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 Betreff des Beitrags: Autarkes Leben - nur wo?!
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 13:43 
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Tourist

Registriert: So 13. Mai 2018, 13:05
Beiträge: 2
Hey Leute,

ich bin die Tage auf dieses Forum gestoßen und finde es wirklich sehr Interessant. Seit einer Weile beschäftige ich mich mit dem Thema Auswandern und Autarkes Leben, da mir Deutschland aufgrund der vielen Bürokratie, des Klimas und der Lebenseinstellung, etc. immer weniger gefällt. Mein Traum wäre es irgendwo am Strand (oder zumindest in der Nähe), in einem warmen Land, autark und in der Natur zu Leben. Strom über Solar, Wind, Wasser, etc. zu generieren, Wasser aus einem Brunnen bekommen, Eigenes Obst, Gemüse, Kräuter und auch Cannabis anbauen (Permakultur), evtl. auch eigene Tiere halten. Da dass ganze mit Sicherheit einiges an Arbeit in Anspruch nimmt und ich auch nicht den ganzen Tag alleine sein will, wäre es vermutlich am Besten dies mit einigen anderen Interessierten aufzubauen :) Jetzt stellt sich aber noch die Frage, welches Land für dieses Vorhaben geeignet ist. Ich habe immer wieder von Paraguay gelesen und finde dieses Land auch wirklich schön, aber dort gibt es leider kein Meer. Am Meer bzw. in der Nähe des Meeres zu wohnen, wäre zwar kein unbedingtes MUSS, aber falls es Möglich wäre und ansonsten keine weiteren großen Nachteile dadurch entstehen, wäre es für mich schon ein Traum:) Außerdem wäre mir noch wichtig, dass das Land, in welches ich auswandern möchte, weitestgehend sicher und politisch stabil ist. Die Kosten für ein Grundstück sollten auch noch bezahlbar sein. Könnt ihr mir ein oder mehrere Länder empfehlen? Bin auch sonst über Erfahrungen aller Art, Tipps, oder auch Kritik dankbar.

Ich wünsche euch noch ein schönes Restwochenende und freue mich über jeden Kommentar:)


Zuletzt geändert von Daydreamr am Mo 9. Sep 2019, 18:46, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: So 13. Mai 2018, 13:43 


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 Betreff des Beitrags: Re: Autarkes Leben - nur wo?!
BeitragVerfasst: So 13. Mai 2018, 23:51 
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Aussteiger

Registriert: So 3. Dez 2017, 13:19
Beiträge: 165
Hallo Johannes,

schön das du uns gefunden hast. PY ist leider ein Binnenland beim Nachbarn Uruguay haste aber auch Meer. Zum autark Leben gibts genug Locations ist nur eine Geld Frage was es kosten darf. Ich denke nach deiner Ausbildung hast vielleicht auch ein kleines Startkapital und in der Zeit kannst dir in Ruhe ein Ziel suchen das deinen Kriterien entspricht.
Bin auch noch ein paar Jährchen hier und treibe mein Projekt voran. Das zweitgrößte intakte Korallenriff der Welt vor der Haustür und autark auf einem Segelschiff leben vom und mit dem Meer das ist schön Bedarf aber auch Vorlauf.
Belize ist politisch auch recht stabil und nach englischem Rechtssystem aufgebaut. Alternativ Costa Rica beide unterhalten kein Militär also recht friedlich bei gesundem Klima. Gut Costa Rica kann je nach Region auch teuer sein. Panama oder Mexico geht auch, bloß nicht grade San Cristobal da trifft sich der kriminelle Bodensatz aus aller Welt aber das Land ist groß genug.

Gruß Thomas

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 Betreff des Beitrags: Re: Autarkes Leben - nur wo?!
BeitragVerfasst: Do 17. Mai 2018, 19:19 
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Aussteiger

Registriert: So 3. Dez 2017, 13:19
Beiträge: 165
https://forthatmoment.de/2015/04/13/hip ... n-uruguay/

Hier mal ein interessanter Reisebericht der nicht vorenthalten werden soll. Klingt schon mal ganz ok. Sicher auch ein Ort wo man relativ frei Leben und glücklich werden kann.

Bitteschön :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Autarkes Leben - nur wo?!
BeitragVerfasst: Fr 18. Mai 2018, 19:35 
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Backpacker

Registriert: Fr 23. Feb 2018, 15:04
Beiträge: 28
Mexiko ... kommt immer drauf an wo man ist, aber ungefährlich ist es für einen Europäer dort nirgendwo. Allein schon weil man mit einem US-Amerikaner verwechselt werden könnte.

Ich würde in Europa (EU) bleiben

... und vielleicht über den Strand nachdenken. Der Meeresspiegel wird ansteigen ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Autarkes Leben - nur wo?!
BeitragVerfasst: Sa 19. Mai 2018, 00:23 
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Aussteiger

Registriert: So 3. Dez 2017, 13:19
Beiträge: 165
legostein hat geschrieben:
Mexiko ... kommt immer drauf an wo man ist, aber ungefährlich ist es für einen Europäer dort nirgendwo. Allein schon weil man mit einem US-Amerikaner verwechselt werden könnte.

Ich würde in Europa (EU) bleiben

... und vielleicht über den Strand nachdenken. Der Meeresspiegel wird ansteigen ...


Ähm sorry aber da muss ich dich berichtigen , es ist richtig das es im Norden Mexikos durchaus blutige Auseinandersetzungen zwischen lokalen Drogenkartellen gibt jedoch sind das eher verfeindeten Clans, als Europäer raushalten und gut.
Mexiko gehört zu den Top 20 Auswanderungsländern und das genug europäische Einwanderer dort schon teilweise seit Jahrzehnten leben auch kaum Zufall.
Sicher kann man mit einem US -Amerikaner verwechselt werden aber das schafft man meist schnell aus der Welt.
In der Regel sind Mexikaner nicht nur freundlich sondern auch sehr neugierig in der Gegend um Vera Cruz, Cancun tummeln sich ohnehin auch genug Amis und Kanadier die Einheimischen sind das gewohnt ist etwa sowas besonderes wie Ali in Dortmund.

Vorsicht gilt aber wie überall. Wer meint er muss mit Goldkettchen und Nerz durchs Armenviertel der ist selbst schuld. Einladungen zum Essen selbst von noch so armen Familien immer annehmen, die verstehen ein Ausschlagen als Beleidigung. Kontakt zu Einheimischen suchen und eine gesunde Vorsicht vor Landsleuten walten lassen, aber das gilt sicher nicht nur für Mexiko.
Ehemaliger Kollege meines Vaters ist Mexikaner schade das er zurück ist, kann man ihm aber nicht verübeln leider ging der Kontakt verloren, aber ganz prima Typ der hat natürlich auch viel erzählt weil ich auch neugierig war,ok bin immer noch neugierig.

EU Land sehe ich nur vorteilhaft solange das Finanzsystem nicht kollabiert. Auf einen starken Euro würde ich aber angesichts der Angst Druckerei der EZB mich nicht unbedingt verlassen. Da der Euro aber eine Gemeinschaftswährung ist kann man davon auf Sicht ausgehen, alleine der Wertverlust seit Einführung spricht Bände.

Ok das wäre dann wieder ein anderer Faden aber denke das sollte man im Hinterkopf behalten sodenn man in Europa bleiben möchte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Autarkes Leben - nur wo?!
BeitragVerfasst: Sa 19. Mai 2018, 01:52 
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Aussteiger

Registriert: So 3. Dez 2017, 13:19
Beiträge: 165
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22 ... 02-13.html

Hier noch was zum Meeresspiegel, der Artikel bezieht sich mal auf 65cm bis 2100 geh mal von 1m aus bis 2100, abgesehen davon das wir da vermutlich nicht mehr leben baut man auch nicht direkt auf dem Strand, sondern möglichst hoch und trocken eher auf felsigen Untergrund, der Strand kann dabei trotzdem fussläufig erreichbar sein.

Die Horrorszenarien beziehen sich eher auf große Siedlungen in den Flussmündungen. New York oder Buenos Aires wären sicher irgendwo solche Gebiete in Europa beträfe das in erster Linie BE NL und DE das Marschland im friesischen Wattenmeer. In einem Norwegischen Fjord oder einer englischen/französischen Steilküste sollte es deswegen kaum zu derartigen Überflutungen kommen.
Generell halte ich von derartiger Panikmache nicht viel Schuld ist allenfalls der Mensch wenn er in derartigen Regionen siedelt. Wärmeperioden und Eiszeiten gabs immer und wird's immer geben. Nur das solche Dinge sich nicht in einem Menschenleben abruppt ändern sondern da bedarfs einfach mal ein paar Tausend Jahre, da ist eine Erruption wie Mt.St.Helen ,Krakatau,oder Yellowstone die weit größere unmittelbare Gefahr.

Das sind dann auch globale nicht regionale Szenarien. Ich meine jedoch das Angst ein schlechter Ratgeber ist und versichern kann sich dagegen auch keiner also hoffen wir mal das Beste.

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 Betreff des Beitrags: Re: Autarkes Leben - nur wo?!
BeitragVerfasst: Sa 19. Mai 2018, 06:05 
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Freak
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Registriert: Mi 30. Nov 2016, 05:59
Beiträge: 1468
Wohnort: Chak Ngaeo, THA
Einfach, auf dem Boot: Wenn das Meer steigt, klettert man einfach in den Mast.
Am Strand wird es weniger toll: Bevor man da Wasser sieht, muss man erst ueber die ganzen Touristen steigen, oder aber Plastikmuell wegschaufeln.
Man sollte vor der Emigration bei der Auswandererbehoerde eine Aussteigerbescheinigung beantragen. Die braucht man um im Gastland ein Langzeitvisum mit Steuerfreiheit und voller Abdeckung von Sozialleistungen einzufordern. Das ist ein weitgehend unbekanntes Grundrecht.
Die vorgefundenen Eingeborenen kann man ignorieren; wir sind besser WIE die! Die koennen ja auch wo anders wohnen und nicht ausgerechnet dort wo es fuer UNS besten Ackerboden und umsonstenes Frischwasser gibt.
Helau!


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 Betreff des Beitrags: Re: Autarkes Leben - nur wo?!
BeitragVerfasst: Mo 20. Aug 2018, 15:10 
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Tourist

Registriert: Mo 20. Aug 2018, 14:51
Beiträge: 4
Hi Johannes,

mein name ist Kevin und ich bin 26 jahre alt.
ich kenne einen ort wie den, den du beschreibst. Er liegt in portugal zwischen zwei Küsten.
ein stück land mit 2 kleinen häusern, solaranlage, einem kleinen see zum natürlichen klären des schmutzwassers und reichlich obstbäume und freies land zum anbauen.
melde dich doch mal über fueralleda@gmx.de
mit freundlichen grüßen kevin


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 Betreff des Beitrags: Re: Autarkes Leben - nur wo?!
BeitragVerfasst: Do 20. Sep 2018, 12:37 
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Backpacker

Registriert: Do 20. Sep 2018, 12:00
Beiträge: 19
Also wir haben uns auch die Frage gestellt wo man am besten autarkes Leben praktizieren kann. Bevölkerungsdichte, Klima, Fruchtbarkeit, gesetzliche Rahmenbedingungen, Schulpflicht usw. sind eingeflossen. Südamerika kann da in vielerlei punkten. Mexiko ist ein guter Vorschlag, Uruguay/Paraguay wird auch oft vorgeschlagen. Ein Vorteil wenn man innerhalb der EU bleibt ist halt dass man zum einen nicht komplett alle Verbindungen kappt zu eventuell zurückbleibenden Familienangehörigen und zum anderen auch noch ein wenig von der Überflussgesellschaft profitiert. Außerdem gilt die Regelung der Freizügigkeit weshalb man sich auch mit mehreren Leuten dort recht einfach niederlassen kann. Auf Sozialsystem und Lebenshaltungskosten würd ich nur als Einzelkämpfer acht geben, komplett autark sollte das einen nicht mehr so jucken.

Wir haben also für unser Projekt Neuland ne Bewertungsmatrix erstellt und die interessantesten Länder die nicht all zu weit weg sind von Deutschland ausgemacht: Portugal, Slowenien, Kroatien, Griechenland und Rumänien waren dann die Favoriten die von über 50 Leuten zu dem Zeitpunkt ermittelt wurden. Rumänien ist halt recht kühl vor allem wenn man nicht am schwarzen Meer gelegen ist und auch Slowenien ist desto weiter man wegkommt vom Mittelmeer nicht sehr viel wärmer als Deutschland, momentan deutet alles auf Portugal hin. Hab dazu auch nen Blogartikel geschrieben. https://neuland-siedler.de/welches-land ... ersorgung/

_________________
Unser Projekt für den Systemausstieg und Autarkie:
www.neuland-siedler.de
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