Aussteiger und Selbstversorger Forum

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BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 19:13 
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Aussteiger
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"Gemeinsam ist man stark" lautet ein Sprichwort.

Ein Grundstück (bspw. in Thailand oder Portugal, wo ist es noch günstig und warm?) von 100.000 Euro lässt sich z.B. zu zehnt ganz einfach erwerben. Jeder investiert 10.000 Euro und man besitzt ein so großes Stück fruchtbares Land, dass jeder der zehn (Dorf)-Bewohner viel Platz hat.

Die zehn Personen kennen sich noch garnicht oder vielleicht nur flüchtig, vielleicht gibt es ein Pärchen oder eine 3-er Gruppe von Freunden... was denkt ihr wie solch ein Projekt dauerhaft möglich sein könnte, insbesondere auf den Bezug von gemeinsamen Entscheidungen, gemeinsamen Finanzierungen und im Falle eines Ausstiegs vom Ausstieg.

Wie würde nach eurer Ansicht solch ein Dorf strukturell aussehen können und im Laufe der Jahre florieren und funktionieren.

Liebe Grüße, Ellisdi.

_________________
----- Nimm einmal an, es würde im Leben gar nicht darum gehen etwas zu erschaffen, sondern es ginge nur darum, deine Einheit mit allem und damit die Bedeutungslosigkeit von allem zu erkennen. Das Leben wäre plötzlich das Paradies. Im Tod erfährst du, dass es genau so ist. -----

----- Es ist besser keine geregelte Arbeit zu haben, keine Freunde, keine Kinder und die anderen denken das sei traurig, aber innen drinnen ist man glücklich, als umgekehrt eine angesehene Arbeit, Freunde, Kinder zu haben und die anderen denken man sei glücklich und innen drinnen ist man traurig. Das letztere ist der Normalfall. -----


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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: Mo 26. Feb 2018, 19:13 


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BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 20:55 
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Respektable Idee, Eigentum verpflichtet, 10 Gesunde Leute immer noch besser als jeden Monat 500 1000 Euro miete in Bayern zu zahlen, für irgendwas.


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BeitragVerfasst: Mo 26. Feb 2018, 22:00 
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Tunnelmensch
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Ellisdi hat geschrieben:
"Gemeinsam ist man stark" lautet ein Sprichwort.

Ein Grundstück (bspw. in Thailand oder Portugal, wo ist es noch günstig und warm?) von 100.000 Euro lässt sich z.B. zu zehnt ganz einfach erwerben. Jeder investiert 10.000 Euro und man besitzt ein so großes Stück fruchtbares Land, dass jeder der zehn (Dorf)-Bewohner viel Platz hat.

Die zehn Personen kennen sich noch garnicht oder vielleicht nur flüchtig, vielleicht gibt es ein Pärchen oder eine 3-er Gruppe von Freunden... was denkt ihr wie solch ein Projekt dauerhaft möglich sein könnte, insbesondere auf den Bezug von gemeinsamen Entscheidungen, gemeinsamen Finanzierungen und im Falle eines Ausstiegs vom Ausstieg.

Wie würde nach eurer Ansicht solch ein Dorf strukturell aussehen können und im Laufe der Jahre florieren und funktionieren.

Liebe Grüße, Ellisdi.



79428100nx63163/vorstellungs-thread-f1/neuer-user-mit-seine-ueberlegungen-t581.html#p5185

weiter unten, kannst dich inspirieren

und hier

search.php?keywords=ausbezahlt&terms=all&author=silvi73&sc=1&sf=all&sk=t&sd=d&sr=posts&st=0&ch=300&nxu=79428100nx63163&t=0&submit=Suche

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Mit dem Bewusstwerden der eigenen Sterblichkeit steigt die Wertschätzung der eigenen Lebenszeit.
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BeitragVerfasst: Di 27. Feb 2018, 19:57 
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Tunnelmensch
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Koennte sich dann nicht jeder fuer 10 000 ein Stueck Land kaufen?
Persoenlich waere mir Thailand zu Warm. Kanada waere besser.

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"Leben ist nicht genug." Sagte der Schmetterling.
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BeitragVerfasst: Di 27. Feb 2018, 22:25 
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Tunnelmensch
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Megalitiker hat geschrieben:
Koennte sich dann nicht jeder fuer 10 000 ein Stueck Land kaufen?


nein, sonst müste man das ganze zerstückeln

und jeder wäre frei seinen anteil egal wem jederzeit zu verkaufen

daran sind immer gemeinschaften zerbrochen

ich würde das nicht machen....entweder genossenschafts-artig....oder alleine

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BeitragVerfasst: Di 27. Feb 2018, 22:38 
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Tunnelmensch
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Genau die Genossenschaft stoert mich. Meiner Meinung nach zerbrechen daran Gemeinschaften. Vielleicht bin ich auch bloss unsozial.

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BeitragVerfasst: Di 27. Feb 2018, 23:04 
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Tunnelmensch
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das anwesen muss unteilbar bleiben....sonst geht es zu bruch
wer nicht mehr will muss gehen und wird ausbezahlt
das ganze gehört auch niemanden
das ganze gehört sich selber
Der Kölner Dom gehört der "Hohen Domkirche zu Köln", das ist eine juristische Person des öffentlichen Rechts. :schaf:
die mitglieder besitzen auch nicht das anwesen und können es auch nicht verkaufen, sondern haben nur ein lebenlanges vererbbares nutzungsrecht.
es sei den es tretten so viele aus, dass es nicht mehr klappt mit der ausbezahlung, dann wird es zerschlagen...dafür gibt es aber sehr große hürden...das statut wird derart gestrickt :ätsch:

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BeitragVerfasst: Mi 28. Feb 2018, 06:12 
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Waldschrat
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Ich hatte jetzt schon vier mal eine Antwort tippen wollen. Jedes mal bin ich in zu vielen Details stecken geblieben.
Das liegt vielleicht daran, dass jede Idee fuer ein derartiges Dorf-Vorhaben (oder Gemeinschaft) individuell und sehr verschieden von anderen ist.
Ein Punkt den man immer wieder sieht ist die Frage nach Besitz und Einsatz. Wem gehoert was, wer muss was, wer darf was, ...
Dann taucht auch immer wieder Instabilitaet auf. Leute verlassen das Projekt, andere kommen dazu. Wir sind ja auch von einer Sorte die sehr freiheiten-bezogen, individualistisch und querkoepfig ist. Das macht das Funktionieren nicht einfacher.
Das Beispiel vom Koelner Dumm finde ich nicht uebel. Die 'Kernmasse' kann nicht angetastet werden (es sei denn, zu viele hauen ab - aber dann waere die Idee ohnehin am Ende).
Was ich auch oft sehe sind Unstimmigkeiten. Es wird immer Menschen geben die eigenen erweiterten Einfluss suchen, solche die 'die Vereinbarungen brechen', und die die mehr abbekommen wollen (weil sie es verdienen - oder nicht). Macht- und Hab-Gier ist auch unter uns zu finden; nur in anderen Versionen. Davor muss es einen Schutz geben. Das Ting der Wikinger halte ich fuer ein annehmbares Modell. Allerdings koennte man Frauen einbeziehen ( ;) ) und die Staende weg lassen.
Was faellt mir zu Besitz-Verhaeltnissen ein? Vielleicht so: Alles was fuer Alle da ist, wird gemeinsam eingerichtet. Da machte es Sinn, wenn der schwaechste Teilnehmer den Standard anleitet. Jedes Mehr kann da freiwillig sein. Alles was nicht gemeinsam ist koennte - oder sollte? - individuell organisiert werden.
Deine Abschlussfrage: ...florieren und funktionieren...
Florieren muss das Ding insoweit dass es andauert? Oder war es eher so gemeint, dass das 'Dorf' so viel produziert dass die Dorfer Davon/damit leben koennen?


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BeitragVerfasst: Mi 28. Feb 2018, 11:08 
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Hi, ich halte es mal einfach:

Wenn du das ohne "Regeln" und Verträge machen willst, dann treffen sich die 10 Leute und reden über das was gemacht werden soll.
Jeder hat aber seine eigenen Ideen und Wünsche, da musst du dann mit Silberzunge reden das da was raus kommt. Und das kann dann auch gegen den Baum laufen, da jeder wieder gehen kann und dann steht man alleine mit dem Land und 90Tsd € Schulden da

"7-Linden" oder Vergleichbare Gemeinden haben eine Genossenschaft gegründet wo sich jeder einkaufen kann.
Es ist geregelt wer was zu tun hat wie: Arbeit, Miete, Nebenkosten und welche Rechte man hat.
Ein Thing machen die auch, haben aber mit steigender Mitgliederzahl das System auch geändert.
Anfänglich war jede Abstimmung Einstimmig, später dann Einstimmig -1 (es ist immer eine dagegen und bremst alle aus).
Und jetzt haben sie eine Art "Soziokratie", wenn jemand etwas einbringt oder etwas beschlossen wird geht es durch, außer jemand hat "einen schwerwiegenden und begründeten Einwand"

Halte ich für eine gute Idee weil alles vorher geklärt ist.

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Was wir in dieser Welt brauchen sind ein paar Verrückte mehr, denn seht wohin uns die Normalen gebracht haben. "George Bernard Shaw"
Glaubt an morgen und pflanzt einen Baum.


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BeitragVerfasst: Mi 28. Feb 2018, 11:32 
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Waldschrat
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Beiträge: 910
Wohnort: Um Mao, THA
Ohne Regeln oder Vertraege...
waere das Aller-geilste. Weil es vernuenftig ist. Es wuerde in meiner Blau-Augen-Welt dazu fuehren dass auch die kleinste Entscheidung in sich und untereinander abgesprochen wird, oder werden kann, oder muss.
Und leider fuehrt das zu einem - unterhaltsamen - Chaos.

Und wenn man sich die Muehe fuer Regeln und Vertraege macht, wird irgendwo etwas uebersehen?
Ausserdem - Im Grunde wuerde ich selber mich ja von Regel- und Vertrags- Wut befreien wollen?
So viele ?-Zeichen :(


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BeitragVerfasst: Mi 28. Feb 2018, 13:26 
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Ob per Vertrag oder nicht, hatten wir schon lang disskutiert:
https://ziehmitdemwind.iphpbb3.com/forum/79428100nx63163/planungen-vorbereitungen-fuer-projekte-f46/gemeinschaftsleben-etwas-per-vertrag-regeln-oder-nicht-t2734.html
Was braucht das Dorfprojekt?
Ich nenne es mal eine klare Struktur.
-Auch wenn man sagt es gibt keine Regeln, dann muss das auch gelten!
-Oder es gibt Regeln, dann müssen die klar und einfach sein. Kein Alkohol, keine Gewalt... und auch durchgesetzt werden können!

Alles weitere würde ich unter Grundbedürfnisse zusammenfassen.
-Wasser, Schutz, Nahrung, Entfaltung (Studio oder Werkstadt...)

Mehr kann man zwar planen, kann man aber auch lösen wenn die Kommune zusammen trifft. Mfg

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BeitragVerfasst: Mi 28. Feb 2018, 14:32 
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Aussteiger
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Beiträge: 275
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Andreas hat geschrieben:
Florieren muss das Ding insoweit dass es andauert? Oder war es eher so gemeint, dass das 'Dorf' so viel produziert dass die Dorfler Davon/damit leben können?


Die Bewohner sollten sich gemeinsam langfristig selbst erhalten können und das nötige Kleingeld im Überschuss erwirtschaften, dass die Notwendigen laufenden Kosten bzw. Reparaturen und Neuanschaffungen gemeinsam getragen werden können, sich also langfristig "Existenz" aufbauen.

m0rph3us hat geschrieben:
-Auch wenn man sagt es gibt keine Regeln, dann muss das auch gelten!
-Oder es gibt Regeln, dann müssen die klar und einfach sein. Kein Alkohol, keine Gewalt... und auch durchgesetzt werden können!

Alles weitere würde ich unter Grundbedürfnisse zusammenfassen.
-Wasser, Schutz, Nahrung, Entfaltung (Studio oder Werkstadt...)


Ich behaupte, Regeln sind für ein gesellschaftliches Leben unabdingbar.
Gekoppelt mit Kants Ansicht als eine Art Grund-Dorfgesetz, dass die Freiheit eines jenen dort beginnt, wo die Freiheit eines anderen aufhört, könnten Regeln gut ausgelotet werden.

silvi73 hat geschrieben:
das anwesen muss unteilbar bleiben....sonst geht es zu bruch
wer nicht mehr will muss gehen und wird ausbezahlt
das ganze gehört auch niemanden
das ganze gehört sich selber


So in etwa stelle ich mir das auch vor. Nur die "Ausbezahlung" würde dann vom Rest der Bewohner getragen werden müssen, das wäre schlecht. Ein Austritt sollte nur ohne Auszahlung möglich sein das "Bauwerk" nicht zum Bröseln zu bringen.

Ich denke da an eine Rechtsform des "Vereins" z.B. einen e.V..
Vereinsgrundstück, Vereinsgebäude, Vereinssitzungen, Vereinsmitglieder.

Wer von euch kann sich ein solches Projekt tatsächlich vorstellen?

Liebe Grüße, Ellisdi. :roll:

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----- Es ist besser keine geregelte Arbeit zu haben, keine Freunde, keine Kinder und die anderen denken das sei traurig, aber innen drinnen ist man glücklich, als umgekehrt eine angesehene Arbeit, Freunde, Kinder zu haben und die anderen denken man sei glücklich und innen drinnen ist man traurig. Das letztere ist der Normalfall. -----


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BeitragVerfasst: Mi 28. Feb 2018, 15:31 
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Vorstellbar ist alles.

Ich betrachte das mal mathematisch:
Wenn man mit deinen 10k€ rechnet und 10 Leuten sollte man 20k€-30k€+ undangetastet lassen und das für die Auszahlung belassen. Zinsen darf es ja dennoch abwerfen.

Dann brauchst du noch einen Plan was angeschafft werden soll. Bei (angenommen) 1€/m² gehen minimum 20k€ für den kleinsten Lebensraum drauf. Das sind dann 2000m²/Person und die mindestens Hälfte davon braucht man für die SV.
Realistisch betrachtet sagt man 1ha Pro Person (incl Felder, Weidefläche, Wald, Wildniss, Wohnfläche, Wege...) Das würde aber das ganze Budget auffressen.

Und die Investitionskosten wären halt alles was man braucht. Je nach dem wo man ist kann man mit Wasser, Wärme und Strom rechnen bei der Anschaffung von Solarzellen, Windrad, Brunnen bohren... Jedes davon kann locker 10k€ betragen. ->30k€

Dann bleiben deinem Beispiel noch 30k€ übrig. Das wird für die Restauration oder Neubau der Wohnräume gebraucht. =3000€ pro Person für den Wohnraum.

Die Unterhaltskosten müssen dann weiterhin von den Bewohnern gedeckt werden. Zuzüglich zu den Abgaben an den Staat (Steuern) und Gemeinde (evt. Müllgebühren)

Einnahmen könnt ihr immer noch generieren durch Gäste, Zeltplatz, Kurse...

Aber 10Leute ist zwar schon eine Gruppe und für den Anfang recht gut, aber immer noch recht klein. Einige Projekte haben 150 Mitglieder und das reicht auch noch nicht zur Autarkie. Die müssen auch noch außerhalb arbeiten um die Laufenden Kosten zu decken.

Hier der Grund warum man 20% Auszahlungsreserve behalten sollte:
https://ziehmitdemwind.iphpbb3.com/forum/79428100nx63163/buecher-filme-und-medien-f2/-und-quotwarum-die-laemmer-schweigen-und-quot-t2619-s15.html#p47204

Das ist nur mal ein "Schuss in Blaue" von mir, du wirst dir sicher schon mehr Gedanken gemacht haben wie das möglich ist.
Es geht sicher auch mit weniger/ohne Geld. Hausbesetzung, Containern mit SV, jeder kümmert sich selbst um sein Wasser und Brennholz...

Mfg

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BeitragVerfasst: Mi 28. Feb 2018, 18:34 
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Ellisdi hat geschrieben:
Ein Grundstück (bspw. in Thailand oder Portugal, wo ist es noch günstig und warm?)


Ellisdi hat geschrieben:
Ich denke da an eine Rechtsform des "Vereins" z.B. einen e.V..
Vereinsgrundstück, Vereinsgebäude, Vereinssitzungen, Vereinsmitglieder.


..nur deutsches recht und deutsche gepfogenheiten auf andere länder zu übertragen ..... :fisch:

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BeitragVerfasst: Mi 28. Feb 2018, 22:55 
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Wie machen denn andere Länder das mit dem Verein? :totenschädel:

Danke für das Rechenbeispiel...nur wäre mir eine Auszahlungsmöglichkeit von vorne rein nicht angenehm.

Jetzt finde man noch 9 Leute. :roll:

Liebe Grüße, Ellisdi.

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