ich suche die totale Freiheit (die Anderen nichts wegnimmt); wenn noetig, dann noch totaler und radikaler als wir es uns vorstellen koennen.
Andi hat geschrieben:
...Krankenkassen-Pflicht ...
im Bedarfsfall auf Kosten derer, die immer bezahlt haben,
versorgt wird ?

Es ist meine radikale Freiheit, mir KK vom Hals halten zu duerfen. Wenn's mir dreckig geht - dann war das entweder Pech und das Ende, oder ich zahle die Rechnung von den eingesparten 'Beitraegen'.
'Eure' Beitraege bezahlen hilflos ueberteuerte Dienstleistungen, Geraetschaften, und nicht benoetigte Arschloecher die diese Beitraege hin und her schieben und zerwalten. Die geklautern Beitrage haette ich in gesunderes Essen investieren koennen - statt dessen sollen sie spaeter dazu dienen, meine Mangel-Ernaehrung mit Chemie und dem Mercedes vom Chef-Arzt kaputt zu reparieren.
Natuerlich darf ein Arzt ein Auto haben. Das moechte aber nicht ICH ihm kaufen. Er kann ja arbeiten gehen.
Andi hat geschrieben:
Das Problem sind (fast) immer die Menschen unseres Landes.

Regeln und Gesetze sind die Spuren der Menschen die sie machen. Das kann man nicht trennen, meine ich. Das unfaire - UNFREIE - hierbei ist, dass nicht JEDER diese Regeln mit gestalten darf, sondern nur die ausgewaehlte Schar derer die das Maul halten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Mi 5. Jun 2019, 08:01 
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Registriert: Di 27. Dez 2016, 22:33
Beiträge: 1097
.
Guten Morgen lieber Andreas in weiter Ferne
- peace and love and healthiness with you :wink:

Andi hat geschrieben:
.
Natürlich gibt es Krankenkassen-Pflicht -
aber wäre es fairer dass Jemand der nie bezahlt hat,
im Bedarfsfall auf Kosten derer, die immer bezahlt haben,
versorgt wird ?


Andreas hat geschrieben:
Es ist meine radikale Freiheit, mir KK vom Hals halten zu duerfen.
Wenn's mir dreckig geht - dann war das entweder Pech und das Ende...


Wenn Du radikal zu Deiner radikalen Freiheit stehst,
auch wenn Du schmerzgekrümmt
an einer "harmlosen" Blinddarmentzündung
oder Lungenkrebs verreckst,
dann ist Deine Haltung o.k. -
Deine Feiheit, Deine Konsequenzen, Dein Pech :daumen

Ob Du Dich in einem solchen Extremfall
an die Wahl Deiner Feiheit erinnerst
oder dann doch nach Hilfe schreist wird Dein Leben zeigen. :roll:

Im Westen würde wohl Viele keinen KK-Beitrag zahlen,
aber selbstverständlich erwarten,
dass die Solidargemeinschaft im Notfall hilft -
wir haben uns das Schmarotzertum selbst herangezüchtet.
.

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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Mi 5. Jun 2019, 22:01 
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Aussteiger

Registriert: Fr 18. Jan 2019, 10:36
Beiträge: 164
Wohnort: Hildesheim
Spencer hat geschrieben:
na so'n Scheiß....
Wo wir doch auch 30% unserer Lebenszeit verpennen.
Dann sind wir ja schon bei 105 %.... Das ist ja wie bei der Erfüllung des Fünfjahresplanes...

:bandit: ich schrieb ja auch ca.

Grüße Frank


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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Do 6. Jun 2019, 03:46 
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Registriert: Mo 26. Jun 2017, 00:31
Beiträge: 132
Andi hat geschrieben:
Das Du nicht einfach als reicher (und auch armer) Mann
bauen kannst wie Du willst, ist doch ein Schutz für Andere :!:
Stell Dir vor es wäre anders ... jeder könnte auf seinem Land
bauen und machen was er will:
Dein Nachbar zur Rechten baut auf seinem Acker neben Deinem Haus
riesige Windkraftanlagen 140m hoch
und links von Dir eine 2000 Megawatt Trafostation ...


Gilt allerdings offenbar nur für den Nachbarn genauso wie für mich und alle anderen hier, jegliche Verantwortlichen in 'höheren Kreisen' die am Bau von WKA profitieren machen nämlich was sie wollen. Muss man nur lesen wie oft der Wille von Bürgern missachtet wird die solche nicht in ihrer Gegend haben wollen und die sowieso immer noch zu niedrigen Mindestabstände nicht eingehalten werden.

Thema Krankenkasse, ich würde es vorziehen wenn es eine Option gäbe welche nur wirklich lebensbedrohliche Sachen abdeckt, wie eben die immer wieder von Befürwortern erwähnte Blinddarmentzündung, Brüche oder ähnliches wo professionelle Hilfe wirklich unerlässlich ist. Wenn man bestimmte medizinische Bereiche (speziell auch welche die fälschlischerweise als solche gelten) ausschließen könnte oder bestimmte Krankheiten wo man weiß dass man keine Behandlung wollen würde da man über die Nachteile einer solchen Bescheid weiß. Warum soll man Quacksalber mit finanzieren die der Gesundheit von Menschen schaden nur weil es sein könnte dass man mal die Hilfe eines tatsächlich fähigen Arztes braucht? Hinzu kommt dass vielen Versicherten die brav einzahlen trotzdem vehement wichtige Behandlungen oder Hilfsmittel verweigert werden wenn sie mal drauf angewiesen sind. Die fragen sich dann wofür sie eigentlich ne KV haben, wohl damit sich andere den erwähnten Mercedes kaufen konnten.

maulwurfn hat geschrieben:
Gesetze und Regeln können Vor und Nachteile haben. Es kommt darauf an, wer sie macht und zu welchem Zweck.
Wenn ein Volk sich eine Verfassung gibt, Regeln und Gesetze, nach freiem Willen, dann geht das völlig in Ordnung.
Und man kann ja in gewissem Maße wählen wo man leben möchte, wenn einem Regeln und Gesetze hier nicht passen, kann man gehen oder versuchen aktiv daran zu arbeiten diese zu ändern. Wenn ein Volk zu blöd ist zu erkennen das es belogen, betrogen, ausgepresst und ausgetauscht werden soll, dann verdient es auch nichts anderes.

Woran wir alle kranken ist die Unwahrheit die uns umgibt, die Scheinheiligkeit, die Unnatürlichkeit, Abgehobenheit. Wir wissen und merken nicht einmal, dass wir schon von Geburt an in ein System der Wertschöpfung hineingeboren werden. Mittlerweile ist schon unsere Geburt ein riesen Ding im Wertschöpfungsprozess, Frauenarzt, Mutter-Kind Beratung, alberne Atemtechniken zusammen erlernen und dabei den Namen tanzen, Krankenhaus, Kreissaal, Arzt, Schwestern..etc... . Das Kind zu Hause zur Welt bringen, mit Hebamme, so wie vor nicht ganz 100 Jahren, wie verantwortungslos! Doch wem Gegenüber? Dem Kind oder allen die an seiner Geburt verdienen?
Und das geht dann munter so weiter, Konsum bis zum totalen Kollaps, konsumieren, konsumieren, konsumieren..... bis irgendwann langsam das Ende der Fahnenstange erreicht wird und die Puppenspieler den Resetknopf drücken.

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Ein wirklich Aufgewachter, schön. :daumen

Das Erlangen und Anhäufen eines künstlichen Tauschmittels und damit ertauschbarer materieller Dinge als Lebenszweck. Absurd, krank und traurig. Aber die meisten laufen einfach nach Programm und weichen davon nicht ab, finden das auch total normal, jegliche Gedanken dass es auch anders gehen könnte kommen ihnen nicht mal ansatzweise in den Sinn. Haben aber auch keine Zeit zum Denken, müssen ja morgens wieder beim Herrchen auf der Matte stehen. Um den imaginären Status aufrecht zu erhalten und sich 'etwas leisten' zu können - Plunder mit ebenso imaginärem Wert.

Für die, die trotz Aussteiger-Mentalität noch gern Filme oder Serien schauen, guckt mal Westworld (Serie). Frag mich wieviele das schauen und nicht kapieren wieviel Wahrheit da über sie selbst, die Welt in der wir leben drin steckt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Do 6. Jun 2019, 09:47 
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Keinhorn hat geschrieben:
Thema Krankenkasse, ich würde es vorziehen wenn es eine Option gäbe welche nur wirklich lebensbedrohliche Sachen abdeckt, wie eben die immer wieder von Befürwortern erwähnte Blinddarmentzündung, Brüche oder ähnliches wo professionelle Hilfe wirklich unerlässlich ist.


es gibt auch tarife mit selbstbehalt

https://www.test.de/Krankenkassentarife ... 4132628-0/

https://www.krankenkassen.de/gesetzlich ... bstbehalt/

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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Do 6. Jun 2019, 11:39 
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Registriert: Di 27. Dez 2016, 22:33
Beiträge: 1097
.
Keinhorn hat geschrieben:
Thema Krankenkasse, ich würde es vorziehen wenn es eine Option gäbe welche nur wirklich lebensbedrohliche Sachen abdeckt, wie eben die immer wieder von Befürwortern erwähnte Blinddarmentzündung, Brüche oder ähnliches wo professionelle Hilfe wirklich unerlässlich ist. Wenn man bestimmte medizinische Bereiche (speziell auch welche die fälschlischerweise als solche gelten) ausschließen könnte oder bestimmte Krankheiten wo man weiß dass man keine Behandlung wollen würde da man über die Nachteile einer solchen Bescheid weiß.


Peace and love and sanity with you !

Hey Keinhorn,

Dein Beitrag fällt hier im Thema positiv auf :daumen
weil Du hier mal einen konkreten Lösungsansatz beschreibst -
also nicht nur "alles sch... und kaputt schlagen"
sondern die bestehende KK sinnvoll zu korrigieren. Klasse ! :wink:

Von solchen KONSTRUKTIVEN Vorschlägen
in diesem Bereich KK aber auch in in anderen Bereichen (siehe Thema)
würde ich gerne mehr lesen ...

Nur gegen alles Falsche motzen bringt nichts.
Wir gestalten unser Deutschland nur mit, wenn wir es positiv aufbauen !
.

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 Betreff des Beitrags: Re: Plädoyer für Deutschland
BeitragVerfasst: Sa 8. Jun 2019, 09:14 
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Freak
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Registriert: Mi 30. Nov 2016, 05:59
Beiträge: 1367
Wohnort: Um Mao, THA
Andi hat geschrieben:
.
Ob Du Dich in einem solchen Extremfall
an die Wahl Deiner Feiheit erinnerst
oder dann doch nach Hilfe schreist wird Dein Leben zeigen.

Andi, ich schulde hier noch ein paar Worte. Der 'Extremfall' beschaeftigt auch mich gedanklich sehr.
Ja: Ich habe meine Ideen hierzu, aber ob ich's am Ende durchziehe weiss man immer erst wenn es soweit ist.
Soviel aber: Vor einer Weile gab's bei mir die erste 'Bandscheibe'. Ich konnte mich drei Tage kaum ruehren ohne von innen zu vergluehen. Aber einen Arzt oder was habe ich nicht gerufen.
Mittlerweile habe ich rausgefunden wie ich das verrutschte Ding mit 'Drehen und Wenden' zurueck an seinen Platz bekomme. Und das geht (ging) ganz ohne Sprechstundenhilfe, Wartezimmer mit Zeitschriften und Termin machen.
Zum Krebs: ich habe hier kein Vertrauen zur 'Medizin'. Mit oder ohne Versicherung erwarte ich nicht, dass ich Krebs ueberlebe. Und zum Abkratzen brauche ich dann nicht ein Krankenhausbett, eine Pflegeschwester und Zeugs.
Was ich von Zahnbehandlung halte, hatte ich vor langer Zeit schon erklaert.
In meiner Werkzeugkiste ist alles was ich brauche. Die Zahnpflegekunst ist Scharlatanerie und laueft auf kaputt reparieren hinaus. Zahne werden – wie wir selbst – nun mal alt.
Kleine Verletzungen, Unpaesslichkeiten und dgl. behandle ich mir selbst. Jegliche Medizin, die ich im allgemeinen weitgehend vermeide, bezahle ich aus eigener Tasche. Oder mache sie mir selbst. Ich habe meine ‘Hausapotheke’, meinen Werkzeugkasten und mein Wissen.
Ich kenne das von meiner ‘Segelei’ – wenn man irgendwo draussen ist, muss man selber zusehen wie man zurecht kommt.
Den letzten Arzt habe ich vor 8 Jahren gesehen. Und den habe ich bar bezahlt. Es war ein Chinese mit tiefem Wissen, einer Praxis die keine war, und sehr fairen Preisen.
Kranken-“Versicherung” ist ein life-style. Inzwischen wurde es ja schon gesagt: Der Kranke ist ein Kunde, der nur dann Geld einbringt wenn er entweder NIE krank ist und fleissig Beitraege abliefert – oder: gefaelligst krank bleibt, damit man ihm NOCH MEHR Medusin in Rechnung stellen kann; was von den 'Un-Kranken' mit bezahlt wird.
Da kommt es dann auch immer sehr gelegen wenn man als Hersteller von z.B. Matratzen etwas extra Reibach machen kann wenn man die stinknormale Standardmatratze einem Krankenhaus fuer den 4-fachen Preis in Rechnung stellen darf.

HIER: Habe ich einen Unfall (und bin nicht schuld) dann bezahlt der Verursacher meine Kosten. Staatliche Krankenhaeuser haben keinen Luxus zu bieten, sind aber erschwinglich wenn es sein muss.
Schaut Euch mal in der Welt um. In ‘armen’ Gegenden gibt es unzaehlige Kranke die ihre Schwierigkeiten haben. Sie kommen aber zurecht. Wenn die es koennen – dann kann ich es auch.


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