Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 04:01 
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Träumer

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Hallo Zusammen, ich bin neu in diesem Forum und ehrlich gesagt kann ich mit den Vorstellungs-Topics in Foren nicht so viel anfangen, da man sich eigentlich nie so richtig in Foren vorstellen kann (bzw. man zeigt immer seine Sonnenseite bei diesen Threats), sondern die Leute einen halt im Laufe der Konversationen kennenlernen.

Langer Blah, kurzer Sinn: Ich trete die Tür ein und stürze mit einer Idee ins Haus bzw. in dieses Forum :-) :


Ich arbeite u.a. im IT-Bereich und suche nach Möglichkeiten Sinnvolles im Internet umzusetzen.

Eine Idee ist es eine Crowdfunding - Webseite zu gründen, in der man für autarke Dörfer, Lebensideen, alternative Gemeinschaften...etc.., mit Geld (oder auch andere Hilfe ?) bezuschussen kann.

In Kurzform an einem Beispiel-Projekt:

Eine Gruppe von Menschen will "aussteigen" und hat ein Fleckchen Erde entdeckt, wo sie komplett neu anfangen wollen.

Sie brauchen Geld um das Land zu kaufen und um eine "autarke" Infrastruktur aufzubauen.

Diese Menschen gehen auf meine Crowdfunding Webseite und stellen ihr Projekt bis ins Detail vor und setzten eine Deadline für das Zustandekommen der Geldsumme.

Menschen aus aller Welt, die begeistert sind, spenden Beträge von 10€ - open end.

Je nach Spendenbetrag, haben dann diese sogenannten Backer die Möglichkeit eine zeitlang ihren Urlaub in dieser Gemeinschaft zu verbringen
oder, bei höheren Beträgen, auch ein Teilhaber des "Dorfes" zu werden, sprich die Person bekommt ein Stück des Landes ab und die Gemeinschaft hilft ihr eine Wohnmöglichkeit zu erschaffen (wie sie sich auch untereinander hilft bei allen anderen Aufgaben).

Wenn sehr viele Leute sehr viel spenden, dann könnte man noch Land dazukaufen, der über die Projektgrenzen hinaus geht.

Kleinere Beiträge können mit Widmungen auf der offiziellen Webseite, mit Gutscheinen für selbstproduziertes Gemüse/Saft/Marmelade...etc.. , T-Shirts...etc.. honoriert werden.

Wenn diese Gemeinschaft erfolgreich "gebacked" wurde, verpflichtet sie sich auch bei anderen "Aussteiger"-Projekten hilfreich zu sein.

Die lokalen (bau-, politisch-. gewerblich-) rechtlichen Rahmen müßten noch abgeklärt werden.

Die Crowdfunding-Webseite lebt entweder von direkten Spenden oder von einem geringen Anteil des gebackten Geldes, der die Unkosten deckt.
Das Geld wird durch eine sozial-verträgliche, nachhaltige Bank als Treuhänder verwaltet. Es gibt einige Banken in diesem Metier, die zwar nicht perfekt aber gut sind.
Sollte die Zielsumme für das Projekt nicht erreicht werden, werden die gespendeten Gelder automatisch an die jeweiligen Backer zurück überwiesen.

Dabei muss es sich nicht unbedingt nicht nur um die klassischen "autarken Hippie-Dörfer" drehen (nicht falsch verstehen: Ich habe nichts gegen Hippies), sondern es kann sich auch um völlig andere, für den "modernen" Menschen "attraktivere", umweltbewußte, nachhaltige, high-tech Lebensgemeinschaften handeln.

Ihr könnt mal mit der Query "futuristic self sufficient village" unter Google Bilder schauen, um ein Eindruck davon zu bekommen, was ich meine.

Die Idee befindet sich momentan noch in der Brainstorming-Phase und ich will so viele Details wie möglich sammeln, an die ich noch nicht gedacht habe.

Was haltet ihr von der Idee ? Realistisch ? Träumerei ? Zu viele Lobbies, gegen die man kämpfen muss ?

Ihr dürft die Idee natürlich gerne klauen, je mehr Leute auf dieser Schiene sind, desto besser :-)

Die Crowdfunding-Software habe ich bereits gekauft und mich eingearbeitet. Es müssen allerdings u.a. noch Schnittstellen angepasst werden. Was mir Kopfschmerzen macht, ist vor allem der internationale rechtliche Rahmen, um so etwas zu realisieren.


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Verfasst: Di 12. Aug 2014, 04:01 


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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 06:57 
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Waldschrat
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Ich finde die Idee grundsätzlich gut. Aber man könnte auch bestehende Crowdfunding Platformen nutzen. Gerade Paypal Anbindung usw. bringt ne Menge Hürden.

Wie bei allen CF Projekten braucht man aber nen Draht zu den Massen und muss sich als angesagt präsentieren können. Loners, Eigenbrötler und Isolierte tun sich schwer, Backers zu finden.

Interessanter als eine neue Platform sind die Projekte selber, und zwar dann, wenn man weit geht: Ein Utopia! Ein eigener Staat? Oder ein relativ autonomes Gebiet? Ne Insel? Eine eigene Verfassung? Immer her damit!

Beispiel: Ich sah ein Stück Land in Bolivien für 2 Mio €, das war anderthalb mal so gross wie Luxemburg! Mit mehreren Landepisten und Dörfern...

Ein talentierter Kommunikator könnte so was sicherlich realisieren,

LG


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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 07:34 
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Tunnelmensch
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viele köche verderben den brei.


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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 13:20 
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Durchgeknallt
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Gegen Lobbys wird man da kaum kämpfen müssen, ist doch alles legal gekauft.
Wohl eher mit den Menschen, die da mitmachen. :D
Ob das für andere attraktiv ist, kann man halt nicht sagen.

Da gibt’s auch sehr viele Unbekannte, je nach Land, in dem man das dann macht, sind die Gesetzte, Wetter, Menschen, Kultur anders.
Sind nicht alle mit alles kompatibel.
Das Land muss als Erstes feststehen, denn nicht in jedem Land funktioniert alles, was man so vorhat.
Auch muss feststehen wie es mit Strom, (Ab)wasser, Internet aussieht.
Vorher braucht man meiner Meinung nach erst gar nicht anfangen zu suchen.
Sonst finden sich hauptsächlich Leute, die schon mal nicht funktionieren, wegen zu unterschiedlicher Vorstellungen.

Für mich wärs nichts.
Wüsste nicht, was ich davon hätte, auch von ideologischer Sicht ist da jetzt nichts, wo ich sagen würde „Ja, das ist eine bessere Gesellschaft“. Zu den Gemeinwesen sagst du ja fast nichts, außer das sich einfach alle helfen sollen, das ist schön... und was wenn nicht? Wenn man keine eigenen Regeln hat und nur nach den Gesetzen des Landes geht, braucht man sich nicht zusammen Land zu kaufen, das ist dann überflüssig, dann kann sich auch jeder sein eigenes Stück kaufen und so ein Dorf entstehen lassen. Meine Meinung dazu.

Wenn man einen eigenen Staat will, wie Yeti sagt, muss man ein Stück Land besetzen, da muss man nichts kaufen, das ist dann Geldverschwendung, dafür bracht man auch kein Crowdfunding. Dafür braucht man nur ein Haufen Kämpfer und eine Ideologie und Glück, dass das generische Land Milde walten lässt.

LG


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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 14:57 
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Träumer

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yeti hat geschrieben:
Ich finde die Idee grundsätzlich gut. Aber man könnte auch bestehende Crowdfunding Platformen nutzen. Gerade Paypal Anbindung usw. bringt ne Menge Hürden.

Interessanter als eine neue Platform sind die Projekte selber, und zwar dann, wenn man weit geht: Ein Utopia! Ein eigener Staat? Oder ein relativ autonomes Gebiet? Ne Insel? Eine eigene Verfassung? Immer her damit!

Beispiel: Ich sah ein Stück Land in Bolivien für 2 Mio €, das war anderthalb mal so gross wie Luxemburg! Mit mehreren Landepisten und Dörfern...

Ein talentierter Kommunikator könnte so was sicherlich realisieren,

LG


Es ist richtig, es gibt tausende Crowdfunding Plattformen auf der Welt. Das Problem ist jedoch, dass die meisten nachhaltige, sozial-vertragliche, ökologische Themen nur als ein kleinen Bestandteil an ihr restliches Angebot ranhängen.

Die Payment Anbindung ist kein Problem. Ich habe mehrere Crowdfunding Software gekauft und damit experimentiet. Ich beschäftige mich damit schon mittlerweile 2 Jahre mit dem Thema. Paypal anzubinden ist ein Kinderspiel und meistens schon vorkonfiguriert. Die Frage ist nur, ist es gut so ein Unternehmen wie Paypal, das durch Negativschlagzeilen auffällt, überhaupt anzubinden. Es gibt die Möglichkeit über API`s andere Paymentsysteme anzubinden, wie z.B. der GLS Bank oder evtl. der Fidor Bank.

Das Projekt in Bolivien ist der Hammer. Kannst du mir schreiben, wo das genau war ?

Es ist noch zu erwähnen, dass die Plattform sich nicht nur an radikale Aussteiger richtet, sondern auch an Leute, die Projekte wie Rooftopfarms in der Stadt z.B. in Zusammenarbeit mit Anwohnern ihres Hauses realisieren wollen http://urbanfarmers.com/productsservices/farm/


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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 15:11 
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Träumer

Registriert: Di 12. Aug 2014, 03:50
Beiträge: 7
Peperoni hat geschrieben:
Gegen Lobbys wird man da kaum kämpfen müssen, ist doch alles legal gekauft.
Wohl eher mit den Menschen, die da mitmachen. :D
Ob das für andere attraktiv ist, kann man halt nicht sagen.

Da gibt’s auch sehr viele Unbekannte, je nach Land, in dem man das dann macht, sind die Gesetzte, Wetter, Menschen, Kultur anders.
Sind nicht alle mit alles kompatibel.
Das Land muss als Erstes feststehen, denn nicht in jedem Land funktioniert alles, was man so vorhat.
Auch muss feststehen wie es mit Strom, (Ab)wasser, Internet aussieht.
Vorher braucht man meiner Meinung nach erst gar nicht anfangen zu suchen.
Sonst finden sich hauptsächlich Leute, die schon mal nicht funktionieren, wegen zu unterschiedlicher Vorstellungen.

Für mich wärs nichts.
Wüsste nicht, was ich davon hätte, auch von ideologischer Sicht ist da jetzt nichts, wo ich sagen würde „Ja, das ist eine bessere Gesellschaft“. Zu den Gemeinwesen sagst du ja fast nichts, außer das sich einfach alle helfen sollen, das ist schön... und was wenn nicht? Wenn man keine eigenen Regeln hat und nur nach den Gesetzen des Landes geht, braucht man sich nicht zusammen Land zu kaufen, das ist dann überflüssig, dann kann sich auch jeder sein eigenes Stück kaufen und so ein Dorf entstehen lassen. Meine Meinung dazu.

Wenn man einen eigenen Staat will, wie Yeti sagt, muss man ein Stück Land besetzen, da muss man nichts kaufen, das ist dann Geldverschwendung, dafür bracht man auch kein Crowdfunding. Dafür braucht man nur ein Haufen Kämpfer und eine Ideologie und Glück, dass das generische Land Milde walten lässt.

LG


Mit den Fragen, die du anschneidest, beschäftigen sich die Projektleiter, die meine Plattform in Anspruch nehmen wollen. Es geht nicht darum, dass ich alles recherchiere, sondern dass Leute aus aller Welt z.B. in ihrer Umgebung Möglichkeiten sehen, jedoch keine Knete haben dies umzusetzen und die eben Menschen aus aller Welt rekrutieren, die ihnen (natürlich mit Gegenleistung) helfen dies zu realisieren. Somit könnte man Stück für Stück eine Saat setzen, die immer mehr Leuten andere Perspektiven und Alternativen bietet. Vielleicht (jetzt wird richtig träumerisch) wird das Projekt in Zukunft obsolet sein, da alle Menschen in anderen Lebensgemeinschaften leben.

Wenn du ein Land besetzt, dann "besetzt" du auch die Rollen, die dir das System vorgelegt hat. Du bist ein Besetzer, Terrorist, Dieb...etc... und wirst vom System als Angsterzeuger benutzt, um die Skaven schön in der Reihe zu halten. Sklaven haben Angst vor unsicheren Zuständen. Du wirst vielleicht damit kurzzeitig Erfolg haben aber langfristig das System sogar unterstützen, von dem du dich als abgewendet glaubst.
Das ist auch eine richtig blöde "Marketingstrategie" um viele Leute, die als zufriedene Konsum- Sklaven leben, von anderen Lebensweisen zu überzeugen und ihr Bewußtsein zu öffnen.
Ich finde es besser es ohne viel Aggression vorzuleben und Stück für Stück an den "Ketten" zu sägen.

Die Machtregeln sind einfach:
Macht nährt Vorurteil
Vorurteil nährt Angst
Angst nährt Macht

Mir geht es um einen langsamen, auf dem ersten Blick "scheinkonformen" Prozess, so dass aus Tropfen und Tropfen und Tropfen irgendwann ein Ozean wird.


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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 15:22 
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Träumer

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silvi73 hat geschrieben:
viele köche verderben den brei.


.


Ein sehr guter Einwand. Ich habe dieses Projekt schon in einige Foren reingesetzt und die Antworten sind fast immer gleich. 90% hängen sich an negativen Punkte fest ohne das Ganze zu sehen und nur ca 9% versuchen die positiven Aspekte auszuarbeiten, wobei nur ca 1% die Idee versucht weiterzuspinnen.

Menschen denken halt lieber in Problemen als in Lösungen. Sie reagieren nur. Leute, die nur reagieren und keine Alternativkonzepte haben, werden immer nur reagieren, was an ihren Lebensumständen nichts ändern wird, sondern diese noch schlimmer einkonditioniert werden.


Zuletzt geändert von Spacemammut am Di 12. Aug 2014, 15:23, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 15:23 
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Tunnelmensch
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melde dich wenn es läuft.... :wink:

aussteiger sind eher eigenbrötlerische individualisten und wollen nicht andere leute die ihnen von aussen ins werk fummeln...und ständig irgendwelche leute die kommen und gehen...




.


Zuletzt geändert von silvi73 am Di 12. Aug 2014, 15:30, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 15:28 
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Verstehe, dann werden die größten Probleme dabei eh outgesourct, hätte ich auch selbst dran denken können. :D
Naja, ich dachte halt das wird schon etwas enger.
Dann stellt sich eigentlich nur die Frage, wie groß der Markt für so eine Plattform ist und wie die strukturiert sein muss.

Kann man denn auch einfach Leute suchen, die dann nur richtig dick einsteigen? Zum Beispiel „5 Leute mit je 10000 Euro für xyz gesucht“?
DANN würde ichs eventuell auch benutzen, wenn sich so was mal ergeben sollte. Von diesen Schwarmfinanzierungen halte ich nichts, ich will doch aussteigen und mich nicht mit Touristen ärgern… :D

LG


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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 15:36 
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Träumer

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Peperoni hat geschrieben:
Verstehe, dann werden die größten Probleme dabei eh outgesourct, hätte ich auch selbst dran denken können. :D
Naja, ich dachte halt das wird schon etwas enger.
Dann stellt sich eigentlich nur die Frage, wie groß der Markt für so eine Plattform ist und wie die strukturiert sein muss.

Kann man denn auch einfach Leute suchen, die dann nur richtig dick einsteigen? Zum Beispiel „5 Leute mit je 10000 Euro für xyz gesucht“?
DANN würde ichs eventuell auch benutzen, wenn sich so was mal ergeben sollte. Von diesen Schwarmfinanzierungen halte ich nichts, ich will doch aussteigen und mich nicht mit Touristen ärgern… :D

LG


Yep, genau deshalb poste ich das hier, um zu sehen, ob die Leute überhaupt interesse haben, bevor ich noch mehr Geld investiere. Denn es nützt nichts, wenn es niemanden kratzt. Wenn dies der Fall sein sollte, dann werde ich mich um ein anderes Projekt kümmern und mich weiter auf meinen eigenen Ausstieg konzentrieren.

Wenn man mal so sieht für was fürn Scheiss die Leute Tausende und Millionen investieren (Onlinegames, hölzerne Rückenkratzer....), so könnte man sie doch irgendwie dazu bringen in ihre Freiheit und das allgemeine Wohlergehen ihr Geld auszugeben. Ich meine es geht auch nicht um "back to the Steinzeit", sondern um eine sinnvolle Weiterentwicklung und um ein Gleichgewicht zwischen den Menschen und zwischen Menschen und der Natur.


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BeitragVerfasst: Di 12. Aug 2014, 15:48 
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Durchgeknallt
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Naja, das Problem hat Silvi ja schon genannt.
Man will von der Masse (aus unterschiedlichen Gründen) weg und nicht dahin…

Wie gesagt, wenn ich darüber auch normal Leute suchen kann, die richtig einsteigen, nix dagegen.

Aber so einen Kommerz daraus zu machen hätte ich halt kein Interesse.
„Unterstützen sie uns jetzt und sie erhalten dieses Buch „Kochen ohne Fett“ GRATIS dazu." :D
Nene. :D

LG


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BeitragVerfasst: Mi 13. Aug 2014, 18:08 
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Waldschrat
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Bei CF läuft das über die Perks. Der Leiter einer Kampagne kann die frei bestimmen: ZB.

Wer 1000€ beisteuert, wird Vollmiteigner. Für 100€ darf man pro Jahr 14 Tage zu Besuch sein. Für 10€ gibts ne Postkarte mit Kissogramm... Da kann man natürlich nach Belieben Perks definieren. Wer 1000'000 liefert, muss von allen mit "Mein Leiter" angeredet werden... ok, man sieht, schon bei den Perks kann man viel falsch machen, etwa die Basis für Klassen legen.

Utopia als Kampagne wäre insofern interessant, als dass es im Prinzip das Linux-Equivalent eines Staates wäre. Den Scheiss, der die NWO und Co. bietet, kann man doch besser machen! Echte Demokratie. Schutz der Demokratie vor Antidemokratischen Einflüssen. Abschaffung von Geld ^^ bzw. Bolobolo. Eine silche Verfassung wäre Teil der Kampagnen-Infobase. Das wäre so abgedreht, dass es durch die Medien geistern könnte, und damit durch die Massen.

Pep, man kann ein Stück Land nicht einfach besetzen. Selbst Israel sieht sich dabei mit völkerrechtlichen und Image Problemen konfrontiert. Und BTW. damals zahlten Rothschild und Co. zig Milliarden an das bankrotte England, um im Austausch die Balfour Deklaration zu erhalten, die den damaligen Zionristen einen Staat in dem Common Wealth Palästina zugestand (eigentlich auch den Palästinensern), Israel ist also ein Beispiel, wie mit Geld ein Staat geboren wird. Man geht zu nem Staat, der viel Land hat, aber dringend Kohle benötigt. Dann handelt man eine Teilautonomie aus. Das geht natürlich nicht bei fuffzich €. Aber wenn eine Million Backers Tausend Euro abdrücken würden, dann käme man sicher mit dem einen oder anderen Staat ins Geschäft... Ok, das war jetzt natürlich hoch gegriffen. Andererseits, es gibt wohl Milliarden Leute, die Interesse hätten an so einem gigantischen Projekt. Aber zurück zum Thema.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, ein CF Projekt auf deiner Platform zu fahren. Aber als Aussteiger sähe ich gewisse Probleme, zb.
Ich habe weder Kreditkarte noch Bankkonto, das hat nur Unkosten gemacht, ca. 160€ / Jahr, also hab ichs aufgelöst. Ich denke, deine Platform sollte in der Lage sein, mit Blixa Bargeld, bzw. Leuten wie mir, ins Geschäft zu kommen.

Eine Möglichkeit wäre ein temporäres Vereins Bankkonto.

Das Land in Bolivien, ist etwa 6 Jahre her, wohl nicht mehr aktuell. Auf ebay sieht man aber öfters grössere Angebote, zb. oft ca. 300ha für 30'000€.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Aug 2014, 18:43 
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Durchgeknallt
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Es gibt auch Fälle auf der Welt, wo die Leute damit mehr oder weniger durchgekommen sind. Geschichtlich ist es eher die Regel, dass ein Staat nicht durch Geld entsteht. Ich wollte ja auch nur sagen, wenn man schon einen Staat gründen will, sollte man sich nicht einfach normal ein Stück Land kaufen. Sonst kommt der nachher noch auf die Idee und will dafür Steuern haben oder meint sein Gesetz gelte dort. Ein Staat bezahlt niemanden Steuern.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Aug 2014, 18:56 
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Waldschrat
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Registriert: Sa 28. Dez 2013, 17:20
Beiträge: 818
Ja, früher ging das noch. Irland. Monaco. Kuba. Aber heute kommt immer gleich die Koalition der Willigen usw., siehe Saddam in Kuweit, oder Putin in Ukraine Selbst Russland verbrennt sich heute die Finger beim Erobern.

Klar, das Land zu kauffen allein macht noch keinen Staat. Aber, würde man einen Staat ausserhalb der 3 Meilen Zone auf See gründen, wäre der souverän. Das wär vielleicht auch ne Idee. Eine schwimmende Insel.

Oder wir warten auf nen Polsprung, da tauchen dann neue Länder auf ^^

Sorry, kleiner Scherz nebenbei.


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BeitragVerfasst: Mi 13. Aug 2014, 19:02 
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Durchgeknallt
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Registriert: Do 9. Aug 2012, 18:40
Beiträge: 2533
Die Idee ist gar nicht schlecht.
Da gab es doch mal diese Typen mit der Insel aus Müll und im Meer soll es doch so viel Müll geben.
Nur das muss ein wirklich großer Müllberg werden. :D
Der muss so groß werden, dass es genug Süßwasser aus Regen gibt. :D
Ich will schließlich meine Bienen darauf stellen und die wollen ordentliche Blumen haben.

LG


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