Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Aussteigen... und dann..?
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 16:26 
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Backpacker

Registriert: Mo 21. Mai 2012, 11:00
Beiträge: 48
Hai Freunde,

wollte Euch mal fragen welche Gedanke Ihr euch so um die Zukunft macht.
Also bei mir ist es konkret so das ich schon ueberlege wie die naechsten 20 - 25 Jahre aussehen sollen.
Dann werde ich naemlich das Rentenalter erreicht haben und ich sehe mich nicht unbedingt in einem Buero sitzen.
Auf der anderen Seite frage ich mich wie es so sein wird wenn ich wirklich von morgens bis abends mit den Haenden arbeite,
vielleicht sogar einen Hof betreibe und mich selbst ernaehre. Wie ist es mit der Gesundheitsversorgung?
Kann ich es mir leisten einen Arzt aufzusuchen und was ist wenn ich mal wirklich ernsthaft krank werde.
Fragen ueber Fragen und auf der anderen Seite ist da schon eine Sehnsucht nach.
einem anderen Leben. Macht Ihr euch auch solche Gedanken oder
ist es (aufgrund des "fortgeschrittenen Alters") nur bei mir so?
Seid Ihr in der Lage euch vorzustellen wo und wie Ihr in 20 Jahren leben werdet?
Hoert sich vielleicht alles etwas komisch an, wuerde mich aba freuen wenn Ihr Eure Gedanken
mal hier reinschreiben wuerdet.

Gruss,

Laxter


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Verfasst: Di 19. Jun 2012, 16:26 


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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 16:48 
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Guru
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Registriert: Mi 21. Mär 2012, 08:46
Beiträge: 1836
Ich denke auch oft daran wie es dann sein wird. Eigentlich ist das ja Energieverschwendung, denn es wird anders kommen als man denkt.

Ich glaube jedenfalls fest daran, das wir in 20 Jahren nicht groß was an Rente erwarten können. Wenn überhaupt werden wir eine Grundsicherung bekommen. Aber ich glaube eher daran das wir gar nichts bekommen werden, weil sich die Staaten mit ihrer Überschuldungspolitik längst in's Abseits geschossen haben. Oder aber es wird alles auf null gesetzt wie nach einem Kriege und dann ist alles was wir mal eingezahlt haben futsch. Ist es ja jetzt sowieso schon, weil es gleich verballert wird.

Ich mach mir manchmal echt Sorgen um das morgen. Noch kann ich z.B. die Krankenversicherung gerade so im Monat aufbringen, auch wenn ich es mir nicht leisten kann zum Arzt zu gehen und "krank zu machen". Aber was wird wenn man dann älter wird und die Krankenversicherung immer teurer. Irgendwann kann man sich die nicht mehr leisten. Das heißt dann wenn die Zipperlein kommen, dann hat man keine Versicherung mehr. Also die ganzen Jahre umsonst eingezahlt.

Ich hab kein Bock nach einem Arbeitsleben als Sozialfall zu enden, wie schon so viele zu heutiger Zeit. Die Oma die ihr junges Leben nach dem Krieg beim Bauern geschuftet hat bekommt heute eine Grundrente wovon sie nicht halbwegs leben kann. So wird es uns auch gehen, wenn wir es denn so "gut haben werden".

Ich träume daher davon lieber auf einem eigenen Grundstück nahe der Natur zu leben und so gut es geht eine Selbstversorgung zu betreiben. Am schönsten wäre es wirklich in so einer Art Gemeinschaft, wie sie früher existierten. Die typischen "Familienclans". Wo die Alten halt die Kinderbetreuung übernahmen und die Jüngeren die schweren körperlichen Arbeiten. Wo die Jungen von der Erfahrungen der Alten lernen können und die ganz jungen den Erzählungen der Alten lauschten. Wo jeder seine Aufgabe hatte, die er körperlich erledigen konnte. Hat doch tausende Jahre sehr gut funktioniert. Ja, das wäre der Traum.
Das alles in einer halbwegs erträglichen Gesundheit.

- Hab da letztens so ein Beitrag über ein Schafscherer gesehen. Die beiden Alten gingen nach einem ausgiebigen Frühstück jeden Tag in die Scheune und spalteten das Holz, mit einem Holzspalter. Immer so eben vor sich hin. Kein Akkord... Aber so langsam füllte sich der Schuppen mit Holz für den Winter. -

Wie hat mal eine Umsteigerin zu mir gesagt. "Lieber fall ich tod nach einem erfüllten, glücklichen Leben an meinem Gemüsebeet um, als das ich unglücklich gelebt habe und dann auch noch dieses Leben um ein paar Wochen künstlich verlängert wird und ich in einem Krankenbett dahin siche..."


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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 17:04 
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Backpacker

Registriert: Mo 21. Mai 2012, 11:00
Beiträge: 48
Danke fuer Deine ausfuehrliche Antwort, Spencer und so eine WG schwebt mir auch vor. Mit mehreren Leuten (Jung und Alt) auf einem Hof leben,
sich selbst versorgen und vielleicht uebt ja der ein oder andere Mitbewohner eine "normale" Arbeit aus.
Als "Alter" muss man nicht unbedingt in der Ecke hocken und nichts tun, ich hoffe mal das ich noch lange gesund bleiben werde.
Naja, man wird es sehen... aber auch ich schaue besorgt in die Zukunft, besonders was das Thema
Gesundheitsversorgung etc angeht. Wenn das so weitergeht dann wird es eh nur 2 Klassen geben:
diejenigen die gesetzlich versichert sind und die man "abkratzen" laesst weil es sich finanziell nicht
lohnt sie zu versorgen und diejenigen, die privat versichert sind und bis zum letzten Atemzug mit
Medikamenten vollgestoft werden - so wie es bei meinem Vater war :(


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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 19:39 
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Träumer
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Registriert: So 17. Jun 2012, 19:24
Beiträge: 5
Wohnort: Östliches Niederösterreich
Justrelax
schreibt da etwas grundlegendes an, für das sich jeder für sich entscheiden wird müssen. Auf der einen Seite ist das (relativ aber doch) abgesicherte Leben, was aber mit totaler Unfreiheit bezahlt werden will.

Auf der anderen Seite steht die große Freiheit, verbunden mit dem vollen Risiko das da wäre: "Lebensmittelversorgung, Hygiene, Unterkunft und Krankheit".

Ich selber fange ja auch gerade erst damit an, einen Mittelweg zu finden, um mich doch irgendwie so durchzulavieren. Nicht Fisch, nicht Fleisch, ein Mittelding. Von jedem etwas, nur in abgeschwächter Form.

Rüsselkäfer


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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 19:56 
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Durchgeknallt
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Registriert: Di 15. Mai 2012, 22:03
Beiträge: 2038
Jo, das Thema hatte ich im anderen Thread ja schon angeschnitten. Manchmal, wenn die Gedanken hochkommen, dränge ich sie ganz weit nach hinten. Deswegen, will ich ja hin, zum möglichst autarkem Leben. Naja, Krankenversicherung? Es gibt so viel, was man auch mit Kräutern aus der Natur heilen kann. Wenn wir so ursprünglich leben wollen, dann gehört es wohl dazu, dass wir irgendwann das Geld für diese ganzen Sachen nicht mehr haben werden. Dann wird man sehen, auf welche Alternativen wir zurückgreifen können. Wie haben es denn die Indianer gemacht und die anderen Naturvölker. Die hatten doch auch keine Krankenversicherung und Krankenhäuser. Und ehrlich, ich sterbe glaube ich auch lieber an ´ner Pillepallesache, als dass ich dement werde, weil mei Leben durch Op`s, Stent´s und was weiß ich nicht alles verlängert wird. Ich frage mich immer:" Leute, wollt ihr ewig leben?" Meiner Meinung nach ist das der Grund, warum es heute so viele alte demente Menschen gibt. Früher sind sie meistens schon vorher gestorben. Das Problem der Demenz habe ich gerade mit meiner Mutter. Es tut weh und ist echt gruselig. So will ich auf keinen Fall enden. Wenn man dort lebt, wo kein Arzt weit und breit ist, den man mal schnell anrufen kann, wird es sich schon ganz schnell von alleine regeln. Warum gibt es denn so viele Pflegefälle? Doch nur, weil jemand den Notruf tätigt und dann alle lebenserhaltenden Maßnahmen eingeleitet werden. Ob sinnvoll oder nicht, wird nicht hinterfragt.
Ich denke, man sollte sich jetzt nicht all zu viele Gedanken und Sorgen machen. Das macht nur krank und ändern können wir es auch nicht, nur gucken, wie wir selbstversorgerisch uns wappnen für die Zeit.
Gruß Shiva


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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 19:59 
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Träumer
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Registriert: So 17. Jun 2012, 19:24
Beiträge: 5
Wohnort: Östliches Niederösterreich
Spencer hat geschrieben:
....

Ich glaube jedenfalls fest daran, das wir in 20 Jahren nicht groß was an Rente erwarten können. Wenn überhaupt werden wir eine Grundsicherung bekommen.


Sehe ich ganz genau so. Warum dann nicht die gesetzliche Grundsicherung schon HEUTE einstreifen, und das bis zum gesetzlichen Pensionsantrittsalter ?

Weniger wird es nach Einschätzung der heutigen Lage nicht werden, mehr vielleicht doch, weil es ja dann keine Grundsicherung, sondern eine gesetzliche Pension wäre.

Diese Grundsicherung ist in Österreich Gesetz, Liegt bei knapp EUR 900,-- x 12/Jahr, (kommt darauf an, wieviele Tage das Monat hat) für Leute die schon einige Jährchen gearbeitet haben. Davon müssen aber alle Fixkosten abgedeckt werden. Wohnungs und Heizkostenzuschuss kann extra beantragt werden, ist aber schwierig durch zu bringen. Eine Befreiung von den Rezeptgebühren ist einfacher zu bekommen. Selbstverständlich spielen Kriterien wie Besitz, Vermögen, Vermögenslage des Ehepartners, gleichfalls eine Rolle.

Freilich, das Arbeitsamt lässt einen nicht in Ruhe, aber sollen sie doch. Ein Mensch, 40+ ohne besondere Kenntnisse und Fertigkeiten, so wie die meisten halt (die wie ich in Gedanken noch in den 1980´ern leben, entsprechend qualifiziert und auch so arbeiten) bekommt ohnehin so gut wie keinen Job. Schon gar nicht, wenn er sich im Vorstellungsgespräch blöd (bzw. subtil intelligent) anstellt.

Dann sollen sie doch arbeiten für uns, die ach so hochqualifizierten jungen Leute, aus aller Herren Ländern, nach denen die Wirtschaft so verzweifelt dringend schreit. Sollen sie doch, meinen Segen haben sie...

Rüsselkäfer

PS.: Ich der Rüsselkäfer, der seinen eigenen Rat nicht befolgt, und nach fast zweijähriger Arbeitslosigkeit, sich seit April 2012 sich doch wieder einen Job auf´s Auge hat drücken lassen.


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BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 20:35 
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Aussteiger
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Registriert: So 8. Apr 2012, 21:37
Beiträge: 228
jetzt nurmal so als kleiner einwurf^^
wusstet ihr, das spanische fußballvereine keine steuern zahlen??????

überlegt mal wie viele mill´s da jährlich, vielleicht auch monatlich da abhanden kommen
und wer darfs jetzt zahlen?????

die liebe deutsche mittelschicht!!!!!!!!!
die darf den reichen das geld in den arsch schieben

so fertig


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BeitragVerfasst: Mi 20. Jun 2012, 12:40 
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Backpacker

Registriert: Mo 21. Mai 2012, 11:00
Beiträge: 48
hagakure893 hat geschrieben:
jetzt nurmal so als kleiner einwurf^^
wusstet ihr, das spanische fußballvereine keine steuern zahlen??????

überlegt mal wie viele mill´s da jährlich, vielleicht auch monatlich da abhanden kommenund wer darfs jetzt zahlen?????

die liebe deutsche mittelschicht!!!!!!!!!
die darf den reichen das geld in den arsch schieben

so fertig

...gibt es neuerdings eine "Spanischefussballverein"-Steuer..??

Nunja, zurueck zum Thema - @Shiva, wie man es frueher gemacht hat
ist mir eigentlich egal und die Indianer hatten ihre Medizinmaenner.
Nichtsdestotrotz - "ohne Moos nix los" lautetdie Devise und ich sorge mich schon darum was denn passiert wenn
ein Arzt wirklich eine Krankheit feststellt deren Heilung ohne KV-Schutz
schlicht unbezahlbar ist. Auf der anderen Seite frage ich mich ob diese
Sorge eher daher ruehrt das die Presse und Medien die Leute regelrecht
bekloppt macht und ihnen den Weltuntergang suggeriert wenn man
sich nicht mit Versicherungen eindeckt. Rente? Naja, wenn das so
weitergeht dann bekommt man vielleicht am Anfang des Monats ne
Packung Erdnuesse und einen Gutschein fuer ein Happy-Meal.
Selbst vorsorgen fuer die Rente? Heute 100 Euro einzahlen und in
20 Jahren Dank Inflation und der Tatsache das die Banken und Versicherungen
mit der Knete gezockt haben, den Gegenwert von 50 Cent ausgezahlt bekommen.... ?
Man kann es drehen und wenden wie man will, man ist eh der Idiot :?
Von daher ist der Gedanke and "Selbstversorgung" doch nicht mal so schlecht ....
gemischt mit einer Portion Optimismus


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BeitragVerfasst: Mi 20. Jun 2012, 14:16 
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Durchgeknallt
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Beiträge: 2038
Ja, sag ich doch. Und wenn du nicht zum Arzt gehst und diese ganzen Vorsorgeuntersuchungen nicht machst? Na und??? Dann weiß du auch nicht, dass du vielleicht sterbenskrank bist und kannst dein Leben genießen, bist du tot umfällst. Manchmal glaube ich, dass es viel besser ist, wenn man das alles nicht weiß. Dann geht doch erst das Gedankenkarussel los und die Verzweiflung.... Und was heißt, die Indianer hatten ihre Medinzinmänner. Dann werd eben auch einer. Ich versuch da hinzukommen, alles ´ne Sache des Lernens.
Das mit dem positiven Denken, ist sowieso, das Wichtigste überhaupt. Erstens geht es einem selber dann besser, und zweitens steckt es auch andere an. Außerdem bist du weniger krank, wenn du positiv denkst. Menschen, die immer negativ denken und depressiv sind, die werden meiner Meinung nach auch leichter krank, weil dieses permanente Denken aus Angst, Verzweiflung und Sorge auf Dauer einfach krank macht. Das kennst du ja vielleicht selber.


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BeitragVerfasst: Mi 20. Jun 2012, 15:47 
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Registriert: Mi 21. Mär 2012, 08:46
Beiträge: 1836
ach Shiva... wie zum Kuckuck macht man das mit dem positiven Denken ? Ich krieg das einfach nicht hin und das macht mich krank, wie Du schon bemerktest. Wenn organisch alles okay ist aber trotzdem die Pumpe spinnt, kommt das eindeutig "von der Seele". Aber wie soll man denn positiv denken, wenn man Augen hat zum Sehen ? Und wenn man dann noch so "dumm" ist und sich für "die Welt" interessiert ? Meine Freundin lästert auch schon immer, wenn ich mir solch Sachen im Netz anschaue oder irgend welche Reportagen in den "freien" Medien und dann wieder am Grübeln bin.


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BeitragVerfasst: Mi 20. Jun 2012, 16:24 
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Backpacker

Registriert: Mo 21. Mai 2012, 11:00
Beiträge: 48
Naja Spencer, ich denke man muss die gesunde Mischung zwischen "Himmelhoch jauchzend und zu Tode betruebt" finden,
ist fuer mich ebenfalls eine schwierige Gratwanderung, aber man darf halt nicht die Hoffnung und vor
allen Dingen das Traeumen und Wuenschen aufgeben. Traeume nicht Dein Leben, sondern
lebe Deinen Traum. Wahre Worte und ich bin gerade beim Versuch das
Steuer umzureissen. Keine leichte Aufgabe, aber irgendwann wird es wohl klappen.
Leider nur koennte ich das Patent auf die Ungeduld fuer mich beanspruchen, was viele Dinge noch schwieriger macht.
Ein kleiner Tipp - nimm ein Minimum dessen was in der Presse und in den Medien gesagt wird als Wahrheit an.
Die Leute haben inzwischen kapiert das nicht die Wahrheit fuer Zuhoerer oder Zuschauer wichtig ist,
sondern die Befriedigung der allgemeinen Katastrophengeilheit und die Info welcher (moechtegern)Star gerade eine Affaere hat.
Lass es an Dir abprallen und nimm es nicht so ernst - versuche einen
Traum zu verwirklichen.....


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BeitragVerfasst: Mi 20. Jun 2012, 18:11 
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Aussteiger

Registriert: Sa 26. Mai 2012, 17:11
Beiträge: 218
@ Spencer:
Ich lebe da ganz nach dem Motto: "Manchen gab Gott die Kraft Dinge zu ändern. Mir gab er die Kraft zu ertragen was ich nicht ändern kann!"
Natürlich kann ich nur für mich reden. Aber ich habe erfahren das ich mich befreiter fühlte als ich entschlossen habe die Menschheit vor die Hunde gehen zu lassen.
Jetzt mache ich mir nur noch über mich und mein eigenes zukünftiges Leben Gedanken. Und ich muss sagen das ich das Grinsen nicht mehr aus der Backe bekomme... :D :D


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BeitragVerfasst: Do 21. Jun 2012, 09:26 
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Durchgeknallt
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Registriert: Di 15. Mai 2012, 22:03
Beiträge: 2038
@ Spencer: Oh Mann, deine Seufzer, aus deinem tiefen Inneren, über das Elend dieser Welt, dringt ja schon durch mein Laptop durch :wink:. Deine Freundin hat vollkommen Recht. Ich habe vor Urzeiten damit aufgehört, mir diesen ganzen Mist visuell andauernd reinzuziehen, als ich merkte, dass es mich fertig und krank macht. Nachrichten oder Ähnliches, gucke ich selten. Tageszeitung lese ich schon öfters, schlage aber bei einigen Überschriften gleich weiter. Ich bin sehr genau am Filtern, was ich hören oder lesen will, mache es auch von meiner Tagesstimmung abhängig. Klar, man ist dann nicht immer auf dem Laufenden. Aber, wenn was wirklich Weltbewegendes passiert, wird man es durch die anderen schon mitbekommen. Das heißt nicht, dass man jetzt gar nichts mehr mitbekommen sollte, aber die Dosis machts.
Und die Sache mit dem positiven Denken, ist meiner Meinung nach ´ne Trainingssache. Wie lange hast du es denn wirklich intensiv probiert, um zu urteilen, dass es nicht klappt? Als Grundding, steht da die Selbstsuggestion. Das klappt im negativen, sowie im positiven Sinne. Da gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, von Meditation, Reiki, Glaube, was auch immer. Die Spannweite ist da riesig. Ich denke, dass jeder für sich eine Möglichkeit finden kann, wenn er aus diesem Negativkarussel der Gedanken raus will. Welche Form für dich die Richtige wäre, dass kannst nur du selber herausfinden. Auf jeden Fall hilft und unterstützt es im täglichen Leben und sei es einfach auch nur die Tatsache, dass du Nachts wieder schlafen kannst, weil du gelernt hast, deine Gedanken abzustellen. Aber ich habe manchmal das Gefühl, dass es Frauen einfacher fällt. Vielleicht, weil Männer in sich drin immer noch die ganze Last der Verantwortung für ihre Familie alleine auf sich laden, vielleicht auch ganz unbewusst. Kennst du das Buch Krankheit als Weg?
Naja, mal schauen, vielleicht klappt es ja auch über´s Forum, dir positive Energie zukommen zu lassen.
Heute scheint hier seit ganz früh schon endlich mal die Sonne, ganz ohne Wolken. Also, Tanken gehen!!!! :D

@ Christian: Na, das ist ja mal was. Hattest du zwischenzeitlich eine Meinungsänderung, was das Verändern, bzw. das Leben der Menschheit angeht? Irgendwie habe ich in Erinnerung, dass du mal ganz anders dachtest, als wir uns darüber unterhalten - äh, geschrieben hatten. Oder habe ich da was komplett falsch verstanden? Naja, wie auch immer, deine Ansicht ist schon richtig. Wie Chaplin auch schon sagte:" Am Anfang dachte ich, es wäre gesunder Egoismus. Heute weiß ich, dass es Selbstliebe ist." :D


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BeitragVerfasst: Do 21. Jun 2012, 20:38 
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Aussteiger

Registriert: Sa 26. Mai 2012, 17:11
Beiträge: 218
Ach weist Du Shiva. Ich war mal politisch so richtig engagiert und aktiv.
Habe Aufrufvideos ins Internet gestellt. (Die sind da übrings noch immer zu finden) Ich war Mitglied in insgesamt 2 Parteien. (Natürlich nicht gleichzeitig. ;) ) Ich habe ein politisches Webradio geleitet, dort moderiert und war für das Radio immer dort wo es krachte. (politisch) Und ich habe versucht jeden Menschen der mir begegnete von einer basisdemokratischen Politik zu überzeugen.
Irgend wann aber war ich an einem Punkt der weit über Enttäuschungen hienaus geht. Der Punkt an dem ich eines begriffen habe: Diese Lemminge wollen gar kein anderes Leben. Sie sind mental noch nicht so weit entwickelt das sie "wirklich" begreifen was jeden Tag mir Ihnen geschieht.
Bevor sich die Welt, und das Leben auf Ihr, global verändert muss sich erst das allgemeine Denken der Menschheit ändern.
An dieser Erkenntniss wäre ich fast zerbrochen. Sie hat mich fast schon zu einem absoluten Misanthropen werden lassen.
Denn bis zu dem Punkt hatte ich die Hoffnung ich könnte eine Veränderung der Gesellschaft noch zu meinen Lebzeiten erleben.

Jetzt, seit einigen Wochen, habe ich mich entschlossen dieser Gesellschaft den Rücken zu kehren. Ganz nach dem Motto: "Wenn die schon nicht anders (besser) leben wollen... Ich will es. Ich tue es!"
Und das rate ich jedem. Wartet nicht darauf das sich die menschen ändern. Ändert Euch selber. Das reicht schon vollkommen.
Ein Beispiel dafür ist die Tatsache das ich durch den Entschluss auszusteigen so tolle leute hier in dem Forum getroffen, und dadurch wieder meinen Horizont erweitert habe. :)


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BeitragVerfasst: Do 21. Jun 2012, 20:45 
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Durchgeknallt
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Registriert: Di 15. Mai 2012, 22:03
Beiträge: 2038
Ja, das denke ich auch, jeder kann nur für sich, seine Familie oder denen, die zuhören wollen, etwas verändern und bewirken. Eben in seinem individuellen Radius. :D


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