Aber ich hab´s trotzdem nicht gefunden, dass diese Erdjurten überall in Deutschland gebaut werden dürfen. Ich hab nur gelesen, dass er meint, dass es dafür grünes Licht geben würde. Die Aussage wäre mir dann aber noch zu wenig.
Aber naja, bis wir in ein paar Jahren soweit sind, gibt es ja noch Hoffnung, dass sich da in diese Richtung, per Gesetze vielleicht doch noch was ändert. Optimal wäre natürlich, wenn man jetzt schon die Kohle hätte, ein Stück Land und den Rechtsstreit anfangen könnte, dann wäre dieser bis zum Zeitpunkt x, vielleicht genehmigt
Ich will Dir ja nicht die Hoffnung nehmen. Aber ich sehe das eher so, das man in ein paar Jahren auch die letzten Schlupflöcher im Gesetz gestopft haben wird. Und dann darf man gar nix mehr ohne Bauvorantrag, Architekt, Bauantrag und was weiß ich alles. Wenn noch mehr auf den Trichter kommen, bzw. finanziell dazu gzwungen werden sich um eine alternative Wohnmöglichkeit umzuschauen, wird man diese verbieten. Du sollst doch gefälligst den unendlichen Wachstum fördern, also teuer bauen damit genügend Umsatz gemacht wird und außerdem nach dem Bauen mit Folgekosten an den Staat bzw. den Konzernen gefesselt sein. Gemeindewasser, Stromanschluss, Abwasseranschluss, Müllgebühren, GEZ und dergleichen sollen Dir bis zum Tode das Geld aus den Taschen ziehen. Gerade wurde in Meck/Pom die Grunderwerbsteuer angehoben auf die Höchstgrenze von 5%. Aber die Grenze kann man bestimmt im Bundestag mal ganz schnell neu festlegen. Dann kosten Notar und Grunderwerbsteuer irgendwann mehr als das eigentliche Grundstück. Wer kann sich dann noch ein Grundstück leisten. Na...?
Ich glaube das wird immer schwieriger werden sich eine kostengünstige umweltbewusste Bleibe zu schaffen. Ich sehe das ja an den Bauwagenbewohnern. Mittlerweile werden die doch auch solange mit Repressalien belegt, bis sie endlich in ein Wohnsilo ziehen. Wo kämen wir auch dahin, wenn jeder Bürger sich die Freiheit nimmt, so zu wohnen wie er es möchte. Obwohl das ja eigentlich ein Grundrecht ist, so zu leben wie man möchte.
Na ja, ich gleite schon wieder ab
Mich würde interessieren, wie lange es dauert, bis die Behörden, nachdem sie einen illegalen Bau entdeckt haben, mit dem Bagger anrücken, bzw wie lange man das mit Einsprüchen etc rauszögern kann.. weiß da zufällig jemand bescheid?
Oh, ich denke, wenn du genügend Kohle hättest, dann kann das mit Anwälten, bis zum höchsten Gericht gehen und bestimmt ein paar Jahre dauern. Aber wenn du kein Geld hast, geht die Räumung bestimmt ganz fix.
Ach Spencer, immer positiv denken, auch wenn ich im Hintekopf vielleicht auch so einiges vermute, würde es mir die Kraft und Energie rauben, wenn ich dauernd daran denke, dass das alles nie möglich sein wird. Wie sagst du immer so schön, alles fügt sich, und genau so wird es geschehen.
Aber ich kann inzwischen die Obdachlosen verstehen, die "freiwillig"
das Leben auf der Straße vorziehen, anstatt sich in irgendwelchen Odachlosenasyle zu quetschen. Die sind auf ihre Art frei und sch....
auf´s System.
Ja Shiva.. sorry. Aber manchmal bin ich so mit meiner angestauten Wut auf dem Trip alles schlecht zu sehen
Wenn genug Leute ein alternatives Wohnen vorziehen, sei es weil sie naturnah leben wollen oder weil sie einfach anders keine Möglichkeit in diesem System mehr haben. Und ich denke die werden immer mehr werden. Also wenn genug Leute so wohnen wollen, dann können die da oben auch nix mehr gegen machen. Oder wollen die dann alle einsperren ?
Genau.. alles fügt sich. Und wenn Du denkst es geht nichts mehr kommt irgendwo ein Lichtlein her. Tragen wir dieses Licht in's FREIE
ein bisschen Handlungsspielraum lässt einem der Staat, zumindest auf dem Papier ja doch: "§ 56 Landesbauordnung Baden-Württemberg:
(1) Abweichungen von technischen Bauvorschriften sind zuzulassen, wenn auf andere Weise dem Zweck dieser Vorschriften nachweislich entsprochen wird.
(2) Ferner sind Abweichungen von den Vorschriften in den §§ 4 bis 37 dieses Gesetzes oder auf Grund dieses Gesetzes zuzulassen
[ ...]
3. zur Verwirklichung von Vorhaben zur Energieeinsparung,
4. zur praktischen Erprobung neuer Bau- und Wohnformen im Wohnungsbau,
[...] 2. bei baulichen Anlagen, die nach der Art ihrer Ausführung für eine dauernde Nutzung nicht geeignet sind und die für eine begrenzte Zeit aufgestellt werden (Behelfsbauten)
[...]
4. bei freistehenden anderen Gebäuden, die allenfalls für einen zeitlich begrenzten Aufenthalt bestimmt sind, wie Gartenhäuser, Wochenendhäuser oder Schutzhütten.
Wenn mein Chef wüsste, wie ich meine Arbeitszeit verbringe
Tolle Idee mit dem Boot. Muss nicht mal'n Hausboot sein. Es geht auch ein normales. Auf nen Boot leben ist urgemütlich. Aber waere das nicht das selbe wie ein Wohnmobil?
Ich frage mich des Öfteren wie es mit der Privatsphäre in so einer Jute aussieht. Einige haben sogar ihre Toilette da drin. Frau, Mann, Kind oder Kinder...alle in einem Raum.
Wie sollen die Kinder ihre Sexualität kennenlernen, wenn ich bedenke, dass sich Kinder oft bereits mit 5-6 Jahren selbst befriedigen ohne, dass sie verstehen, was sie eigentlich machen. Ist es nicht ein wichtiger Aspekt, dass vor allem Kinder, ihren eigenen Rückzugs- bzw. Schlafraum haben?