Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Definition: "aussteigen"
BeitragVerfasst: Mo 9. Dez 2013, 09:44 
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Aussteiger
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Wohnort: hab ich auch!
Was ist ein Aussteiger.
Ist es ein Daseins Zustand?
Woraus der sich zusammen setzt würd ich jetzt gern
Mal wissen, und auch von verschiedenen Seiten beleuchten.

In der Regel definiert sich der Mensch darüber,
Was er nicht ist bzw auf gar kein Fall nicht sein möchte.
Das ist einfach.

Zur Klärung.
Wir werden in diesen Traum, den man gemeinhin "das Leben"
Betitelt, hineingeworfen, und stellen dann fest, das das veraltete,
Hier allerdings nach wie vor vorherrschende System des kapital-
Ismus keine verlängerte Hand ist, um unseren evolutionären
Entwicklungsstand voranzutreiben und unseren göttlichen
Willen zu tun. Um mich mal esoterisch und wissenschaftlich
Zugleich auszudrücken, was mir notwendig erscheint.

Denn beides sind wichtige Aspekte unserer Realität, die sich
gegenseitig ergänzen und nicht ausschließen.

Das "monetäre System" (danke für diesen Ausdruck, murmel!)
pervertiert allerdings alle sinnvollen wissenschaftlichen
Bestrebungen. Und verkehrt ihre Absichten zu ihrem Gegenteil.

Ein Beispiel:
Unser "Gesundheitssystem". Was für mich Aufgrund der
Hier dahinterstehenden, nur logisch nachvollziehbar,
ausbeuterischen Haltung,ein Krankheitssystem geworden
ist. Diese Beispiele finden sich generationsübergreifend
überall dort, wo dieses veraltete Kapital basierte System
In.der Gesellschaft vorhanden ist.

Aussteigen in diesem zusammenhang.
Als Neuanfang?
Als Rebellion?
Als Ausweg?
als Scheitern?

Das ist sicher individuell von einander zuunterscheiden.
aber im Moment soll uns das nichtinteressieren, es gibt
Wichtigeres.

Fortsetzung folgt.

Deswegen bitte gelduld. Ich habe nurwenigzeit :)
Kommentare wären zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoller.

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Verfasst: Mo 9. Dez 2013, 09:44 


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BeitragVerfasst: Mo 9. Dez 2013, 12:45 
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Beiträge: 1056
Wohnort: osten
freue mich drauf !

bin auch den tag unterwegs... die lieben ämter besuchen.

so ein thread ist `ne gute sache, obwohl ich für mich auch das gefühl hab, das schon x-mal gehabt zu haben... andere überzeugen geht nicht, das nervt nur. aber gemeinsam erforschen, würd ich gut finden...

bin gespannt,

stef.

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BeitragVerfasst: Di 10. Dez 2013, 08:37 
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Aussteiger
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Beiträge: 161
Wohnort: hab ich auch!
Was viel mehr RelevAnz in diesem Zusammenhang hat,
Ist nicht, zu welcher Kategorie aussteiger jeder einzelne
Von uns zuzuordnen wäre (der gescheiterte, der umdenker,
Der neu Anfänger, der voraus Denker) sondern, wo die
Gemeinsamkeiten sind, denn sie sind es, die uns Vereinen.

Das Liebe Geld.

Ist doch an und für sich keine so schlechte Erfindung.
Schließlich ist sich jeder selbst der nächste und wir alle
Sind extrem auf materielle Werte ausgerichtet. Keiner
Möchte sich allein auf sein vertrauen, dass der Liebe Gott
Es schon richtet und auf einen aufpassen wird, oder die
Herzensgüte und Liebe seines nächsten verlassen. Also
Verlassen wir uns lieber auf das rechte Maß, mit dem unsere
Arbeit vergütet wird.

Ist es denn das rechte Maß? Und sowieso und überhaupt,
Was ist Geld, was bedeutet es überHaupt, Reich zu sein?
Es sollte ursprünglich tatsächlich das sein: ein gleich
gewichteter Gegenwert zu geleisteter Arbeit. So dass ggfalls
Meine zwei Stunden auf dem Feld in ungefähr mit der Arbeit
Der nähstube verrechnet werden können. Was schon ganz
Praktisch ist. Denn so wurde das tauschgeschäft revolutioniert.

Geld also als gerechten Gegenwert für geleistete Arbeit!
Ist es das denn heutzutage noch?
Und ist ein System, dass uns nach unserer Funktionalität
Bewertet, nicht automatisch unmenschlich, da es uns auf
Einen einzigen messbaren Wert reduziert, der zb.: neugeborene,
Kranke, behinderte, alte, evtl sogar schwangere - direkt in ein
Bodenloses Fach der minderwertigen Existenz stürzt?
Erwerblose nun mal mit eingeschlossen.
Alleinerziehende. Gutmütige Menschen. Die statt Karriere zu
Machen ihre hilfebedürftigen Mitmenschen pflegen und versorgen.

Was macht also unsere Erfindung, die sich zwar als nützlich
Herausgestellt hat, aber im Sinne der Logik gegen uns wendet.
Sie gebiehrt ein Kind: den Missbrauch.

Hier finden wir Korruption, Marionettenhafte zombie Politik
Zombie Mitbürger, die ohnmächtig dem grossen Glück im
Form von materiellen Reichtum hinterherlaufen, und dabei
Vollkommen vergessen, was wirklich in ihrem Leben wichtig
Ist. Wir haben das rechte Maß verloren! Es existiert vielleicht
Noch ansatzweise in den Herzen der menschen, aber dort,
Wo wir nach der fülle unserer Geldbörsen gemessen werden,
Haben herzensmenschen keinen Platz.

Deswegen aussteiger!

Fortsetzung folgt.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 10. Dez 2013, 14:53 
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Beiträge: 1056
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das heb ich mir für heute abend auf... da geht die arbeit gleich schneller von der hand... muß die regenpause nutzen.

vielleicht schreibt ja auch noch einer was, bis dann...

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 10. Dez 2013, 16:11 
Aussteiger gibt es für mich nicht direkt, Aussteiger wollen weg von diesem
jetzigen System und vergessen daher schnell, dass die jetzige Gesellschaft
ohne diese Aussteiger weiter existieren wird , aber Aussteiger ohne das
jetzige Gesellschaftssystem nicht existieren können.
Sollte man es glauben, dass es nicht so ist, wäre es Wunschdenken.

Hier gibt es verschiedene Aussteiger Typen ( meine persönliche Meinung )

Typ 1 ist der planlose Aussteiger, der sich hier vorstellt ( meistens ein bis zwei Postings ), aus dem Hamsterrad
ausbrechen will ohne Ziel , also faktisch nur seinen Unmut hier kundtun möchte.

Typ 2 ist der nichtsesshafte Aussteiger, der sein Vorhaben geplant hat und
nun mit Wohnmobil oder Wohnwagen durch die Gegend zieht und sein Leben
so lebt, wie er es für richtig hält.

Typ 3 ist der Träumer, der sich viele virtuelle Träume reinzieht, aber dann nicht die Kraft hat oder auch keine finanzielle Mittel besitzt, seine Aussteiger Träume zu verwirklichen.
Möchte demnächst zwei verlassene Grundstücke vorstellen, die es gratis gibt, allerdings ohne Wohnrecht ( später dazu mehr ) .Der neue Bewohner muss sie selber sich bewohnbar machen und das geht nicht gratis. Ich gehe davon aus, dass sich keiner melden wird. Grund könnte
neben dem finanziellen Engpass auch die Gegend sein.
Warum ?
Wenn ich solche Gedanken vom unkomplizierten Leben hätte, gehe ich nicht nach Süd oder Norddeutschland, sondern bleibe hier, hier kenne ich jeden Baum und Strauch und auch die Menschen.
Woanders bin ich der fremde Mensch, den man argwöhnisch betrachtet,
gerade mit solchen Gedanken.

Typ 4 ist der sesshafte Teilaussteiger und Selbstversorger, der das jetzige Leben geplant hat und seine Ansprüche minimiert hat und auch noch im System einen Job nachgeht,denn ohne diesen kann man nicht leben von der Selbstversorgung, gerade mit Kind und Kegel.
Zu diesen Typ reihe ich mich mit ein.

Typ 5 ist der Aussteiger nach der Suche einer gleichgesinnten Gemeinschaft und auch er hat sein Vorhaben geplant, sei es nun mit Eigenkapital oder einem Bankdarlehen.
Er will sich der Gesellschaft entledigen, weiss aber auch, dass es ohne die
Gesellschaft nicht geht ( z.B. Krankenversicherung , Stromversorgung u.s.w. )

Typ 6 ist der typische Vollversorger oder sagen wir Landwirt.
Er ist natürlich kein richtiger Aussteiger, sondern ein selbständiger Unternehmer,
ohne den keine der beiden Parteien ( Aussteiger und Hamsterrad Gefangene ) auskommen wird.
Er plant eine vollautarke Lebensweise ( Energie und Wärmeversorgung u.s.w. ) und versucht, seine Bioprodukte gut zu vermarkten.

Typ 7 ist der totale Systemhasser, der planlos sein Leben dahinlebt ohne Ziel, z.B. durch die Gegend zieht auf der Suche nach neue Lebensinhalte.
Ob er er sie findet, hängt von ihn selber ab.Er ist im jetzigen Leben gescheitert und versucht es nun auf einen anderen Weg.


Wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung und viele haben eine andere Meinung , die ich auch akzeptiere.

Gruss Andreas


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BeitragVerfasst: Di 10. Dez 2013, 16:41 
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Aussteiger
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Hihi

Planloser systemhasser
*sich ertappt fühlt*

He wo wie was Grundstücke?
habbemuss

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 10. Dez 2013, 19:38 
looney hat geschrieben:
Hihi

Planloser systemhasser
*sich ertappt fühlt*

He wo wie was Grundstücke?
habbemuss



Kann ich erst am Wochenende reinstellen, da ich beruflich ausser Haus bin.

Musst Du nicht schon einen Bauernhof bewirtschaften und suchst Leute ?

Gruss Andreas


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BeitragVerfasst: Mi 11. Dez 2013, 00:12 
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Beiträge: 1056
Wohnort: osten
guten abend, allerseits...

zum ersten text: der begriff "monetär" ist nicht von mir, kam glaub ich von naturmensch... ich hab das auch für `ne eigenkreation gehalten.

Zitat:
Aussteigen in diesem zusammenhang.
Als Neuanfang?
Als Rebellion?
Als Ausweg?
als Scheitern?
als selbsverständnis.

scheitern... rebellieren... einen ausweg finden... neu anfangen

zum text zweiter teil:

Zitat:
Keiner
Möchte sich allein auf sein vertrauen, dass der Liebe Gott
Es schon richtet und auf einen aufpassen wird, oder die
Herzensgüte und Liebe seines nächsten verlassen.


bestenfalls heißt es dann... SELBER SCHULD

hab in meinem eigenen komentar gelesen... "muß die regennause putzen"

zum beitrag von naturmensch: hey, das ist wie früher in der bravo... ich bin schon ganz hippelig

nun gut,
dazu möchte ich mich am liebsten zum einleitungstext äußern.

Zitat:
Aussteiger gibt es für mich nicht direkt, Aussteiger wollen weg von diesem
jetzigen System und vergessen daher schnell, dass die jetzige Gesellschaft
ohne diese Aussteiger weiter existieren wird , aber Aussteiger ohne das
jetzige Gesellschaftssystem nicht existieren können.
Sollte man es glauben, dass es nicht so ist, wäre es Wunschdenken.


aussteiger ...dieser begriff wird ja eigendlich weniger von einem selbst ausgesucht, dieses "urteil" kommt ja meist von anderen.
ich habe den typischen weg verlassen und mir wurde gesagt "bist du einmal raus" usw. ich bin ganz bewust wieder in das system reingegangen, nur mit anderer einstellung.

mehr lässt sich dazu garnicht sagen.

ich existiere in diesem gesellschaftssystem... hey genau nur darum geht es doch, um unsere existenz in diesem system.

du hast eine sehr rationale sicht, bist sehr auf sicherheit bedacht, deiner familie treusorglich schutz und wohlergehen geben zu können. ich hab das gefühl du lebst in so einer heilen welt, die nichts erschüttern kann... aber das leben da draußen ist wie wahnsinnig bunt... ich finde deine beurteilung zum träumer, rumreisenden, teilaussteiger, gemeinschafts suchenden und landwirt auch vorurteilsbelastet und bewertend.
warum soll ein sinnsuchender denn versagt haben, gut das hast du jetzt so typisiert, aber das scheint ebend auch deinem selbstverständnis zu entsprechen. das paßt für mich so garnicht zu dem indianischem gedanken... das leben dankend und in freude zu empfangen. demütig auferlegtes zu ertragen.
nur soviel zu nehmen, wie man braucht und mutter erde auch zurück zu geben, was man ihr genommen hat.

wenn ich das richtig verstehe tollerierst du das system, so lang du dein wunschleben dadurch führen kannst... aber genau daß ist doch das konzept des kapitalismus.

war ein interessanter abend,
vielen dank und bis zum nächsten mal.

haltet die ohren steif... in dieser monetären welt

Zitat:
Wir haben das rechte Maß verloren! Es existiert vielleicht
Noch ansatzweise in den Herzen der menschen, aber dort,
Wo wir nach der fülle unserer Geldbörsen gemessen werden,
Haben herzensmenschen keinen Platz.

Deswegen aussteiger!


MACHT ES WIE ICH HANDELT AN DER RICHTIGEN STELLE HOCH !!! ... STATT ÜBERALL RUNTER.

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BeitragVerfasst: Mi 11. Dez 2013, 07:04 
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Aussteiger
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Wohnort: hab ich auch!
Soooviele Kommentare, uiuiuiuiui
Und ich hätte gehofft ich könnt hier in dem thread allein vor mich
Hin schreiben! Murmel hihi Du witzbold. Naja. Weiter im café, äh
Text.

Es sollte wie gesagt von mir aus nicht näher darauf eingegangen
werden, welche unterschiedlichen Typen aussteiger es gibt, wobei
Mir durchaus klar war, dass genau das für viele ein heisses Eisen
Darstellt wo die sich am liebsten dran ausdengeln , das heisst,
Totdiskutieren würden. Man kann es sicher im Anschluss mal
erwähnen, aber derzeit spielt es für mich keine Grosse Rolle. Es
Ist ja so, Gemeinschaften bilden sich oft zufällig, die Teilnehmer
Kommen aus den unterschiedlichsten gründen zusammen, jeder
Hat andere Ziele stärken schwächen und Beweggründe, und Naja
Mir war es halt mal wichtig zu gucken was sie vereint, und nicht
Sie zu klassifizieren und ihre unterschiedliche Ausrichtung zu
Bewerten. Ich habe ja in kommi numero 1 schon gesagt: Mensch
Definiert sich in der Regel über das, was er nicht ist, bzw sein will,
Und habe deshalb entschieden, auch darauf, was sicher ein
Wichtiger Punkt ist, um einen gemeinsamen nenner zu finden,
Einzugehen. Da es nicht ganz so sehr darauf ankommt, wie man
Zu der ruhmreichen Erkenntnis gelangt ist, dass das momentane
Gesellschaftliche Bild, das wir vom Menschen haben und wie wir
Miteinander umgehen ( bemessung auf der Basis des Kapitals) ,
Dem Menschen als ganzes nicht So sehr gerecht wird, und dass
Alle unsere Bestrebungen, auf dieser Grundlage zum scheitern
Verurteilt sind. Es spielt es natürlich auch keine Grosse Rolle,
welcher Art Spezies der "aussteiger" angehört. Das geldsystem
reduziert Uns zu Maschinen. Wir alle wissen ausserdem, dass
das alte Maß, Welches früher einmal zu der Entstehung der Geld
Idee geführt hat, Heute genauso so wenig mehr gilt wie die Annahme,
Die Ressourcen der Welt seien Unerschöpflich. Ok, es besteht kein Mangel, Nein,
statt. Dessen Leben wir derartig im Überfluss, dass es angesichts der
Ungleichen Verteilung und der wegwerf Mentalität kaum noch
Auszuhalten ist. Alle sehen die Zusammenhänge und Bilder der
Chancenungleichheit und haben Angst, es könne auch sie treffen,
Sind gleichzeitig froh, auf der besseren Hälfte des kuchens zu
Stehen, aber sich Gedanken machen, dass es bei uns liegt, daran
Etwas zu ändern, das tun viele nicht. Die Ohnmacht ist allerdings
Nur vorgetäuscht und wer sich die entwicklung Plus hoch-
Rechnung von Wahrscheinlichkeit bewusst macht, wird Wissen,
Dass die Rechnung kommt. Und wir werden sie bezahlen müssen.
Es hilft also nicht, die augen blos zu schliessen und sich immer
Nur zu sagen, dass das problem nicht existert, wenn man es nicht
Sieht. Wir müssen also aussteigen, derweil wir nicht blind sind,
Und zwar weil Nicht das Polster in der hinteren rechten Gesäß-
Tasche uns antreibt.

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BeitragVerfasst: Mi 11. Dez 2013, 10:36 
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So,... aber dies soll eine Abhandlung vor allem darüber werden,
Was wir gemeinsam haben.

Deswegen würde ich mich auch nicht als aussteiger bezeichnen,
Sondern eher als Einsteiger ;)

Es ist ja doch so, und diese Tatsache kann keiner von sich
Weisen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist.

Niemals hätte man sich evolutionär so durchsetzten können,
Wenn dies nicht so wäre. Erst die familiäre Struktur macht uns
Stark. Wir verlassen uns aufeinander, Arbeitsteilung ist angesagt,
So dass ein jeder zwar nur einen kleinen Teil Aufgaben
Bewältigen muss, im Grossen und ganzen aber Nutznießer
Von vielem sein kann, da wir teilen und tauschen. Anders gehts
Nicht, oder nur schlecht. Wir sind es ausserdem gewohnt dass
Uns wenn wir Hilfe brauchen gesellschaftlichh unter die arme
Gegriffen wird, auch wenn es heute mehr auf dem indirekten weg
Geschieht als vor Ort- und die Menschen versuchen deswegen
ihre Primären Ziele : Nahrung, Territorium, Sicherheit, aber auch
die Liebe und Familie über Money-manie zu lösen.

Sie entremden sich von ihrem wahren selbst, da alles nur noch
Durch den $- Schleier gesehen wird.

Groteske Zustände brauen sich zusammen.
Zb ersetzt das grund Bedürfnis nach Liebe die käuflichkeit,
Was für mich eine Form der Gewalt darstellt, die das Gegenteil
Bedeutet. Sie erlaubt keinen freien Willen und vertrauen,
sondern setzt statt dessen auf zwang und Abhängigkeit.

Man versucht, diesen gordischen Knoten zu lösen. Verschiedene
Ansätze. Die meisten erkennen das Problem und versuchen ihr
Und der Welt Schicksal vom Joch des Geldes zu befreien, indem
Sie sich über einen geeigneten Ersatz Gedanken machen.

Wie zb der Raucher den Verzicht auf Zigarette mit hilfe von
Nikotin pflastern in den Griff zu bekommen versucht.

Dh man möchte das alte Schema mit neuen Zutaten möglichst
Ähnlicher wirkung beibehalten. Denken ja, umdenken Nein.

Fortsetzung folgt.

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BeitragVerfasst: Mi 11. Dez 2013, 12:28 
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Beiträge: 2533
Interessante Gedanken, so ähnlich denke ich darüber auch oft nach.
Allerdings habe ich noch keine Lösung gefunden.

looney hat geschrieben:
Wie zb der Raucher den Verzicht auf Zigarette mit hilfe von
Nikotin pflastern in den Griff zu bekommen versucht.


Bei mir musste es ordentliche Halsschmerzen geben, da war ich geheilt.
Naja immerhin kann ich aus Schaden klug werden.
Ist ja auch schon mal was. :lol:

LG


Zuletzt geändert von Peperoni am Mi 11. Dez 2013, 18:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: :D
BeitragVerfasst: Mi 11. Dez 2013, 15:37 
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Beiträge: 161
Wohnort: hab ich auch!
Bezeichnenderweise schlagen diese Versuche,
Ohne umzudenken auf ersatzhandlungen zurück
zu greifen, in der Regel fehl.

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BeitragVerfasst: Mi 11. Dez 2013, 16:08 
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Wohnort: osten
Zitat:
Alle sehen die Zusammenhänge und Bilder der
Chancenungleichheit und haben Angst, es könne auch sie treffen,
Sind gleichzeitig froh, auf der besseren Hälfte des kuchens zu
Stehen, aber sich Gedanken machen, dass es bei uns liegt, daran
Etwas zu ändern, das tun viele nicht.


Zitat:
Nur zu sagen, dass das problem nicht existert, wenn man es nicht
Sieht. Wir müssen also aussteigen, derweil wir nicht blind sind,


Zitat:
alte Schema mit neuen Zutaten möglichst
Ähnlicher wirkung beibehalten.
???
Zitat:
Denken ja, umdenken Nein.
?!
Zitat:
erlaubt keinen freien Willen und vertrauen,
sondern setzt statt dessen auf zwang und Abhängigkeit.
!!!

Zitat:
Es ist ja doch so, und diese Tatsache kann keiner von sich
Weisen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist.


Zitat:
So dass ein jeder zwar nur einen kleinen Teil Aufgaben
Bewältigen muss, im Grossen und ganzen aber Nutznießer
Von vielem sein kann, da wir teilen und tauschen. Anders gehts
Nicht, oder nur schlecht. Wir sind es ausserdem gewohnt dass
Uns wenn wir Hilfe brauchen gesellschaftlichh unter die arme
Gegriffen wird, auch wenn es heute mehr auf dem indirekten weg
Geschieht


:kuss: wie gesagt, ich bin schon lange bereit... muß jetzt los !
sollte ich hier plötzlich verschwinden, wissen hoffendlich auch die richtigen menschen "wo ich zu finden war"

FREIHEIT - GLEICHHEIT - BRÜDERLICHKEIT viva viva viva la ...l´amour.

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BeitragVerfasst: Mi 11. Dez 2013, 18:20 
Hallo Murmel

Dein Zitat:

ich existiere in diesem gesellschaftssystem... hey genau nur darum geht es doch, um unsere existenz in diesem system.

du hast eine sehr rationale sicht, bist sehr auf sicherheit bedacht, deiner familie treusorglich schutz und wohlergehen geben zu können. ich hab das gefühl du lebst in so einer heilen welt, die nichts erschüttern kann... aber das leben da draußen ist wie wahnsinnig bunt... ich finde deine beurteilung zum träumer, rumreisenden, teilaussteiger, gemeinschafts suchenden und landwirt auch vorurteilsbelastet und bewertend.
warum soll ein sinnsuchender denn versagt haben, gut das hast du jetzt so typisiert, aber das scheint ebend auch deinem selbstverständnis zu entsprechen. das paßt für mich so garnicht zu dem indianischem gedanken... das leben dankend und in freude zu empfangen. demütig auferlegtes zu ertragen.
nur soviel zu nehmen, wie man braucht und mutter erde auch zurück zu geben, was man ihr genommen hat.

wenn ich das richtig verstehe tollerierst du das system, so lang du dein wunschleben dadurch führen kannst... aber genau daß ist doch das konzept des kapitalismus.


Meine Meinung:

Welche Gesellschaftsordnung schwebt Dir so vor ?

Vielleicht wie früher der Sozialismus ( Diktatur ) ?
Dort waren alle gleich gestellt und keiner durfte aus der Reihe tanzen.
Hat sich nicht durchgesetzt, wirtschaftlich schon gar nicht und ich möchte
diesen Mist nicht zurück haben.
Damals wurden die "bösen Kapitalisten "enteignet und fort gejagt.
Das Ergebnis war bekannt, die Kommunisten konnten dumme Parolen schwingen und die Praxis möchte ich nicht weiter beschreiben, wissen hier die meisten.

Einige hier, vermute ich, wünschen sich sehnlichst den Systemcrash herbei.

Aber was ist dann ?
Kommen dann Verhältnisse wieder zurück , z.B. das 3. Reich ?
Oder vielleicht wie z.B. in der Neuzeit wie in Simbabwe ?
Dort verjagte und tötete der unzufriedene Mob viele Farmer und Landwirte, also die Leute , die Arbeit geschaffen haben.

Ich toleriere das jetzige System, ich habe etwas gegeben und habe
auch davon genommen.
In diesen System kann sich jeder seine Scholle nach seinen Vorstellungen
aufbauen.
Wer nur tagtäglich auf das System schimpft ,ob im Netz oder sonst wo( ist auch sein Recht in einer
stabilen Demokratie ), bringt halt nichts auf die Beine.

Damals in der DDR Zeit wäre so ein Leben wie jetzt Wunschdenken.

Mich kann hier draussen tatsächlich nichts erschüttern, das Leben wollte ich vor Jahren so und heute lebe ich es so, mit der Natur und den "bösen Kapitalisten"die es indirekt ermöglicht haben.

Jetzt war ich fast 6 Wochen ( drei waren geplant ) am Stück von zu Hause weg, ich war bei den bösen Kapitalisten im Kraftwerk ( Revision ), damit die Menschen
weiterhin ihren Strom aus der Steckdose beziehen können.
Es gab sogar Lohn in Form von Geld, für eine warme Mahlzeit am Tag wäre der Aufwand für mich nicht lohnenswert.

Zu meiner Familie, als Vater habe ich Pflichten, und ich habe keine Lust,
auf dem Sofa zu sitzen, Hartz 4 zu beziehen und 24 Stunden am PC
auf das System einzudreschen.
Davon wird der Traum von der eigenen Scholle sich nie erfüllen.

Auch unsere Kinder können hier auch in diesen System eine vernünftige
Ausbildung oder Studium machen, ich sage ihnen immer wieder, das Wissen kann euch
später keiner nehmen.
Den Luxus besass ich früher in der "guten alten Zeit " nicht, da ich 3 Jahre Armeedienst verweigerte und eine Schwester im bösen kapitalistischen Westen hatte.

Ich äussere mich nun auch nicht mehr zu dem Thema, morgen geht es nämlich heim.

Gruss Andreas


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 11. Dez 2013, 21:50 
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Beiträge: 161
Wohnort: hab ich auch!
Die Welt in der wir leben, ist ein in sich geschlossenes System.
Es versorgt uns mit der für unsere existenz notwendigen Energie,
Aber auch wir müssen dafür sorgen, dass es ihm gut geht. Tun
Wir das nicht, schaden wir nur uns selbst. Das empfindliche Öko
System der Erde darf als Organismus betrachtet werden, in dem
Jedes kleinste Lebewesen eine wichtige Funktion erfüllt und das
Gleichgewicht nur gewahrt werden kann wenn man sich den
Regeln des Systems bewusst ist - oder wird, und sich
dementsprechend angepasst verhält.. Dh zB aucg, nicht über
Seine Kosten lebt.

"wenn alle Teile des Körpers gesund bleiben wollen, dann müssen
Sie mit dem Magen Zusammenarbeiten, denn den Magen zu füllen
bedeutet, dass der ganze Körper ernährt wird. Ebenso ist der
höchste Herr der Genießer und Schöpfer, und wir, die
untergeordneten Lebewesen, sind dafür bestimmt, mit ihm zu
Seiner zufriedenstellung zusammen zu arbeiten. Diese zusammen
Arbeit wird uns wahren nutzen bringen, genauso wie die speise,
Die dem Magen gegeben wird, allen Teilen des Körpers nutzt.
Wenn die Finger denken, sie sollten die Nahrung für sich selbst
Behalten, statt sie dem Magen zu geben, so werden sie keinen
Erfolg haben. "

Jede Energie, jede Handlung, die man rausschickt ins Universum,
Kehrt irgendwann zu uns zurück. Es macht also keinen Sinn,
Jemanden zu hintergehen, zu belügen, abzuzocken. Ausser wir
Stehen drauf, selbst einer solchen Verhaltensweise Opfer zu
Werden. Wenn wir also möchten, dass jemand in Zukunft nett
Zu uns sein mag, sollten wir es vielleicht damit versuchen, mit
Gutem Beispiel voran zu gehen.

Ich habe das sterntaler Experiment von Heidemarie schwermer
Mit Interesse gelesen. Sie hat zunächst, wie viele meiner Freunde,
Die derzeit plötzlich alle auf einem aussteiger und selbstversorger
werden -Trip sind, ihr Glück im tauschgeschäft gesucht, war
aber am Ende nicht 100% tig überzeugt, da wichtige Anteile in
ihrem Konzept fehlten.

Welche menschlichen Eigenschaften also sind unbezahlbar und
Machen einen mitmenschen für uns wertvoll? Dasgleiche gilt für
Tätigkeiten und Ereignisse!

Forts. folgt

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