Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Mo 2. Feb 2009, 18:01 
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Träumer

Registriert: Do 16. Aug 2007, 11:41
Beiträge: 5
Grundprobleme dieses Themas sind, warum das Scheiter geschieh:

1) Keine Lebensorientierung : WAS WILL ICH DOCH MACHEN?
2) Kein Geld : OHNE GELD, WAS ERWARTE ICH VON MIR ODER VON ANDEREN ?
3) Keine Ahnung, was und wo? WIE STELLE ICH MIR DAS GANZE VOR UND MIT WEM?
4) Keine Erfahrung auf dem Lande : WO UND WANN MÖCHTE ICH MEINE KRAFT EINSETZEN ODER IST MIR ZU VIEL VILLEICHT? WARUM NICHT MIT EINEM SCHRÄGARTEN BEGINNEN...
5) Keine Lust zu arbeiten und viel Philosophie 1 STUNDE ARBEIT IN EINEM PROJEKT IST BESSER ALS 1 STUNDE PHILOSOFIEREN ÜBER GOTT UND DIE WELT
6) Mangel an eine stabile Gemeinschaft OHNE SOLIDE MENSCHEN WIRD'S SCHWIERIG..

Alles beginnt mit Zielsetzung und Ausdauer

Gruss
J.Velo

_________________
Ich gestalte mit Permakultur in Südspanien ein Selbstversorgungsprojekt und suche nette, seriöse Menschen, die mitmen möchten.
J.Velo


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Verfasst: Mo 2. Feb 2009, 18:01 


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BeitragVerfasst: Mo 2. Feb 2009, 23:00 
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Backpacker

Registriert: Mi 21. Jan 2009, 13:40
Beiträge: 35
Wohnort: Sonthofen/Allgäu/Bayern
hey deiner "was alles schiefgehen kann" - liste kann ich nur bedingt zustimmen. auf einen "normalo" bezogen scheint sie plausibel, doch für mich bzw andere aussteiger(die die s noch vorhaben) gilt meines erachtens:

(1)in wiefern LEBENSORIENTIERT? vielleicht ist es ja genau das, was mancher sucht!? natürlich eine grobe richtung oder vorstellung muss da sein (eine vorstellung von einem vorstellungslosen leben ist auch eine vorstellung)
aber wer ist den wirklich orientierungslos? hier konnte ich noch keinen ausmachen und auch so kenne ich eig niemanden. klar kann mal vorkommen, dass man nicht weiß was man will (pupertät/berufswahl/liebe...)
aber wirklich auf dauer? dann macht einem das leben keinen spaß mehr und man bringt sich um. wenn man etwas gutes am leben sieht, so hat man doch auch eine gewisse grundorientierung oder nicht?

(2)ich finde nicht, dass man geld und erwartungen gleichsetzen kann. zumal ich es ohne geld(vielleicht nicht gleich als erstes aber "dann" eben) versuchen möchte. erwarten tu ich von den menschen nur eines: nichts schlechtes, weil ich glaube das wir alle "gut" sind.

(3)wer 3. nicht beantworten kann, hat sich(bis jetzt) nicht dazu entschieden seinen machbaren traum zu leben sondern lebend zu träumen. die sehnsucht ist einfach noch nicht groß genug.

(4)ich bin der ansicht, man muss erfahrungen sammeln, und zwar nur bedingt durch "aufnehmen" zu einem überwiegenden teil muss man etwas selbst tun, um daraus zu lernen und seinen eigenen weg zu finden.
man kann ja nicht von vornherein wissen: das tu ich - das nicht! wo wäre der spaß und die spannung am leben?

(5)wer keine lust hat zu arbeiten und nur klug labern will, der redet nicht mehr lang. das ist klar nur muss man unterscheiden können und wissen, für was oder für wen man arbeitet. das ist eine der erfahrungen, die ich mir sammeln will. reicht es mir (angenommen ich werde es schaffen) mich selbst zu versorgen, oder eben nicht? und ich bin der meinung, dass nachdenken, bevor man etwas angeht NIE schaden kann - außer es muss schnell gehen "weich ich der pistolenkugel links oder rechts aus?"

(6)ein gewisses soziales umfeld braucht JEDER, sonst wär er kein mensch, nur fällt es andern leichter den alleinunterhalter zu spielen, als dem rest und das ist gut so! menschen auf die man sich verlassen kann sin wichtig, denn ALLES was wir können, haben wir von anderen menschen gelernt. wenn es so etwas wie kommunikation oder einfach einen gewissen halt nicht geben würde, wären wir schon ausgestorben.in diesem punkt kann ich dir voll zustimmen - nur nicht, dass man IRGENDETWAS auf die allgemeinheit bezieht, es gibt nämlich immer noch etwas, was wir nicht für möglich gehalten hätten.

ausdauer ist wichtig, keine frage und auch über ein gewisses ziel, dass von nöten ist lässt sich nicht streiten. aber darüber wie intensiv jedes individum die jeweilige instanz "benötigt".

wie läuft den das projekt?

gruß der fabi


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