Aussteiger und Selbstversorger Forum

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 Betreff des Beitrags: Ab wann bin ich Aussteiger
BeitragVerfasst: Do 1. Dez 2011, 20:19 
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Tourist

Registriert: Do 1. Dez 2011, 20:06
Beiträge: 1
Hallo ihr lieben Aussteiger,
ich habe hier mal ein bisschen gestöbert und bin beeindruckt, wieviele Aussteiger sich in diesem Forum finden. Ich weiß nicht so recht, ob ich mich selber als Aussteiger bzw. zukünftigen Aussteiger bezeichnen möchte und möchte deswegen gerne wissen, was einen Aussteiger überhaupt ausmacht.
Ich bin 18 Jahre alt, besuche noch die Schule hatte aber schon mit 15 das Gefühl, dass dieses alltägliche richten nach Lehrern, Eltern etc. nicht das wahre sein kann. Dann habe ich mich 6 Monate in Neuseeland aufgehalten bin aber zurück zur Schule. Letzten Sommer war ich 6 Wochen in Kanada und plane derzeit 6 Wochen Skandinavien im nächsten Sommer. Neue Dinge sehen ist meiner Meinung nach eine große Bereicherung - nach dem Abi möcht ich weg - Neuseeland, Australien oder vielleicht was ganz anderes; Indien,Nepal etc. bin mir nicht sicher wann oder ob ich danach wiederkommen möchte.
Bin ich mit solchen Gedanken schon ein "Aussteiger" ? wie definiert ihr Aussteiger ? Inwiefern ist Aussteiger sein besser als Nichtaussteiger sein ?
Fragen über Fragen ... ich werde über die Motive eines Aussteigers wohlmöglich in der Schule eine Facharbeit schreiben, nicht weil ich gerne eine 1 haben möchte, sondern weil es mich einfach beschäftigt.
Kann mir jemand bei meinen Fragen weiterhelfen ? :)


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Verfasst: Do 1. Dez 2011, 20:19 


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BeitragVerfasst: Mi 18. Jan 2012, 17:51 
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Weltreisender
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Registriert: Sa 14. Jan 2012, 12:52
Beiträge: 119
Wohnort: on the Road
Ab wann ist man ein Aussteiger.? Gute Frage.. Ich Lebe seit 30 Jahren in einem Fahrzeug und bin damit andauernd auf Tour.. Aber als Aussteiger sehe ich mich noch nicht, da ich leider auch noch ab und zu bisschen Arbeiten muss um den Truck zu bezahlen.

http://www.jonsonglobetrotter.de
Mein Blog vom "Aussteigerleben"..Tagtäglich


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BeitragVerfasst: Sa 24. Nov 2012, 12:29 
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Guru
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Registriert: Mi 21. Mär 2012, 08:46
Beiträge: 1836
:D
Darum haben wir ja mittlerweile den Begriff Umsteiger gewählt denn aussteigen im wahrsten Sinne ist, wie Du schon bemerkt hast, wohl nur durch Selbsttötung möglich.

Aber umsteigen von dem konsumorientierten Leben in ein Leben wo man versucht den ökologischen Fußabdruck auf dieser Welt so klein wie möglich zu hinterlassen, sollte jedem möglich sein. Und wenn es nur in kleinen Schritten ist. Leider haben das noch nicht viele Menschen verstanden, wenn es auch immer mehr werden. Ob damit allerdings der Untergang der heutigen Zivilisation aufgehalten werden kann ist fraglich. Obwohl wir eigentlich so intelligent sein sollten von den Untergängen der alten Zivilisationen zu lernen. Aber es ist eben ein Prozess der sich über mehrere Generationen hin zieht und darum sehen die meisten das "Unheil" nicht, oder wollen es nicht sehen. Wie geht der alte Spruch... Nach mir die Sintflut.

Na ja, ich zähle mich zu denen die ihr Bewusstsein erweitert haben und auch wenn ich laufend Anfeindungen und Spott zu ertragen habe, ich zieh das durch.
Alles wird gut und mit der Sonne kommen auch wieder schönere Tage.
Wat'n scheiß nebliges Wetter das die Stimmung versaut :D

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BeitragVerfasst: Sa 24. Nov 2012, 12:38 
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Durchgeknallt
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Beiträge: 2038
Find ich ja echt interessant, dass sich hier noch mal jemand meldet, der sich 2006 hier angemeldet hatte. Wir hatten uns schon öfters gefragt, wo sie denn alle von damals wohl abgeblieben sind. Hab gelesen, dass du auch deine Vorstellung erneuert hast. Ich denke in dem Bereich der Selbstversorgung, habt ihr wohl schon eine Menge Erfahrung gesammelt. Vielleicht hast du ja Lust, mit deinem Wissen, dieses Forum hier zu bereichern. Denn wie du siehst, ist es ja inzwischen auch zu einem Selbstversorger Forum geworden.

Ja, das Wort "Aussteiger" wurde hier auch schon lang und breit diskutiert. Die meisten haben sich wohl eher auf das Wort "Umsteiger" geeinigt, das trifft es meiner Meinung nach auch am Besten.

Gruß Shiva :D


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BeitragVerfasst: Sa 24. Nov 2012, 12:40 
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Durchgeknallt
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Registriert: Di 15. Mai 2012, 22:03
Beiträge: 2038
Hey Spencer, jetzt bist du mir etwas zuvor gekommen. Bin bei meinem Text unterbrochen worden und musste später weiterschreiben :wink:

Jetzt texten wir schon doppelt :lol:


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BeitragVerfasst: Sa 24. Nov 2012, 12:44 
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Beiträge: 1836
Vielleicht sind wir ja seelenverwandt :D

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BeitragVerfasst: Sa 24. Nov 2012, 13:01 
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Beiträge: 165
Ich bin nicht der Meinung, dass man, um ein "Aussteiger" oder "Umsteiger" zu sein, das Ziel haben muss den kleinstmöglichen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen.
Ich mache wie du auch gerade mein Abi und will danach auch irgendwie weg. Meine Gründe sind mir selber noch nicht ganz klar, aber ich weiß, dass sie nichts mit irgendwelche Fußabdrücken zu tun haben.

Außerdem ist man meiner Meinung nach dann ein "Umsteiger", wenn man weiß, dass man nicht so weiterleben will, wie man jetzt gerade lebt und wie der Großteil der Menschen lebt (nach dem Abi eine Ausbildung, dann Kinder kriegen, für die Rente vorsorgen und dann in dem Glauben Sterben man hätte was erreicht).
Auch wenn man noch nicht weiß was das Ziel seines "Umsteigens" ist.
:)


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BeitragVerfasst: Sa 24. Nov 2012, 14:29 
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Durchgeknallt
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Registriert: Di 15. Mai 2012, 22:03
Beiträge: 2038
Ha, na dann bin ich ja deiner Meinung nach schon seit "Urzeiten" ein Umsteiger. :D Aber hast schon Recht, in gewisser Weise ist das so. Ich habe noch nie das gewollt, was die Masse wollte und immer alles irgendwie anders gamacht, als die meisten. Oft mit dem Kopf durch die Wand und gegenan. Ob es immer das Richtige war? Nein, bestimmt nicht, aber ich bin glücklich und nur das zählt. :D


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BeitragVerfasst: Di 27. Nov 2012, 18:41 
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Jo...

Gegen die Strömung gegen den Wind....

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BeitragVerfasst: Mi 28. Nov 2012, 01:02 
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Aussteiger

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Beiträge: 256
Wohnort: Bédarieux
Mein Patron (so nennt man hier den Chef), als ich ihm von dem
Aussteigerforum im Hinblick auf Hühner, Schweine, und
Tomingambur erzählte, bemängelte sofort den Titel.

Er hatte in der Schweiz am Konservatorium Musik unterrichtet,
kaufte sich vor 20 Jahren diese Domaine, machte dann in der
Schweiz eine 3 jährige Ausbildung zum Weinbaumeister (die
4 jährige Lehre konnte er auslassen, irgendwie gedeichselt),
und ist seidem Winzer hier in Südfrankreich. Seit 5 Jahren
Bio-Weine.

Na jedenfalls meinte er, es müsse "Einsteiger" heissen,
denn man steigt nicht aus, legt die Füsse hoch, ...,
sondern man steigt in etwas Neues ein, und das müsse
zu 150 Prozent geschehen, sonst sei man in sehr
kurzer Zeit weg vom Fenster.
Gut, weg vom Fenster, das wäre dann wieder
"Aussteiger" ...


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BeitragVerfasst: Mi 28. Nov 2012, 08:10 
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Beiträge: 19
Wohnort: Hamburg
Na jedenfalls meinte er, es müsse "Einsteiger" heissen,
denn man steigt nicht aus, legt die Füsse hoch, ...,
sondern man steigt in etwas Neues ein, und das müsse
zu 150 Prozent geschehen, sonst sei man in sehr
kurzer Zeit weg vom Fenster.
Gut, weg vom Fenster, das wäre dann wieder
"Aussteiger" ...[/quote]



Moin Moin

Also ich denke mal es müsste UMSTEIGER heißen :roll:

von einer Lebens art auf die andere 8) :-S

Holger

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BeitragVerfasst: Do 29. Nov 2012, 17:35 
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Registriert: Mi 21. Mär 2012, 08:46
Beiträge: 1836
Genau ! Also "SchnauzeVollHaber" aller Länder vereinigt Euch ! Wenn ich lese das 2011 allein 5 Millionen Arbeitnehmer trotz Arbeit und damit einhergehendes Gehalt unter die Armutsgrenze in Deutschland kommen und wenn ich dann an die zig Selbstständigen denke die nur für Krankenkasse und Betriebskosten ackern bzw. sich die KV gar nicht mehr leisten können und an die vielen Rentner die ein Leben lang gearbeitet haben und nun nicht wissen wie sie ihre Miete zahlen sollen und an all die anderen frustrierten Leute... Dann frage ich mich warum das nicht endlich knallt hier ?! Sind wir immer noch zufrieden oder haben wir uns abgefunden. Oder ist es der richtige Weg zu sagen "Ach dann schlaft doch weiter, ich mach jetzt mein eigenes Ding...?

aus- um- oder einsteigen ? Vielleicht aufsteigen ! Auf die Barrikaden !

So.. habe fertig. ;-)

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BeitragVerfasst: Mo 3. Dez 2012, 08:03 
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Backpacker
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Registriert: Mi 14. Nov 2012, 09:37
Beiträge: 19
Wohnort: Hamburg
Moin Moin Spencer

80% der Leute geht es doch GUT na ja Fast :oops:

Das Auto könnte Besser sein = Größer ,Schneller .Neuer

Die Wohnung Könnte Auch so einiges neu Haben Küche , Sofa Bett etc.

Und Wohnung könnte doch auch ein Haus sein wenn die Banken nicht so Geizig wären

warum nur 1-2 mal im Jahr Urlaub :?:

und für die Armen Leute naja da gibt es die Tafel



Schön Tag Noch

Holger


Ironie Schalter wieder Aus :wall:

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BeitragVerfasst: Di 4. Dez 2012, 18:33 
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Guru
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Registriert: Mi 21. Mär 2012, 08:46
Beiträge: 1836
:D

Ich glaube 80% sind das nicht mehr, denen es gut geht.
Mal die neue Statistik abwarten... ach nee... die wird ja vom Bund gefälscht...ach nee BESCHÖNIGT

:twisted:

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BeitragVerfasst: Fr 14. Dez 2012, 02:15 
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Beiträge: 2533
n-n-d hat geschrieben:
Sicher bin ich dankbar dafür, dass ich mir in dieser Welt überhaupt Gedanken darüber machen kann, auf der anderen Seite darf ich es trotzdem verachten, dass ich mir darüber überhaupt Gedanken machen muss, trotz dass sich der Mensch weiterentwickelt hat.


Was?
Hab ich was verpasst? *umguck*
Der Mensch hat sich weiter entwickelt?
Wo denn?
Ich sehe da nix. :D

Ne, Spaß beiseite.
Versteh ich alles voll und ganz.
Ich habe es immer gehasst, mich anzupassen.
Bin auch froh, dass ich da raus bin.
Will jetzt gar nicht weiter auf die sogenannte Zivilisation rumhacken, wird auch irgendwann langweilig. Zurück gibt’s für mich auch nicht mehr, dafür geht’s mir zu gut. Wenn das hier nicht klappt, ist es mir ganz egal was ich sonst alternativ machen könnte ich werde es dann einfach machen. Alles ist besser als dahin zurückzukehren, woher ich gekommen bin, auch wenns für manchen schwer zu glauben ist. Und ich war auf Arbeit bekannt für meine Schnelligkeit und Effektivität aber ist mir alles egal. Ich wills nicht und fertig. Und wenn ich mit ÖffÖff Containern gehe, ist mir scheiß egal. Ich hab mir damals etwas geschworen, und zwar nur noch auf meine innere Stimme zu hören und dabei wird’s auch bleiben. Alternative wäre gewesen unglücklich weiter zu leben, um dann irgendwann im Altenheim zu landen, toll. Dann lieber weg und damit „leben“ wenn man deshalb früher abnippelt. Ich mein, wenn ich tot bin, ists mir eh egal, oder? Wichtiger ist also das leben bis zum Tod.


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