man sollte jetzt nicht in einer unverhältnissmässigen haarspalterei verfallen.....ja man kann alles demontieren...selbst das aussteigen wenn man es möchte......
Finanziell lohnt sich der blaue Dunst für Staatshaushalt und Krankenkassen. Erstens zahlen die Raucher Tabaksteuern. Zweitens sind sie für die Kranken- und Rentenkassen billiger, weil sie im Schnitt früher sterben und rauchertypische Krankheiten wie Leberkrebs, Herzinfarkt und Schlaganfall schneller zum Tod führen als beispielsweise Alzheimer.
Na dann hat sich das eh erledigt.
Wenn die KVs nicht wie alle Konzerne so kurzsichtig wären, hätten die angesichts der Alten Welle die auf das Land zu rollt drauf schreiben lassen:
sonst wäre ja auch das haus verlassen schädlich...da muss man differenzieren..es sind keine primär gesundheitschädliche handlungen
Ne Zuhause passieren die meisten Unfälle. Die Leute sollen lieber raus auf Arbeit, sich dort den Rücken krum buckeln und gegen die Depressionen Rauchen und Saufen.
Wenn man diese Gedanken weiterführt, gibt es wohl am Ende eine Gesundheitskarte, auf der Punkte festgehalten werden.
Ich bin mir sicher das das noch kommen wird.
Wird aber auch nur dazu führen das es dann rauchende Jogger oder betrunkene Jogaschüler gibt.
Die Krankenkasse sollte schon alle Krankheitsprobleme abdecken. Jedoch muss es auch einen starken Anreiz geben, um gesuender zu leben. Das waere durch einen persoenlichen Beitrag (zum Beispiel bis zu EUR 500 pro Jahr) einfach zu erzielen. Fuer jeden Arztbesuch, Medikamente und Krankenhausaufenthalt muss jeder einen kleinen Anteil selbst bezahlen. Der Gesamtbeitrag in einem Jahr ist beschraenkt (z.B. auf EUR 500), so dass die Schwerkranken ohne Problem ihre Beduerfnisse gedeckt bekommen.
Gibt es schon, das einige Krankenkassen Mitgliedsbeiträge wieder zurückgeben (hab mal was von 300€ pro Jahr gelesen) wenn du in dem Jahr nicht Krank wurdest oder keine Ansprüche genommen hast.
Das nützt den Chronisch Kranken oder Rentnern nur nix.
Bzw. wenn du nicht Krank wirst, wozu zahlst man dann die Pflichtbeiträge?
Seh es eher so rum wenn man seine Gesundheit aufs Spiel setzt ist man selber Schuld.
Mal ein pervides Beispiel: Als Raucher erhöht man den Bedarf an Lungen bei Lungenkrebs. Das Angebot bleibt aber gleich (oder Null). D.h. wenn du erkrankst ist die Chance eine Lunge zu bekommen sehr gering und irgendwann versagt dann die Lunge und du bist tot.
Oder du bist Nichtraucher/trinker und stirbst bei nem Verkehrsunfall weil du ne rote Ampel übersehen hast oder am rasen bist.
OutbackMan hat geschrieben:Die Krankenkasse sollte schon alle Krankheitsprobleme abdecken. Jedoch muss es auch einen starken Anreiz geben, um gesuender zu leben. Das waere durch einen persoenlichen Beitrag (zum Beispiel bis zu EUR 500 pro Jahr) einfach zu erzielen. Fuer jeden Arztbesuch, Medikamente und Krankenhausaufenthalt muss jeder einen kleinen Anteil selbst bezahlen. Der Gesamtbeitrag in einem Jahr ist beschraenkt (z.B. auf EUR 500), so dass die Schwerkranken ohne Problem ihre Beduerfnisse gedeckt bekommen.
Gruss.
Das ist ja praktisch auch in der GKV so und privaten sowieso.
Auch das finde ich schon nicht richtig.
Kein Problem, solange es auch gut gemacht wäre, aber so ist das nicht vernünftig.
Wer dreist genug ist, findet immer einen Weg, der ehrliche ist der Dumme.
Das wird in dieser Gesellschaft gefördert.
Eigentlich will sie es ja sogar, sie bettelt durch diesen ganzen Schmodder förmlich darum, beschissen zu werden.
LG
Zuletzt geändert von Peperoni am Mo 14. Nov 2016, 23:01, insgesamt 1-mal geändert.
Vielen Dank an die vielen Unterstützer und Ratgeber.
Die Antworten haben mich ziehmlich weiter und mir Mut gebracht.
Ich möchte nach meiner Ausbildung zu Fuß und trampend durch Deutschland.
Jetzt mache ich mir aber Gedanken um den Finanziellen Teil.
Ganz ohne Geld geht es in der Heutigen Zeit kaum mehr.
Auf verschiedenen Internetseiten habe ich gelesen, dass man für einen Monat backpacking etwa 500-1000€ benötigt. Das hat mich natührlich beängstigt. Ich kann aber nicht glauben, dass solch eine Summe zusammen kommt.
Ich möchte am Tag nur was essen und schlafen, wofür ich ein Zelt habe.
Wer schonmal eine mehrmonatige Reise im Sparmodus gemacht hat und andere, den bitte ich, mir eine ungefähre Angabe über seine Ausgaben zu machen, Tips oder Ratschläge zu geben.
Ich kann mir auch schlecht vorstellen das man dafür so viel brauht.
An Essensgeld kannst du 100-200€ rechnen. Je nach dem ob du durch Sammeln in der Natur oder Containern das verringerst.
Selbst wenn man alle 5Tage auf nem Zeltplatz oder Jugendherberge einkehrt um dort zu übernachten, Wäsche waschen und duschen kommen auch nur 120€ dazu.
mfg
P.s. ach ja pro Monat gerechnet
Zuletzt geändert von m0rph3us am Di 21. Okt 2014, 11:47, insgesamt 1-mal geändert.
Hallo.
Ich hab jetzt Lust mal wieder hier was rein zu schreiben.
Ich habe zur Zeit echt Lust an einem sonnigen Ort am Meer zu stehen.
Ich denke, es ist möglich mit einem Rucksack zu Fuß und trampen innerhalb von 1 Jahr viel von Deutschland und Italien zu sehen.
Wieviel etwas kostet, hängt immer von den berühmten W´s ab!
Wann, wo, was, wie, womit,....
Der Eine braucht 100 Euronen am Tag, der andere nicht mal 1000 im Jahr...
Irgendwelche allgemeinen Aussagen aus dem Netz nützen nix, wenn Du am Tag X in Y bist und dies und jenes brauchst, willst.
Du kannst z.B. für 9,99 € von Düsseldorf auf meine Insel fliegen, braucht aber für die 30 km vom Flughafen zu meinem Ort 100 € für das Taxi...................
Willst Du trampen, stehst Du bis zur nächsten Saison, wenn die Touris kommen.
Für nur 80 Cents kriegst Du einen Espresso in der Bar an der Theke. Setzt Du Dich vorne an die Straße, kann der Dich bis zu 5 Euro kosten...
Fliegen ist mittletweile tatsächlich am billigsten. Irgendwie unlogisch.., Aber man muss den billigsten Flug raussuchen. Sind nicht immer die schlechtesten. ZB mit Air France nach Paris, von wo man günstig in den Süden kommt.
Wie andernorts erwähnt: kauft man das Ticket am Flughafen bei der aFluglinie, kann man bar bezahlen. Ausserdem ist es dann theoretisch sogar noch günstiger. Die Preise schwanken aber je nach Zeit und Wochentag...
LG
PS. es spricht natürlich nichts gegen zu Fuss gehen, zumindest über Land.
Vanwirdfrei hat geschrieben:Oder man läuft zu Fuß zu deinem Ort. Und schläft eine Nacht in seinem Zelt.
Guter Beitrag. Danke.
Das ist richtig und möglich.
Ich habe aber schon Hardcore-Rucksackler erlebt, denen das Wetter dermaßen einen Strich durch ihre zeitlich und technisch rosarot geplanten Tripps gemacht haben, dass die dann doch mal auf Fuß und Zelt verzichten mussten. Z.B. wenn statt 30°C, plötzlich der Maestrale mit WS 12 über die Insel zischt oder 300 l Regen in 3 Stunden fallen...
- und der Eine hat dann seine Platin-Card rausgeholt, mit der er das alles locker zahlen konnte!
Ein Anderer hatte im damals superbilligen Griechenland schon nach 8 Tagen sein halbes 3 Monats-Budget ausgegeben. Ups...........
PS. 300l in 3 Sek? Regen auf 1m2? Ja nee, is klar... das entspricht dem Füllen einer Badewanne in: 21...22...23. Das scheint mir doch ein reichlich blumiger Umgang mit Zahlen. Aber stimmt schon, das Wetter kann einen schon empfindlich überraschen, grad auf Inseln oder im Gebirge. Vorbereitet sein ist alles.
yeti hat geschrieben: PS. 300l in 3 Sek? Regen auf 1m2? Ja nee, is klar... das entspricht dem Füllen einer Badewanne in: 21...22...23. Das scheint mir doch ein reichlich blumiger Umgang mit Zahlen.