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Re: Als Gemeinschaft aussteigen, was braucht das Dorfprojekt

Do 1. Mär 2018, 08:45

der pseudothai muss sich immerwieder durch seine spitze zunge eine belohung erhaschen...das wird so langsam pathologisch.. :lol:

Do 1. Mär 2018, 08:45

Re: Als Gemeinschaft aussteigen, was braucht das Dorfprojekt

Do 1. Mär 2018, 09:47

Ellisdi hat geschrieben:Wie machen denn andere Länder das mit dem Verein? :totenschädel:

Danke für das Rechenbeispiel...nur wäre mir eine Auszahlungsmöglichkeit von vorne rein nicht angenehm.

Jetzt finde man noch 9 Leute. :roll:

Liebe Grüße, Ellisdi.

Du weißt was du willst. Schnapp dir doch deine 10k und such dir ein vorhandenes Projekt. Da sind dann auch die anderen 9Leute+ und die Infrastruktur steht auch schon zum Teil.

"dasboesebock" hat doch so eine ähnliche Idee in Spanien und hat auch schon ein paar Leute gefunden.
https://ziehmitdemwind.iphpbb3.com/forum/79428100nx63163/planungen-vorbereitungen-fuer-projekte-f46/land-u-hausbesetzungen-in-spanien-t3433.html#p47088

Evt passt das ja. Mfg.

Re: Als Gemeinschaft aussteigen, was braucht das Dorfprojekt

Do 1. Mär 2018, 11:52

Bei den 10 Menschen war ich auch etwas stutzig. Wenn man sich da Agri-Kulturell versorgen will, braucht's schon ein gutes Stueck Land. Etwa 7-10 ha, die GUT tragen?
Da gehoert Routine, Organisation und Erfahrung dazu - ich denke auch, der beste Weg in dieser Groessenordnung waere, sich einer bestehenden Gruppe anzuschliessen.

Re: Als Gemeinschaft aussteigen, was braucht das Dorfprojekt

Do 1. Mär 2018, 13:25

Hi
Ich hab noch mal überschlagen und mir 7-Linden als Vergleich gegriffen:
https://siebenlinden.org/de/geschichte/
140Menschen und 100ha Land (davon 64ha Wald) macht 36ha/140Personen= ~2600m² pro Person.

Die Kosten liegen bei 12300€ Genossenschaftseinlage, welche man beim Austritt wieder bekommt (ähnlich wie bei deiner Idee) + 1500€ Eintritsgeld. siehe: https://siebenlinden.org/de/uns-kennenlernen/zuzug-ins-dorf/ sowie:
liegen die monatlichen Lebenhaltungskosten für die meisten Bewohner*innen zwischen 700-1000 Euro (das ist kein Geld, das man dem Ökodorf zahlt, sondern die durchschnittlichen allgemeinen Ausgaben der Bewohner*innen für Miete, Nebenkosten, Essen, Infrastruktur usw.).


Das du dich dort evt inspirieren lassen kannst.

Mfg

Re: Als Gemeinschaft aussteigen, was braucht das Dorfprojekt

Mo 5. Mär 2018, 21:50

Sorry, aber ihr zäumt das Pferd hier von der falschen Seite auf soll heißen: Es ist sehr von Vorteil wenn das Besitz denken hier komplett ausgeschaltet wird. Nicht wem gehört wieviel wer darf was...

So was geht nur dann wenn die Beteiligten in den Vordergrund allen Handelns stellen, was kann ich für die Gemeinschaft tun. Womit kann ich dienen oder was beitragen was allen zu gute kommt.

Der Gedanke des gemeinsamen Austiegs ist durchaus gar nicht verkehrt und je mehr beteiligte umso geringer der Beitrag des Einzelnen, doch umso schwerer ist eine solche Truppe auch auf einen Nenner zu bringen. Hieran sind schon viele derartige Projekte gescheitert. Ich würde also zunächst unbedingt irgendwie versuchen das die Beteiligten sich bereits kennen oder kennenlernen und dann quasi WG mäßig erstmal zusammen leben. Anders macht das für mein dafürhalten kaum Sinn, denn hier hat noch keiner etwas investiert, und man kann sehen ob das funktioniert. Auch das jeder den gleichen Anteil tut oder beiträgt ist eher eine Idealidee und nicht immer real, nichts desto trotz kann jeder wertvoll sein auf seine Weise auch wenn er möglicherweise nicht so viel tun kann wie andere. Wer in so einem Projekt involviert ist der muss aber stets Gemeinnützige vor Eigennutz stellen. Erfahrungsgemäß funktioniert sowas eher unter Gleichgesinnten in überschaubarer Zahl.

Re: Als Gemeinschaft aussteigen, was braucht das Dorfprojekt

Mi 7. Mär 2018, 09:35

Bin gestern drüber gestolpert, bzw hab ich aus aktuellem Anlass mal rein geschaut.
"Wir gründen ein Dorf" https://www.youtube.com/watch?v=gNEcVmYdwv0

Ein paar Rentner gründen ein "Dorf" für Rentner.
Geht über Probleme bei der Finanzierung und gemeinsamer Zielsetzung bis hin zu "nichts ist los" und Langeweile.

Sehe darin die o.g. Punkte bestätigt. Das die Gruppe zwar ein einheitliches Zeil hat, aber zu gleich ist.
Aber es gab am ende einen schönen Vergleich der mir gefallen hat:
Das eine ist die Hardware: die Technik, die Gebäude, Strom...
Das andere ist die Software: die Menschen, Gefühle und Beziehungen untereinander.
Und beides muss funktionieren.

Frei von mir weiter interpretiert: Ohne Hardware keine Software,
aber ohne funktionierende Software steht die Hardware nur rum.

Mfg

Re: Als Gemeinschaft aussteigen, was braucht das Dorfprojekt

Mi 7. Mär 2018, 16:12

die software ist wichtiger als die hardware in diesem fall

beri der hardware kannman ja noch stricken und improvisieren

bei der software nicht...es steht und fällt mit der software

lieber mit der richtigen software im zelt ohne strom und fliessend wasser, als mit voller hardware und ständig dicke luft

Re: Als Gemeinschaft aussteigen, was braucht das Dorfprojekt

Mi 7. Mär 2018, 16:40

silvi73 hat geschrieben:lieber mit der richtigen software im zelt ohne strom und fliessend wasser, als mit voller hardware und ständig dicke luft


:mrgreen: besser hätte ich es nicht ausdrücken können.

Re: Als Gemeinschaft aussteigen, was braucht das Dorfprojekt

Do 8. Mär 2018, 14:54

Zum Video:

Wenn spießige Menschen meinen, sie könnten dem Spießertum den Rücken kehren indem sie eine neue Spießergemeinde mit teuren Häusern gründen, dann ist die Hardware einfach falsch zusammengestellt worden.

Die Häuser im Kreis, ein Viertel so teuer und in die Mitte ein Gemeinschaftsplatz zum Grillen, Musik machen und Plaudern und alles hätte anders ausgesehen. :roll:

Liebe Grüße, Ellisdi.

Re: Als Gemeinschaft aussteigen, was braucht das Dorfprojekt

Do 8. Mär 2018, 15:16

Ellisdi hat geschrieben:Zum Video:
...Spießergemeinde...

Aehnliches ging mir auch durch den Kopf.
Als ich die Lehrerin sich beschweren sah, war mir Vieles erklaerlich... ;)
Lehrer sind immer Lehrer.
Ich fand es schade zu sehen, wie die Frau Soundso ganz allein mit dem Spaten gegen den Regen kaemft. Wo waren denn die Anderen?
Dieses 'Dorf' ist ja eigentlich nichts weiter als ein selbst finanziertes Altersheim. Wenn dort Alle auf ihr Ende hin leben wundert es mich wenig wenn dort nicht viel los ist.
Es fehlt der gemeinsame Zweck oder eine Zielsetzung. Sterben ist da nicht genug. Das kann man einfacher hinbekommen. Warum man dazu auf einen See blicken koennen muss entzieht sich mir.

Ellisdi, ich stimme zu: wenn Jeder einen Grund haette, mal aus der Bude raus zu kriechen und es gemeinsam genutzte Einrichtungen gaebe - dann waere auch mehr Leben im Laden.
Es koennte auch helfen, nicht nur Alte da rein zu holen.
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