Allgemeine Diskussionen über das Aussteigen finden hier einen Platz.
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Do 9. Jul 2015, 11:35

:):):) Ja die Bürokratie.

Dazu fällt mir nur die "Doku" Moonshiners ein. Die brauen Zucker/Maische und destellieren den zu Schnaps. Und verhöckern das dann Steuerfrei.

Aber dann verstößt man ja wieder gegen Gesetze. ;)

Do 9. Jul 2015, 11:35

Do 9. Jul 2015, 12:44

Reinsch hat geschrieben: (oder lässt es gegen Geld machen)


http://www.weingut-holzapfel.de/agb_abfuellung.pdf

.

Do 9. Jul 2015, 13:54

Reinsch hat geschrieben:Ein paar spanische kleine Winzer zu finden, die dir für nen guten Preis ein paar Hektoliter verkaufen ist wohl das kleinste Problem.

Dann darfst du den aber noch Abfüllen nach aller lebensmittelrechtlicher Kunst (oder lässt es gegen Geld machen), darfst dich in Zollrecht, Buchführung, etc. einlesen...

Und schlussendlich musst du noch jemand finden der das Ganze zu nem angemessenen Preis kauft. In jedem Supermarkt findest du vernünftigen Wein ab 3€ die Flasche, und auch an speziellen Weinhandlungen hat es (zumindest hier in der Gegend) keinen Mangel.

Da musst du erstmal mithalten.

Ich zumindest hab da wenig Bock drauf.


Wenn man etwas unabhängig sein will muss man dafür natürlich was machen.
Ein Chef der einem am Händchen nimmt darf man natürlich nicht erwarten.

Es wird auch Gesetze geben wie das Etikett auszusehen hat usw.

Kein Grund eine Gesetzesphobie zu entwickeln.

Ich vertick sogar mein selbst gebrauten. :lol:
Den Kopf hat mir noch keiner abgerissen, ist noch alles dran.

Wie kommen wohl diese ganzen Gammelfleischskandale?
Ganz einfach: Es wird nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Do 9. Jul 2015, 14:58

Och, hätte ich eine Phobie vor Gesetzestexten würde ich nicht in einer Rechtsabteilung arbeiten...

Wollte damit hauptsächlich sagen, dass die ganze Sache doch etwas komplexer ist als einfach mal runter zu fahren, den Kofferraum vollzupacken und dann wieder zurück nach DE, wo einen das Zeug direkt aus den Händen gerissen wird...

Möglich ist natürlich vieles, auch eine Karriere als Weinhändler. Ob man damit glücklich wird ist ein anderes Blatt und sehr individuell. Ich habe mich bisher gegen die berufliche Selbstständigkeit entschieden.

Do 9. Jul 2015, 23:13

Jo, man muss natürlich vielleicht dazu sagen, ich geh hier sowieso von Aussteigern aus. Heißt für mich recht anspruchslos was Konsum angeht oder gar angestrebte Autarkie durch Selbstanbau ect. Nicht davon, dass man erwartet da jedes Jahr mindestens 30000 Euro rein Gewinn raus zu bekommen.
Ist natürlich alles unterm Aspekt Aussteigen und mit wenig auskommen.
Nach meinem Verständnis sind 100 Euro pro Monat nur für Luxus wie Internet und ab und an etwas Technik Zeug kaufen schon mehr als genug. Nix mit aus langeweile Shoppen gehen oder son Quatsch. :lol:

LG

Fr 10. Jul 2015, 06:53

Die Orangen sind zweifelsohne die bessere Idee, weil man mit etwas besonders Frischem werben kann, was es sonst nicht gibt. Nur brauchst Du dafür den LKW und den Führerschein, es sei denn, es geht um nen 7,5-Tonner.

Der Wein ist natürlich schon abgefüllt, denn Abfüllen(lassen) tun die Leute dort mit ihren offiziellen Quoten ja auch. Statt eines LKW dachte ich eigentlich eher daran, den PKW oder das Wohnmobil für den Rückweg nach D damit vollzustopfen und ihn dann privat zu verbrauchen oder als Geschenke fürs heimische Umfeld zu verwenden.

Fr 10. Jul 2015, 07:17

Mh, aber grad minimalistischer Aussteiger und selbstständiger Unternehmer passen für mich irgendwie nicht zusammen.

Wie schon geschrieben, als Selbstständiger hast du so einen Haufen Arbeit an der Backe, das ganze rechtliche Drumherum, Krankenversicherung, dazu die Unsicherheit dass es am Monatsende auch für die Rechnungen reicht etc.

Verdammt viel Stress für wenig Geld.

Und das für 200€ Gewinn jeden Monat? Dann stelle ich mich doch lieber halbtags hinter den Bratwurstgrill in der City, oder sonstwas auf 400€ Basis.

Fr 10. Jul 2015, 08:13

Nun reg Dich nicht so auf; der hatte die gute Idee mit den Orangen, und gut is ;)

Ich entschuldige mich hiermit für meine Wein-Eskapade ;) Soll nicht wieder vorkommen.

Es lesen hier auch andere als Aussteiger mit - nämlich welche, die es vielleicht noch werden könnten.

Fr 10. Jul 2015, 08:27

Wer regt sich denn hier auf?

Wir spinnen einfach ein paar gedankengänge herum...

Fr 10. Jul 2015, 11:14

@Reinsch
Die Frage ist immer wie man an etwas ran geht.
Ich merk keinen Stress.
Wenn es nicht klappt ist es im Endeffekt auch nicht schlimmer als Arbeitslos zu werden.
Seh da kein Problem.
Und am Ende bleibt eh immer noch das Amt, das übernimmt auch was, wenn es mal mit etwas nicht klappt.
Schließlich arbeitet man ja, das Geld reicht nur nicht. :lol:

LG

Fr 10. Jul 2015, 12:38

Ich find das mit dem Wein viel besser. Da bleibt man am Ende auf seien Kisten voll Wein sitzen.

Wird nicht schlecht, findet immer einen Abnehmer und wenn nicht kann man sich das Leben schön saufen ;)

Fr 10. Jul 2015, 12:47

Naja, wenn's Spaß macht und zum Leben reicht, warum net?

Mein Ansatz für: "Mit möglichst wenig Stress einen genügsamen Lebensstil finanzieren" wäre halt ganz anders.

Fr 10. Jul 2015, 13:05

m0rph3us hat geschrieben:Wird nicht schlecht, findet immer einen Abnehmer und wenn nicht kann man sich das Leben schön saufen ;)


Dann hat es doch seinen Zweck erfüllt.
Ich habe übrigens gelesen, dass man für privat Zwecke Wein in unbegrenzten Mengen nach Deutschland transportieren kann.
Da spricht doch nichts dagegen mal etwas ganz privat unter der Hand zu verkaufen.
Oder ist Geld verdienen kein privater Zweck? :wink: :lol:

Fr 10. Jul 2015, 13:30

Grad mal beim Zoll nachgeschaut:

"Hinweis
Für Wein aus anderen EU-Mitgliedstaaten wurde in Deutschland keine Richtmenge festgelegt. Aus verbrauchsteuerrechtlicher Sicht kann Wein in unbegrenzter Menge für eine Verwendung zu privaten Zwecken mitgebracht werden. Weinrechtliche Vorschriften für den Transport von Wein bleiben davon unberührt."

Kannst dir in Spanien also wirklich so viel Wein in den Kofferraum packen wie die Stoßdämpfer aushalten.

Damit dann ein Geschäft zu machen ist die andere Sache. Wie gesagt, hier im Supermarkt gibt's ordentlichen Wein ab 3€ die Flasche. Stoff der Marke "Hauptsache billich und knallt" für weniger als die Hälfte.
Das musst du in Spanien erstmal billiger finden, plus Sprit und sonstige Kosten...

Was ich mir eher vorstellen könnte ist kleinere Qualitätswinzer aufzuspüren und deren Wein dann über hiesige Weinhandlungen, oder meinetwegen einen kleinen Onlineshop zu verkaufen, und das eher im gehobenen Preissegment.

Dafür sollte man aber mehr Ahnung von Wein haben als ich.

Fr 10. Jul 2015, 13:47

Aldi macht das im großen Stil (aber natürlich innerhalb der Quote) und weicht dabei vom Prinzip Masse ab. Sie kaufen also durchaus auch kleinere Mengen auf und machen die Verteilung dann in Deutschland klar.

Klar, dass der Preis am Ende für Aldi das Wichtigste ist. Da besteht dann die Möglichkeit, bei einem anderen Weingut für 10 Cent mehr (oder auch für weniger, falls außerhalb der Quote, was aber privat kaum kontrolliert werden kann) wirklich gute Tropfen zu bekommen - und wenn das Auto sowieso wieder gen Heimat rollt? Die Qualität ist Glückssache - oder man hat Bekannte dort (in meinem Falle angeheiratete Verwandte), die wissen, was gut ist.
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