Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Geld?
BeitragVerfasst: Mo 17. Dez 2012, 20:41 
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Träumer

Registriert: So 9. Dez 2012, 21:27
Beiträge: 9
Hallo liebe Aussteiger und die, die es werden wollen

Klar, ein wirklich autark lebender Aussteiger braucht kein Geld. Doch ich denke es ist viel einfacher, Mehl, Öl, Zucker, Salz im Supermarkt zu kaufen als anzubauen. Ausserdem gehen auch immer wieder Geräte kaputt oder evtl. will die Krankenkasse noch Geld.
Meine Frage ist nun, wie die Aussteiger in diesem Forum genug Geld verdienen um über die Runden zu kommen und wie lange das dauert.

Mich wundert, dass es dazu noch keinen Tread gibt. Immerhin ist doch fast jeder Aussteiger auf ein Minimum dieser - an sich ja wertlosen - Papierstücken angewiesen.

_________________
Wann immer wir uns ein Ideal formen, soll es ganz unserem Wunschbild entsprechen, doch hüten wir uns vor dem Unerfüllbaren.
(Aristoteles)


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Verfasst: Mo 17. Dez 2012, 20:41 


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BeitragVerfasst: Mo 17. Dez 2012, 21:14 
Ist man auf Geld wirklich angewiesen? Ich denke nicht. Und der eine oder andere wird das ähnlich sehen, denke ich. :wink:

Das liegt vieleicht auch daran das jeder den Begriff "Aussteigen" für sich selbst anders definiert. Für einen ist der Ausstieg ein Leben mit wenig Luxus, aber nicht ohne verzicht auf Dinge wie nen Auto, Krankenversicherung ect.
Der nächste mag unter Ausstieg verstehen das er "nackt" in den Wald geht und dort von und mit der Natur lebt.
Ich persönlich werde versuchen ohne Geld aus zu steigen. Ich bin zwar dabei mir eine brauchbare Ausrüstung zu besorgen die man als Konsumgeschädigter doch erstmal braucht, aber ich werde außer einem "Notgroschen" (und der ist wirklich für den äussersten Notfall gedacht) nix an Geld mit nehmen wenn es los geht. Denn das Geld gehört für mich genau zu der Art System, von dem ich ja weg will.


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BeitragVerfasst: Mo 17. Dez 2012, 21:15 
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Weltreisender

Registriert: Fr 29. Jun 2012, 18:31
Beiträge: 94
Studium habe ich jetzt endgültig gequittet und arbeite zurzeit in einem Callcenter, um das nötige Geld zu sparen.
Für den Job musst du dein Gehirn aufjeden Fall zu hause lassen oder abschalten :D

_________________
Go Vegan :) for your health, the animals and the planet.


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BeitragVerfasst: Di 18. Dez 2012, 02:18 
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Aussteiger

Registriert: So 1. Jul 2012, 00:21
Beiträge: 256
Wohnort: Bédarieux
Krankenversicherung etc. habe ich keine, da sie mein Budget sprengen
würde, muss gesund bleiben, oder habe dann wirklich gelitten.

Habe in der Apfelernte gearbeitet, mache ein Praktikum im Weinbau,
und hoffe, nacher im Weinbau als Tagelöhner genügend Anstellungen
zu finden, um mir Geld für ein Grundstück ansparen zu können,
dann zum Grossteil Subsitenzwirtschaft zu betreiben, werde aber
wohl immer halbtags (Frankreich, 35 h Woche) arbeiten.


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BeitragVerfasst: Di 18. Dez 2012, 10:45 
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Durchgeknallt
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Registriert: Di 15. Mai 2012, 22:03
Beiträge: 2038
Ja, ich denke auch, man sollte leben. Das sieht für jeden anders aus und jeder empfindet dabei eine andere Zufriedenheit. Wie man es ausgibt, das Geld, spielt keine Rolle, Hauptsache man lebt. Der eine lebt lieber heute und jetzt, der ander will lieber sparen für einen Traum. Da kann man dann nur hoffen, dass er nicht schon vorher in die Kiste springt. Ja und mancher ist als Asket total glücklich. Aber zwanghafter Verzicht auf alles, für vielleicht später mal, nee, nee, nicht meins. :D


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BeitragVerfasst: Di 18. Dez 2012, 12:09 
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Weltreisender
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Registriert: Mo 17. Dez 2012, 23:52
Beiträge: 93
Wohnort: wechselnd
Ich reise viel und das ist ein teures Leben, selbst wenn man seine Ansprüche weitestgehend herabschraubt und kostenlose Möglichkeiten wie Anhalter, Couchsurfing, Zelten etc. nutzt. Also auf Geld könnte ich definitiv mit diesem Lebensstil nicht gänzlich verzichten und das will ich auch nicht.
Früher hab ich 6 Monate gearbeitet, um dann 6 Monate reisen zu können. Jetzt versuche ich mich mit kleinen Gelegenheitsjobs (die sich immer irgendwie ergeben) soweit zu finanzieren, dass ich nicht mehr mit dem Umherziehen aufhören muss.
Und man stelle sich vor: Wenns nur ein paar Tage ist, kann sogar Fließbandarbeit Spaß machen. ;)

Solange man sich vom Geld nicht geißeln lässt, ist es auch kein Fluch. Generell wäre ich eh für das bedingungslose Grundeinkommen oder eine Umverteilung der Finanzen.

lg Tina


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 Betreff des Beitrags: Re: Geld?
BeitragVerfasst: So 13. Jan 2013, 02:01 
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Backpacker
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Registriert: So 18. Feb 2007, 14:04
Beiträge: 62
Wohnort: Da wo ich Parke
dath_bane hat geschrieben:
[b]
Mich wundert, dass es dazu noch keinen Tread gibt. Immerhin ist doch fast jeder Aussteiger auf ein Minimum dieser - an sich ja wertlosen - Papierstücken angewiesen.


Giebt es doch: http://ziehmitdemwind.bboard.de/board/f ... 6-310.html
den hab ich vor langer zeit mal erstellt weil ich 3 oder 4 private Mitteilungen binnen kürzester Zeit zu de Thema bekommen habe und ich schildere darin wie ich es gemacht habe bzw. noch heute mache.

Ich gebe dir recht, ganz ohne Geld geht es nicht. Aber man braucht sehr wenig. Wie ich das Wenige komme, das schilder ich wie gesagt in dem verlinkten Beitrag. Aber da gibt es natürlich noch 1000 andere Möglichkeiten.
Genau wie das Leben Facettenreich ist, sind es auch die Möglichkeiten das wenige was man wirklich braucht auftreiben zu können.

Sehr konform gehe ich mit dem Zweiten Teil von TinaTollpatsch´s Aussage

TinaTollpatsch hat geschrieben:
Früher hab ich 6 Monate gearbeitet, um dann 6 Monate reisen zu können. Jetzt versuche ich mich mit kleinen Gelegenheitsjobs (die sich immer irgendwie ergeben) soweit zu finanzieren, dass ich nicht mehr mit dem Umherziehen aufhören muss.
Und man stelle sich vor: Wenns nur ein paar Tage ist, kann sogar Fließbandarbeit Spaß machen. ;)

Solange man sich vom Geld nicht geißeln lässt, ist es auch kein Fluch. Generell wäre ich eh für das bedingungslose Grundeinkommen oder eine Umverteilung der Finanzen.


Das das leben dennoch teuer ist, das möchte ich hingegen bestreiten. Es kommt halt immer darauf an wie weit man bereit ist seine Ansprüche herunterzuschrauben. Mir selber reicht meist weit weniger als 200 Euro im Monat.
Ich rechne aber auch sehr mit dem Geld und handhabe es nicht wie 26martini06.
Ich möchte hier nr mal auf sein Beispiel mit der Kettensäge eingehen.
Darf ich dich fragen 26martini06 wozu du diese Kettensäge für über 700 Euro verwedet hast?
Ich gehe einfach mal davon aus das du sie zum Schneiden von Brennholz verwendet hast. Solltest du einen eigenen Wald besessen haben den es zu bewirtschaften galt, dann möchte ich meine folgende Aussage zurücknehme noch befor ich sie ausgespochen habe.

Also, mir wurde in Rumänien meine Kettensäge gestohlen. Weg! Jetzt heize ich mit Holz, ich war letzten Winter in Russland, die Tempraturen gingen runter bis -45Grad.
Ich hab wirklich keinen Bock das Holz mit der Hand zu sägen. Da tue ich im Winter nämlich nix anderes mehr als Holz sägen. Ne, ich brauch eine Kettensäge. Also hab ich mir eine Neue gekauft, in Moldawien. Hat umgerechnet 50 Euro gekostet.
Klar, ich hatte auch schon einem eine Stiel in der Hand. Ich weiß, die ist besser. Aber für die Paar Stöckchen, reicht die billige auch. Sie hat ein 45 cm Schwert und schneidet alles was die Stiel auch schneidet. Sie braucht nur Länger.
Ich für meine Person habe Zeit. Nicht so viel um mein Holz mit der Hand zu schneiden, aber ob ich so einen Baumstamm jetzt in 2 oder 4 Minuten zersäge, das ist mir Gleich. Wenn ich 4 Minuten an einem Baumstamm säge, dann habe ich auch, wenn das Holz gespalten ist, Brennholz für midestens 12 Stunden. Und meistens hat man ja keine -45 Grad.

Klar, Geld braucht man, aber mann kann es sehr bewust einsetzen. Dann braucht man weniger.
Die 2 Minuten, oder auch auf die ganze Wintersaison hochgerecheten 2 Stunden die ich mit meiner billigen Säge länger Arbeite sind mir keine 650 Euro Wert.
Da nehme ich das gesparte Geld lieber und tue damit etwas sinnvolles. Ich für meine Person muss sagen das ich selbst (oder auch gerade) verschneken als sinvoller erachte als so ein teures Gerät zu kaufen. Hätte ich so ein teures Gerät gehabt, dann wäre mir so ein teures Gerät gestohlen worden. Ich hatte vorher aber auch nur ne billige. Also, drauf geschissen!

_________________
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BeitragVerfasst: So 13. Jan 2013, 02:44 
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Weltreisender
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Ich bin da etwas zwiespältig bei dem Thema.

Finde ja nicht, dass man sich immer mit dem billigsten zufrieden geben muss (wobei billig nicht immer automatisch schlecht ist). Wir sind schließlich der Steinzeit entwachsen und können die technischen Entwicklungen ruhig gebrauchen, um dadurch gewonnene Zeit und Energie anderweitig zu nutzen.
Andererseits muss man sich fragen, ob die teurere Anschaffung es wirklich wert ist oder man damit nur dem Ego, dem inneren Jäger & Sammler, dem nächsten Dieb oder der Marketingkampagne dient.

Aber Geld ist nicht zum horten da und wenn man welches besitzt, dann kann man es auch ausgeben. Notfalls in Form von Spenden an bedürftigere, wenn man grad selbst keine Bedürfnisse hat.
Und solte man später das nötige Geld nicht besitzen, dann findet sich im Gegenzug vielleicht ja auch wieder ein Spender. In der Hinsicht glaube ich an Karma und das Glück.

In einer perfekten Gesellschaft (und vielleicht auch heute schon in passendem Umfeld) bräuchten wir schon deswegen kein Geld, weil man sich gegenseitig mit allem aushelfen und keiner dabei auf materiellen Wert achten würde.
Aber solange wir mit der uns bekannten Gesellschaft agieren, ist es eben leider nötig und es liegt an uns, wie wir damit umgehen.


P.S. Wobei das ja gar nicht stimmt. Es gibt bereits Beispiele von Leuten, die komplett ohne Geld in Deutschland auskommen. Siehe Filmfestival in Berlin.


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BeitragVerfasst: So 13. Jan 2013, 18:53 
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Waldschrat
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Naja schon in dem Moment wo man Nachwuchs hat , ist man verpflichtet diesem zB jede Ärztliche Hilfe zukommen zu lassen wenn nötig.

Nur weil die Mama oder der Papa meinen jetzt einen auf Aussteiger zu machen haben sie meiner Meinung nicht das Recht dem Kind diese Bürde aufzubuckeln.

Ich werde ohne Geld kaum hinkommen , mein Ziel ist es das benötigte Geld so gering wie möglich zu halten, Dinge des normalen Lebens so auszutauschen das man es kaum merkt.

Das bisschen Geld was man dann noch pro Monat braucht kann man zB durch veräußern von angebautem wieder rein holen.
Oder durch den Verkauf von Handwerklich erzeugten Gütern.

Da gibt es viele Möglichkeiten.

Ich habe mir da auch schon meinen Plan gemacht , mit welchen Dingen ich einen Minimum an Geld verdienen möchte:-)

lg


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BeitragVerfasst: So 13. Jan 2013, 23:59 
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Weltreisender
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Jägermond hat geschrieben:
Ich habe mir da auch schon meinen Plan gemacht , mit welchen Dingen ich einen Minimum an Geld verdienen möchte:-)


Magst du uns verraten, welche das sind? Ich hab auch schon öfter darüber nachgedacht, selbst hergestellte Souvenirs an Urlauber zu verkaufen. Aber das hat irgendwie was von Abzocke. Auch wenn sie sich gern abzocken lassen.


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BeitragVerfasst: Mo 14. Jan 2013, 09:49 
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Waldschrat
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Naja das wäre glaube ich kein sonderlich schlauer Zug von mir;-)

Wenn ich das jetzt ins Netz stelle und sagen wir mal die Idee ist wirklich gut erinnern sich zu viele Menschen daran und tun es gleich.

Dann kann ich die Idee bzw die Ideen vergessen. Denn der Markt würde mit dieser Idee überschwemmt werden.

Da ich mich ja auch noch in dem Bereich Krise und Katastrophe bewege haben wir uns in der Gruppe natürlich auch dazu undere Gedanken gemacht wie kann man sein Geld verdienen in einer Weltweiten Krise wenn eine Wirtschaft total zusammen bricht.

Daher sind dann auch die Ideen gekommen wie man in der Selbstversorgung das nötige Kleingeld verdient.

Ich habe mir ein Plan zusammengestellt von 3 verschiedenen Dingen womit man eine Krise überstehen kann.
Eines dieser Dinge wird immer greifen naja so hoffen wir.

Aber auch in der Selbstversorgung ist es eine gute und einfache Möglichkeit das nötige Kleingeld zu verdienen.

Natürlich kannst Du Souveniers verkaufen,ich persönlich halte das für eine sehr kurzweilige Idee.
Egal ob Krise hin oder her aber Souveniers sind zu unbeständig.

Du musst Dir was suchen was der Mensch braucht ,wofür er auch in einer Krise Geld ausgeben würde.
Mach dich mit der Geschichte vertraut mit was haben die Menschen in der Weltwirtschaftskrise ihr Geld verdient und wie verdienen die Griechen heute ihr Geld ganz ohne Sozialleistungen.

Wenn Du das beherzigst wird dir irgendwann auf dem Weg auffallen mit was Du Geld verdienen Könntest und das völlig Krisen unabhängig und vor allem sicher!


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BeitragVerfasst: Mo 14. Jan 2013, 09:58 
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Achso, nee, an langfristigen Plänen bin ich auch gar nicht interessiert. Das Geld soll für mich nie ein Ziel sein, sondern immer nur Mittel zum Zweck.

Es gibt viele Möglichkeiten, die man um des Geldes Willen betreiben könnte, die ich aber nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann, schaut man sich die Folgen für andere an.
Wenn man das Wirtschaftssystem verändern will, darf man es nicht für die eigenen Zwecke benutzen.


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BeitragVerfasst: Mo 14. Jan 2013, 11:07 
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Waldschrat
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Also glaub mir ich kann mit meinen Plänen ruhigen Gewissens sein, denn ich denke die Menschen werden dankbar sein das man so etwas wieder anbietet bzw auch in der Not anbietet.

Gerade ich mit meiner Lebenseinstellung bin arg bedacht das ich immer im Sinne meines Gewissens handle und ich würde dabei weder mir schaden noch irgend einem anderen noch einem Tier oder der Umwelt .


Weisst Du ich habe gerade ein Buch gelesen von Udo Ulfkotte der hat folgendes geschrieben:"

Immer mehr Menschen verlieren ihre Arbeit oder haben Angst um ihren Job.

Der Industrie brechen die Aufträge ein.!"
( Gut zu sehen bei den vielen Firmen die Pleite gehen )

:" Die Regierung weis nicht mehr, wie sie die sozialen Verpflichtungen finanziell erfüllen soll.
Die politische und gesellschaftliche Instabilität in Europa wächst von Tag zu Tag.
In Griechenland leben seit Anfang 2012 mehr Menschen von Tauschgeschäften als von bezahlter Arbeit.

Haarschnitt gegen Brot, Unterricht gegen Impfung, einen Elektriker gegen Lebensmittel.

Mitten in Europa Bürgerkriege, Aufstände und Unruhen die wir bislang nur aus weit entfernten Ländern kannten kommen immer näher.

Wir blenden das alles fein säuberlich aus schließlich behaupten unsere Politiker sie hätten alles voll im Griff!"

(Aber stimmt das auch?)

:"Wann also öffnen wir die Augen und befassen uns mit der Realität.:"

(Noch betrifft die Krise nur einige Länder in Europa aber wann wird sie bei uns sein?)

Sind wir vor einer Krise wirklich so geschützt?

Weiter schreibt er:" Mehr als eine Million Deutsche müssen schon jetzt von der Tafel-Bewegung mit Lebensmitteln versorgt werden."

:"Wer das für Utopie hält, der hat sich nie mit der Verletzlichkeit unserer Lebensmittelversorgung befasst.
Die Lage kann sehr schnell eskalieren.
Wir sind auf beinahe allen Gebieten vom guten Willen vieler Länder abhängig."

:" Beantworten Sie sich doch nur einmal eine eizige Frage: Wer ist der Schlauere? Jener ,der sich auf absehbare und mögliche Entwicklungen in aller Ruhe vorbereitet oder jeder, der nach dem Motto lebt ;Es wird schon nichts passieren;
Sicher ist das wir in turbulenten Zeiten leben.
Und es kann sehr schnell sehr ungemütlich werden."

:" Und wir sind im deutschsprachigen Raum verwundbarer denn je zuvor die globalisierte Welt hat einen großen Nachteil: Fällt in einem globalisierten System auch nur ein Zahnrad aus, dann funktionieren Teile des Systems oder aber sogar das ganze System nicht mehr.:"

Das waren Zitate aus dem Buch:" Was Oma und Opa noch wussten"


Ich würde Dir raten doch noch mal darüber nachzudenken langfristiger zu Planen, es kann nie schaden.
Sondern kann dir möglicherweise irgendwann den Hintern retten:-)


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BeitragVerfasst: Mo 14. Jan 2013, 11:21 
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Jägermond hat geschrieben:
Ich würde Dir raten doch noch mal darüber nachzudenken langfristiger zu Planen, es kann nie schaden.
Sondern kann dir möglicherweise irgendwann den Hintern retten:-)


Ich verstehe deine Argumente und es ist auch nicht so, dass ich sage: Wird schon nichts passieren, daher bereite ich mich auch auf nichts vor.

Es ist eher so, dass ich der Meinung bin: Man weiß nie, was genau passieren wird und man kann einfach keine Prognosen für die Zukunft aufstellen, da in der Zwischenzeit so viele neue Dinge hinzukommen, von denen wir jetzt noch nicht wissen können.

Dazu find ich die "Pferdemist-Prognose" von 1910 ein sehr schönes Beispiel zur Veranschaulichung. Weil man sich die Erfindung und Verbreitung des Autos noch nicht vorstellen konnte, ging man davon aus, dass in Zukunft die New Yorker in Pferdemist versinken würden.

Anstatt sich feste Pläne zu machen und dadurch starr zu werden, ist es doch gut flexibal zu bleiben und auf Gegebenheiten reagieren zu können.
Besser kann man sich auf das Unvorhersehbare nicht vorbereiten.


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BeitragVerfasst: Mo 14. Jan 2013, 12:25 
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Waldschrat
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Registriert: Fr 3. Aug 2012, 17:40
Beiträge: 849
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Ich bin in keinster weise starr,im Gegenteil eine gute Vorbereitung zeichnet sich dadurch aus das man mehr als Flexibel ist.
Ich habe für jedes mögliche Szenario Ideen und Vorbereitungen getroffen.

Ich kann hier bei den Vorräten eine Krise sehr gut überdauern später auch auf meinem Hof ,aber es besteht auch die Möglichkeit das ich zur Not mein Heim verlassen kann und mit dem Not-Gepäck sowie den Vergrabenen Überlebenspacketen in ein anderes Land zu einem SO flüchten kann.

Auch dort habe ich für eine sichere Unterkunft gesorgt.

Sollte das nicht klappen weil auch dieser Ort betroffen ist besteht immer noch die Möglichkeit das ich auf das Meer ausweichen kann, naja das ist noch in arbeit:-) aber die Planung läuft.

Ich hätte persönlich viel mehr angst in der Not plötzlich mit gar nichts da zu stehen, schon alleine fürs Kind wäre das eine Katastrophe dieses dann Hungern oder leiden zu sehen:-(

Damals mit dem Mist hätte man auch zweispurig fahren können oder wie ich sogar drei oder 4 Spurig.

Man sollte sich im Leben immer einen Rückweg offen lassen:-)


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